
Offizielle Zahlen, die der Financial Times vorliegen, zeigen, dass die Zahl der anhängigen Asylberufungen vor dem First-tier Immigration Tribunal von 50.976 im März 2025 auf 69.670 im September 2025 gestiegen ist – ein Anstieg von 37 Prozent in nur sechs Monaten. Der Rückstau hat sich damit mehr als verdoppelt im Vergleich zum Vorjahr und gefährdet das Regierungsversprechen, die teure Unterbringung von Migranten in Hotels zu beenden.
Das Justizministerium führt den Anstieg auf einen Mangel an Einwanderungsrichtern und Anwälten zurück, die bereit sind, schlecht bezahlte Rechtsbeistandsfälle zu übernehmen, sowie auf einen Anstieg der Berufungen, nachdem das Innenministerium die Erstentscheidungen verschärft hat. Fast vier von zehn Berufungen waren im letzten Quartal erfolgreich, was darauf hindeutet, dass qualitativ schlechte Ablehnungen die Fallzahlen zusätzlich anheizen. Die durchschnittlichen Wartezeiten haben sich von 53 auf 60 Wochen verlängert, was Antragsteller und die sie unterstützenden Kommunen in eine ungewisse Lage versetzt.
Innenministerin Shabana Mahmood kündigte im Parlament an, ein Pilotprojekt für ein „unabhängiges Schiedsgericht“ zu starten, das einfache Schutzansprüche innerhalb von 12 Wochen entscheiden soll – nach dem Vorbild des Schnellverfahren in Neuseeland. Kritiker warnen jedoch, dass ohne zusätzliche Richter und eine spürbare Erhöhung der Rechtsbeihilfe das neue Verfahren lediglich einen parallelen Rückstau schaffen könnte.
Für Arbeitgeber bedeutet die wachsende Warteschlange mehr Unsicherheit für Mitarbeiter mit asylbezogenen Arbeitswegen (z. B. qualifizierte Geflüchtete) und könnte die Überprüfung der Arbeitserlaubnisdokumente verlängern. Mobilitätsteams werden daher gebeten, Personalverantwortliche daran zu erinnern, dass Asylbewerber nur auf der Liste der Mangelberufe arbeiten dürfen und Verzögerungen von über einem Jahr möglich sind. Unternehmen, die Hotelunterkünfte nutzen, sollten ihre Kündigungsklauseln überprüfen, da die Abnahme langsamer als erwartet erfolgt.
Das Finanzministerium, das täglich Hotelkosten in Höhe von drei Millionen Pfund trägt, drängt auf eine ressortübergreifende Zusammenarbeit, einschließlich erweiterter Anreize für die Richterrekrutierung und digitaler Aktenführungssysteme. Ein Scheitern, den Trend umzukehren, könnte die Debatte zum Haushalt 2026 über die Finanzierung der Einwanderungsgerichte maßgeblich beeinflussen.
Das Justizministerium führt den Anstieg auf einen Mangel an Einwanderungsrichtern und Anwälten zurück, die bereit sind, schlecht bezahlte Rechtsbeistandsfälle zu übernehmen, sowie auf einen Anstieg der Berufungen, nachdem das Innenministerium die Erstentscheidungen verschärft hat. Fast vier von zehn Berufungen waren im letzten Quartal erfolgreich, was darauf hindeutet, dass qualitativ schlechte Ablehnungen die Fallzahlen zusätzlich anheizen. Die durchschnittlichen Wartezeiten haben sich von 53 auf 60 Wochen verlängert, was Antragsteller und die sie unterstützenden Kommunen in eine ungewisse Lage versetzt.
Innenministerin Shabana Mahmood kündigte im Parlament an, ein Pilotprojekt für ein „unabhängiges Schiedsgericht“ zu starten, das einfache Schutzansprüche innerhalb von 12 Wochen entscheiden soll – nach dem Vorbild des Schnellverfahren in Neuseeland. Kritiker warnen jedoch, dass ohne zusätzliche Richter und eine spürbare Erhöhung der Rechtsbeihilfe das neue Verfahren lediglich einen parallelen Rückstau schaffen könnte.
Für Arbeitgeber bedeutet die wachsende Warteschlange mehr Unsicherheit für Mitarbeiter mit asylbezogenen Arbeitswegen (z. B. qualifizierte Geflüchtete) und könnte die Überprüfung der Arbeitserlaubnisdokumente verlängern. Mobilitätsteams werden daher gebeten, Personalverantwortliche daran zu erinnern, dass Asylbewerber nur auf der Liste der Mangelberufe arbeiten dürfen und Verzögerungen von über einem Jahr möglich sind. Unternehmen, die Hotelunterkünfte nutzen, sollten ihre Kündigungsklauseln überprüfen, da die Abnahme langsamer als erwartet erfolgt.
Das Finanzministerium, das täglich Hotelkosten in Höhe von drei Millionen Pfund trägt, drängt auf eine ressortübergreifende Zusammenarbeit, einschließlich erweiterter Anreize für die Richterrekrutierung und digitaler Aktenführungssysteme. Ein Scheitern, den Trend umzukehren, könnte die Debatte zum Haushalt 2026 über die Finanzierung der Einwanderungsgerichte maßgeblich beeinflussen.
Quelle: Financial Times
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