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Irland belebt die Weihnachtsreisebefreiung für Einwohner mit abgelaufenen IRP-Karten wieder

Dez. 11, 2025
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Irland belebt die Weihnachtsreisebefreiung für Einwohner mit abgelaufenen IRP-Karten wieder
Der irische Einwanderungsdienst (ISD) hat seine beliebte Reiseerleichterung für die Weihnachtszeit wieder eingeführt, um den überlasteten Aufenthaltserlaubnissystem des Landes zu entlasten. Vom 8. Dezember 2025 bis zum 31. Januar 2026 dürfen Nicht-EU-Bürger, deren Irish Residence Permit (IRP) abgelaufen ist, das Land verlassen und wieder einreisen – vorausgesetzt, sie haben vor Ablauf der Karte einen Online-Antrag auf Verlängerung gestellt, führen die abgelaufene Karte mit sich und können sowohl die per E-Mail erhaltene Bestätigung des Verlängerungsantrags als auch die offizielle Reisebestätigung des ISD vorzeigen. Fluggesellschaften, Fährbetreiber und die Grenzschutzbehörde wurden bereits über die IATA-Datenbank Timatic informiert, um Ablehnungen beim Check-in oder an der Passkontrolle zu vermeiden.

Die Wiedereinführung der Erleichterung ist notwendig, da die Produktion der Plastikkarten derzeit Rückstände von bis zu sechs Wochen aufweist, hinzu kommt eine weitere Lieferzeit von etwa zwei Wochen per Post. Das Pilotprojekt im letzten Jahr betraf rund 12.000 Reisende; in dieser Saison wird mit über 18.000 Nutzern gerechnet, da die Erstregistrierungen Rekordwerte erreichen. Das ISD plant, im zweiten Quartal 2026 eine öffentliche Ausschreibung für die nächste Generation biometrischer Karten und automatisierte Fertigungslinien zu starten, um künftige Engpässe zu vermeiden.

Irland belebt die Weihnachtsreisebefreiung für Einwohner mit abgelaufenen IRP-Karten wieder


Für Arbeitgeber ist die Regelung eine wichtige Absicherung: Der Dezember ist die Hauptreisezeit für ausländische Fachkräfte, und das Risiko, dass Mitarbeiter im Ausland festsitzen, während sie auf eine neue Karte warten, kann Projekte gefährden. Globale Mobilitätsteams werden daher aufgefordert, die Erleichterung schnell zu kommunizieren, Verlängerungsbestätigungen offline zu speichern und Reisende, die in Heathrow, Dubai oder anderen Drehkreuzen umsteigen, darauf hinzuweisen, dass die irische Regelung keine Drittstaaten-Visabestimmungen außer Kraft setzt.

Interessengruppen wie das Migrant Rights Centre Ireland begrüßen die praktische Entlastung, sehen darin aber auch ein Zeichen für tiefere strukturelle Probleme bei der Registrierungskapazität. Sie fordern das Justizministerium auf, zweckgebundene Mittel für zusätzliches Personal bereitzustellen und den Ausbau von Selbstbedienungskiosken außerhalb Dublins zu beschleunigen.

Reisende sollten die zweiseitige Reisebestätigung ausdrucken, zusammen mit Reisepass und abgelaufener IRP-Karte mitführen und an den Abflugschaltern mehr Zeit einplanen, falls das Personal die Regelung überprüfen muss. Die spezielle Hotline des Ministeriums (+353 1 616 7700) ist im Dezember mit verlängerten Öffnungszeiten für Fragen erreichbar.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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