
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte am 11. Dezember an, dass die systematischen Polizeikontrollen an den bayerischen und baden-württembergischen Grenzübergängen zu Österreich – die 2024 wieder eingeführt werden – aufgehoben werden könnten, sobald der EU-Pakt für Migration und Asyl Mitte 2026 in Kraft tritt.
Lieferverzögerungen im Güterverkehr sind zu einem großen Problem geworden: Automobilzulieferer in Oberösterreich und der Steiermark berichten von bis zu sechs Stunden verspäteten Teilelieferungen, wenn sich an den Grenzübergängen Walserberg und Suben Staus bilden. Dies verursacht Mehrkosten von 90 bis 120 Euro pro Lkw-Fahrt. Sollte Deutschland zu stichprobenartigen Kontrollen zurückkehren, könnten Just-in-Time-Lieferketten wieder planbarer werden, und Pendler – rund 16.000 Österreicher arbeiten täglich in Süddeutschland – würden Reisezeiten und bürokratischen Aufwand reduzieren.
Das deutsche Innenministerium betont, dass es sich das Recht vorbehält, Kontrollen bei einem Anstieg irregulärer Einreisen wieder einzuführen. Mobilitätsmanager sollten daher weiterhin Ausweichrouten bereithalten und sicherstellen, dass die Meldungen für entsandte Arbeitnehmer den Vorschriften entsprechen. Wien begrüßt diese Ankündigung, wird aber auf seiner Seite unter dem neuen „Drei-Mauern“-Konzept, das in derselben Woche vorgestellt wurde, mobile Streifen beibehalten.
Unternehmen sollten die Umsetzungsfristen genau beobachten und bis zur offiziellen Abschaffungsankündigung weiterhin auf doppelte Routen setzen; das Mitführen von Reisepässen bleibt bis dahin verpflichtend.
Lieferverzögerungen im Güterverkehr sind zu einem großen Problem geworden: Automobilzulieferer in Oberösterreich und der Steiermark berichten von bis zu sechs Stunden verspäteten Teilelieferungen, wenn sich an den Grenzübergängen Walserberg und Suben Staus bilden. Dies verursacht Mehrkosten von 90 bis 120 Euro pro Lkw-Fahrt. Sollte Deutschland zu stichprobenartigen Kontrollen zurückkehren, könnten Just-in-Time-Lieferketten wieder planbarer werden, und Pendler – rund 16.000 Österreicher arbeiten täglich in Süddeutschland – würden Reisezeiten und bürokratischen Aufwand reduzieren.
Das deutsche Innenministerium betont, dass es sich das Recht vorbehält, Kontrollen bei einem Anstieg irregulärer Einreisen wieder einzuführen. Mobilitätsmanager sollten daher weiterhin Ausweichrouten bereithalten und sicherstellen, dass die Meldungen für entsandte Arbeitnehmer den Vorschriften entsprechen. Wien begrüßt diese Ankündigung, wird aber auf seiner Seite unter dem neuen „Drei-Mauern“-Konzept, das in derselben Woche vorgestellt wurde, mobile Streifen beibehalten.
Unternehmen sollten die Umsetzungsfristen genau beobachten und bis zur offiziellen Abschaffungsankündigung weiterhin auf doppelte Routen setzen; das Mitführen von Reisepässen bleibt bis dahin verpflichtend.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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