
VETASSESS, Australiens größte Stelle für Kompetenzbewertungen, hat umfassende Verfahrensreformen eingeführt, um einen Engpass bei arbeitgebergesponserten Visa zu beheben, der das ganze Jahr über für Verzögerungen sorgte. Ab dem 1. Dezember wird die Standardbearbeitungszeit für neue Bewertungen oder Überprüfungen auf sieben Wochen verkürzt, während Berufungen nun 12 Wochen dauern – zuvor waren es durchschnittlich 16 Wochen.
Bewerber haben jetzt 28 Tage (statt bisher 60), um zusätzliche Unterlagen einzureichen, und müssen drei Identitätsnachweise vorlegen, davon mindestens einen amtlichen Lichtbildausweis. Die Bescheide wurden vereinfacht und enthalten künftig nur noch die Angaben „geeignet“ oder „nicht geeignet“. Das Innenministerium erklärt, dass diese Änderung die Entscheidungsprozesse im ImmiAccount beschleunigen wird.
Die Reform folgt auf Kritik aus der Branche, dass lange Warteschlangen bei den Bewertungen das Regierungsversprechen untergraben hätten, das neue Skills-in-Demand-Visum (Subclass 482) in weniger als zwei Monaten zu bearbeiten. Besonders Bau- und Technologieunternehmen berichteten von Projektverzögerungen, weil ausländische Fachkräfte drei Monate oder länger auf die VETASSESS-Ergebnisse warten mussten.
Personalabteilungen begrüßen die neuen Service-Standards, warnen jedoch, dass das verkürzte Zeitfenster für Nachweise bedeutet, dass Unternehmen die Dokumente – verifizierte Abschlusszeugnisse, ausführliche Referenzschreiben und klare Passkopien – bereits vor der Antragstellung vollständig bereithalten müssen. Migrationsberater rechnen damit, dass die Nachfrage nach dem kostenpflichtigen 10-Arbeitstage-„Priority Processing“-Pilotprojekt stark ansteigen wird, falls VETASSESS die Zielvorgaben erfüllt.
Zusammen mit der im Juli angehobenen Gehaltsschwelle für Fachkräftevisa markieren die Reformen im Dezember den letzten Schritt einer zwölfmonatigen Modernisierungsoffensive, die Australiens Fachkräftezuwanderung flexibler an den Arbeitsmarkt anpassen soll – insbesondere im Hinblick auf große Infrastrukturprojekte wie die Western Sydney Aerotropolis.
Bewerber haben jetzt 28 Tage (statt bisher 60), um zusätzliche Unterlagen einzureichen, und müssen drei Identitätsnachweise vorlegen, davon mindestens einen amtlichen Lichtbildausweis. Die Bescheide wurden vereinfacht und enthalten künftig nur noch die Angaben „geeignet“ oder „nicht geeignet“. Das Innenministerium erklärt, dass diese Änderung die Entscheidungsprozesse im ImmiAccount beschleunigen wird.
Die Reform folgt auf Kritik aus der Branche, dass lange Warteschlangen bei den Bewertungen das Regierungsversprechen untergraben hätten, das neue Skills-in-Demand-Visum (Subclass 482) in weniger als zwei Monaten zu bearbeiten. Besonders Bau- und Technologieunternehmen berichteten von Projektverzögerungen, weil ausländische Fachkräfte drei Monate oder länger auf die VETASSESS-Ergebnisse warten mussten.
Personalabteilungen begrüßen die neuen Service-Standards, warnen jedoch, dass das verkürzte Zeitfenster für Nachweise bedeutet, dass Unternehmen die Dokumente – verifizierte Abschlusszeugnisse, ausführliche Referenzschreiben und klare Passkopien – bereits vor der Antragstellung vollständig bereithalten müssen. Migrationsberater rechnen damit, dass die Nachfrage nach dem kostenpflichtigen 10-Arbeitstage-„Priority Processing“-Pilotprojekt stark ansteigen wird, falls VETASSESS die Zielvorgaben erfüllt.
Zusammen mit der im Juli angehobenen Gehaltsschwelle für Fachkräftevisa markieren die Reformen im Dezember den letzten Schritt einer zwölfmonatigen Modernisierungsoffensive, die Australiens Fachkräftezuwanderung flexibler an den Arbeitsmarkt anpassen soll – insbesondere im Hinblick auf große Infrastrukturprojekte wie die Western Sydney Aerotropolis.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News