
Die Koalitionsregierung Österreichs hat die umfassendste Überarbeitung ihrer Flaggschiff-Red-White-Red-Card (RWR-Karte) seit deren Einführung im Jahr 2011 angekündigt. Nach der Kabinettssitzung am 10. Dezember bestätigte Staatssekretär für Bürokratieabbau, Josef Schellhorn, dass künftig alle Anträge für die RWR-Karte über ein einheitliches, durchgängiges Online-Portal abgewickelt werden, das gemeinsam von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und dem Arbeitsmarktservice (AMS) betrieben wird.
Die Digitalisierungsoffensive soll die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten von drei bis sechs Monaten auf eine garantierte Servicezeit von acht Wochen verkürzen – ein entscheidender Vorteil für Halbleiterfabriken in Kärnten, alpine Gastgewerbebetriebe in Tirol und die boomende Start-up-Szene Wiens, die alle mit Fachkräftemangel kämpfen. Arbeitgeber werden Verträge, Qualifikationsnachweise und Gehaltsdaten in maschinenlesbarem Format hochladen; das System leitet die Unterlagen gleichzeitig an alle zuständigen Behörden weiter und eliminiert so den Postweg.
Zudem überarbeiten Regierungsexperten die Punktetabelle, die über die Berechtigung entscheidet. Neue Berufsbilder wie DevOps-Ingenieure, Wasserstofftechniker und KI-Sicherheitsspezialisten werden künftig Punkte erhalten, und die Liste der Mangelberufe wird nicht mehr nur einmal jährlich, sondern fortlaufend aktualisiert. Eine Schnellreaktionsklausel ermöglicht es Branchen mit akuten Engpässen, einen temporären Fast-Track-Status zu beantragen.
Multinationale Unternehmen begrüßen die Reform, warnen jedoch, dass Personal- und Gehaltssysteme rasch geprüft werden müssen. Dateien in nicht standardisierten Formaten könnten zu „Hard Stops“ führen, und die Gehaltstabellen müssen vor der jährlichen Indexierung am 1. Januar 2026 angepasst werden, damit Neueinstellungen weiterhin die höheren Schwellenwerte erfüllen. Ein Gesetzesentwurf wird im ersten Quartal 2026 zur öffentlichen Begutachtung vorgelegt, die Umsetzung ist für die zweite Jahreshälfte geplant.
Praktische Tipps: Interne Datenflüsse jetzt auf das neue Portal abstimmen; Studien- und Arbeitszeugnisse digitalisieren; und Budget für Überbrückungsvisa einplanen, falls Altfälle die Umstellung verzögern.
Die Digitalisierungsoffensive soll die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten von drei bis sechs Monaten auf eine garantierte Servicezeit von acht Wochen verkürzen – ein entscheidender Vorteil für Halbleiterfabriken in Kärnten, alpine Gastgewerbebetriebe in Tirol und die boomende Start-up-Szene Wiens, die alle mit Fachkräftemangel kämpfen. Arbeitgeber werden Verträge, Qualifikationsnachweise und Gehaltsdaten in maschinenlesbarem Format hochladen; das System leitet die Unterlagen gleichzeitig an alle zuständigen Behörden weiter und eliminiert so den Postweg.
Zudem überarbeiten Regierungsexperten die Punktetabelle, die über die Berechtigung entscheidet. Neue Berufsbilder wie DevOps-Ingenieure, Wasserstofftechniker und KI-Sicherheitsspezialisten werden künftig Punkte erhalten, und die Liste der Mangelberufe wird nicht mehr nur einmal jährlich, sondern fortlaufend aktualisiert. Eine Schnellreaktionsklausel ermöglicht es Branchen mit akuten Engpässen, einen temporären Fast-Track-Status zu beantragen.
Multinationale Unternehmen begrüßen die Reform, warnen jedoch, dass Personal- und Gehaltssysteme rasch geprüft werden müssen. Dateien in nicht standardisierten Formaten könnten zu „Hard Stops“ führen, und die Gehaltstabellen müssen vor der jährlichen Indexierung am 1. Januar 2026 angepasst werden, damit Neueinstellungen weiterhin die höheren Schwellenwerte erfüllen. Ein Gesetzesentwurf wird im ersten Quartal 2026 zur öffentlichen Begutachtung vorgelegt, die Umsetzung ist für die zweite Jahreshälfte geplant.
Praktische Tipps: Interne Datenflüsse jetzt auf das neue Portal abstimmen; Studien- und Arbeitszeugnisse digitalisieren; und Budget für Überbrückungsvisa einplanen, falls Altfälle die Umstellung verzögern.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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