
In einer bedeutenden politischen Maßnahme, die am 8. Dezember 2025 angekündigt wurde, stellte Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) ein Maßnahmenpaket vor, das es international ausgebildeten Ärzten, die bereits in Kanada arbeiten, erheblich erleichtern soll, vom vorübergehenden Status zum Daueraufenthalt zu wechseln.
Kern der Ankündigung ist eine völlig neue Express-Entry-Kategorie „Ärzte mit kanadischer Berufserfahrung“. Ärzte, die in den letzten drei Jahren mindestens 12 Monate Vollzeit und bezahlt in einem anerkannten medizinischen Beruf gearbeitet haben, können sich ausschließlich mit anderen Ärzten im Express-Entry-Pool messen, was die erforderliche Punktzahl im Comprehensive Ranking System (CRS) deutlich senkt. Die Regierung wird zudem 5.000 zusätzliche Daueraufenthaltsplätze im Rahmen des Provincial Nominee Program (PNP) speziell für Ärzte reservieren. Die Provinzen können so praxisbereite Ärzte nominieren und eine beschleunigte Bearbeitung der Arbeitserlaubnisse erreichen, sodass diese innerhalb weniger Wochen statt Monaten in kanadischen Einrichtungen arbeiten können.
Die Initiative entstand aus Konsultationen mit den Gesundheitsministerien der Provinzen, nachdem im Herbst aufgrund von Rekord-Personalmangel mehrere Krankenhäuser ihre Notaufnahmezeiten reduzieren mussten. Ottawa schätzt, dass in Kanada mehr als 10.000 Hausärzte und Fachärzte fehlen; fast jeder fünfte Kanadier berichtet, keine zeitnahe hausärztliche Versorgung zu erhalten. Mit dem neuen speziellen Weg will die Bundesregierung die 3.700 ausländischen Ärzte, die bereits mit temporären Arbeitserlaubnissen in Kanada sind, halten und neue Talente aus dem Ausland anziehen.
Für Arbeitgeber und Umzugsmanager verändern die Änderungen die Strategien zur Mitarbeiterbindung grundlegend. Krankenhausnetzwerke erhalten ein starkes Rekrutierungsinstrument, während Medizinstudenten, die kanadische Programme abschließen, nicht mehr auf arbeitgeberspezifische Arbeitserlaubnisse angewiesen sind, die sie an eine einzelne Einrichtung binden. Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass Ärzte weiterhin die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und möglicherweise eine provinziell verpflichtende Rückkehrvereinbarung benötigen, die Hürde für die Einwanderung jedoch deutlich niedriger ist. Personalverantwortliche sollten ihre Umzugspakete überprüfen, um sicherzustellen, dass die Kosten für die neuen Daueraufenthaltsanträge und eventuelle Anwaltsgebühren abgedeckt sind.
Praktisch können Ärzte, die die Kriterien erfüllen, ihr Express-Entry-Profil sofort einreichen oder aktualisieren. IRCC kündigt an, dass die erste berufsbezogene Auslosung bereits im Januar 2026 stattfinden könnte, mit einer angestrebten Bearbeitungszeit von sechs Monaten. Die Provinzen werden voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen ihre Nominierungskriterien veröffentlichen, sodass Krankenhäuser Zeit haben, Prioritätslisten zu erstellen. Der beschleunigte Weg unterstreicht Kanadas umfassendere Strategie, gezielte Einwanderung zur Schließung kritischer Arbeitsmarktlücken zu nutzen und gleichzeitig das öffentliche Vertrauen in das Einwanderungssystem zu erhalten.
Kern der Ankündigung ist eine völlig neue Express-Entry-Kategorie „Ärzte mit kanadischer Berufserfahrung“. Ärzte, die in den letzten drei Jahren mindestens 12 Monate Vollzeit und bezahlt in einem anerkannten medizinischen Beruf gearbeitet haben, können sich ausschließlich mit anderen Ärzten im Express-Entry-Pool messen, was die erforderliche Punktzahl im Comprehensive Ranking System (CRS) deutlich senkt. Die Regierung wird zudem 5.000 zusätzliche Daueraufenthaltsplätze im Rahmen des Provincial Nominee Program (PNP) speziell für Ärzte reservieren. Die Provinzen können so praxisbereite Ärzte nominieren und eine beschleunigte Bearbeitung der Arbeitserlaubnisse erreichen, sodass diese innerhalb weniger Wochen statt Monaten in kanadischen Einrichtungen arbeiten können.
Die Initiative entstand aus Konsultationen mit den Gesundheitsministerien der Provinzen, nachdem im Herbst aufgrund von Rekord-Personalmangel mehrere Krankenhäuser ihre Notaufnahmezeiten reduzieren mussten. Ottawa schätzt, dass in Kanada mehr als 10.000 Hausärzte und Fachärzte fehlen; fast jeder fünfte Kanadier berichtet, keine zeitnahe hausärztliche Versorgung zu erhalten. Mit dem neuen speziellen Weg will die Bundesregierung die 3.700 ausländischen Ärzte, die bereits mit temporären Arbeitserlaubnissen in Kanada sind, halten und neue Talente aus dem Ausland anziehen.
Für Arbeitgeber und Umzugsmanager verändern die Änderungen die Strategien zur Mitarbeiterbindung grundlegend. Krankenhausnetzwerke erhalten ein starkes Rekrutierungsinstrument, während Medizinstudenten, die kanadische Programme abschließen, nicht mehr auf arbeitgeberspezifische Arbeitserlaubnisse angewiesen sind, die sie an eine einzelne Einrichtung binden. Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass Ärzte weiterhin die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und möglicherweise eine provinziell verpflichtende Rückkehrvereinbarung benötigen, die Hürde für die Einwanderung jedoch deutlich niedriger ist. Personalverantwortliche sollten ihre Umzugspakete überprüfen, um sicherzustellen, dass die Kosten für die neuen Daueraufenthaltsanträge und eventuelle Anwaltsgebühren abgedeckt sind.
Praktisch können Ärzte, die die Kriterien erfüllen, ihr Express-Entry-Profil sofort einreichen oder aktualisieren. IRCC kündigt an, dass die erste berufsbezogene Auslosung bereits im Januar 2026 stattfinden könnte, mit einer angestrebten Bearbeitungszeit von sechs Monaten. Die Provinzen werden voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen ihre Nominierungskriterien veröffentlichen, sodass Krankenhäuser Zeit haben, Prioritätslisten zu erstellen. Der beschleunigte Weg unterstreicht Kanadas umfassendere Strategie, gezielte Einwanderung zur Schließung kritischer Arbeitsmarktlücken zu nutzen und gleichzeitig das öffentliche Vertrauen in das Einwanderungssystem zu erhalten.
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