
Der Migration Advisory Committee (MAC) hat ein neues Modell zur lebenslangen Wirkung veröffentlicht, das zeigt, dass Migranten, die 2022-23 mit Skilled Worker- und Health-and-Care Worker-Visa ins Vereinigte Königreich eingereist sind, voraussichtlich netto 47 Milliarden Pfund an Steuereinnahmen während ihres Aufenthalts generieren werden.
Die am 11. Dezember 2025 veröffentlichte Studie kombiniert Steuerdaten von HM Revenue & Customs mit Visainformationen des Innenministeriums und langfristigen demografischen Annahmen. Sie zeigt, dass die bestverdienenden 10 Prozent der Fachkräfte im Durchschnitt jeweils 2,7 Millionen Pfund an Steuern zahlen – mehr als doppelt so viel wie frühere Schätzungen, die leistungsbezogene Boni und Aktienvergütungen nicht berücksichtigten. Selbst niedrig bezahlte Pflegekräfte – die Gruppe, die von den jüngsten Verschärfungen der Visaregeln am stärksten betroffen ist – werden voraussichtlich einen positiven oder zumindest neutralen Beitrag leisten, wenn man National Insurance, Mehrwertsteuer und geringere altersbedingte Gesundheitskosten einrechnet.
MAC-Vorsitzender Professor Brian Bell betont, dass diese Zahlen „die Erzählung, dass die Kürzung von Arbeitsvisa automatisch Geld spart, grundlegend infrage stellen“ und warnt davor, dass pauschale Obergrenzen den Staatshaushalt Milliarden kosten könnten, gerade in Zeiten knapper öffentlicher Budgets. Der Bericht fordert die Minister auf, die Rechte auf Familienzusammenführung zu erhalten und „überhastete“ Erhöhungen der Gehaltsschwellen zu vermeiden, die potenzielle Spitzenkräfte in Bereichen wie KI, Biowissenschaften und sauberer Technologie abschrecken.
Für Arbeitgeber liefern die Daten neue Argumente im Lobbying gegen die im Dezember um 32 Prozent gestiegene Immigration Skills Charge und die für 2026 geplanten Reformen der Englisch-Sprachtests. Größere Sponsoren prüfen bereits, ob sie die Vergabe von Certificate of Sponsorship (CoS) vor Inkrafttreten der höheren Gebühren in der kommenden Woche beschleunigen sollten. Mobility-Manager werden zudem daran erinnert, dass Angehörige keine finanzielle Belastung darstellen: Der MAC stellt fest, dass Partner in Fachkräftehaushalten mit einer Erwerbsquote von 81 Prozent deutlich aktiver sind als der britische Durchschnitt.
Praktisch könnte der Bericht Einfluss auf das Einwanderungspapier im Frühjahr 2026 nehmen, bei dem das Finanzministerium voraussichtlich für eine differenziertere, auf Einnahmen ausgerichtete Migrationsstrategie plädieren wird. Unternehmen, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind, sollten im neuen Jahr detaillierte Nachweise zu Gehaltspaketen, gezahlten Steuern und Innovationsergebnissen sammeln, um politische Konsultationen zu unterstützen.
Die am 11. Dezember 2025 veröffentlichte Studie kombiniert Steuerdaten von HM Revenue & Customs mit Visainformationen des Innenministeriums und langfristigen demografischen Annahmen. Sie zeigt, dass die bestverdienenden 10 Prozent der Fachkräfte im Durchschnitt jeweils 2,7 Millionen Pfund an Steuern zahlen – mehr als doppelt so viel wie frühere Schätzungen, die leistungsbezogene Boni und Aktienvergütungen nicht berücksichtigten. Selbst niedrig bezahlte Pflegekräfte – die Gruppe, die von den jüngsten Verschärfungen der Visaregeln am stärksten betroffen ist – werden voraussichtlich einen positiven oder zumindest neutralen Beitrag leisten, wenn man National Insurance, Mehrwertsteuer und geringere altersbedingte Gesundheitskosten einrechnet.
MAC-Vorsitzender Professor Brian Bell betont, dass diese Zahlen „die Erzählung, dass die Kürzung von Arbeitsvisa automatisch Geld spart, grundlegend infrage stellen“ und warnt davor, dass pauschale Obergrenzen den Staatshaushalt Milliarden kosten könnten, gerade in Zeiten knapper öffentlicher Budgets. Der Bericht fordert die Minister auf, die Rechte auf Familienzusammenführung zu erhalten und „überhastete“ Erhöhungen der Gehaltsschwellen zu vermeiden, die potenzielle Spitzenkräfte in Bereichen wie KI, Biowissenschaften und sauberer Technologie abschrecken.
Für Arbeitgeber liefern die Daten neue Argumente im Lobbying gegen die im Dezember um 32 Prozent gestiegene Immigration Skills Charge und die für 2026 geplanten Reformen der Englisch-Sprachtests. Größere Sponsoren prüfen bereits, ob sie die Vergabe von Certificate of Sponsorship (CoS) vor Inkrafttreten der höheren Gebühren in der kommenden Woche beschleunigen sollten. Mobility-Manager werden zudem daran erinnert, dass Angehörige keine finanzielle Belastung darstellen: Der MAC stellt fest, dass Partner in Fachkräftehaushalten mit einer Erwerbsquote von 81 Prozent deutlich aktiver sind als der britische Durchschnitt.
Praktisch könnte der Bericht Einfluss auf das Einwanderungspapier im Frühjahr 2026 nehmen, bei dem das Finanzministerium voraussichtlich für eine differenziertere, auf Einnahmen ausgerichtete Migrationsstrategie plädieren wird. Unternehmen, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind, sollten im neuen Jahr detaillierte Nachweise zu Gehaltspaketen, gezahlten Steuern und Innovationsergebnissen sammeln, um politische Konsultationen zu unterstützen.
Quelle: Financial Times
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