
Eine heftige Winterfront, die über die nördlichen Alpen zog, hat gezeigt, wie schnell die Luftverkehrsverbindungen in Mitteleuropa zusammenbrechen können – und wie flexibel die Mobilitätsteams der Unternehmen sein müssen. Starker Schneefall zwang den Flughafen München (MUC) am 6. Dezember zur Schließung beider Start- und Landebahnen, wodurch alle Flüge nach Wien und Graz für 24 Stunden ausfielen und die Flugpläne bis weit in den 8. Dezember hinein durcheinandergerieten. Austrian Airlines, Lufthansa und mehrere Billigfluggesellschaften strichen oder leiteten mehr als 40 Flüge um, wodurch schätzungsweise 6.800 Reisende, darunter viele Berater und Anlageningenieure, die zwischen bayerischen und österreichischen Industriezentren pendeln, gestrandet waren. Der Flughafen Wien (VIE) blieb von starkem Schneefall verschont, operierte jedoch unter Sichtbedingungen der Kategorie III, was zu Enteisungsstaus und weiteren Flugausfällen führte.
Die Firmen-Reisebüros mussten schnell reagieren. Ernst & Young leitete innerhalb von sechs Stunden 300 Mitarbeiter um, wählte Verbindungen über Zürich oder Prag oder, wenn noch Plätze verfügbar waren, den ÖBB Railjet, der die Strecke Wien–München in vier Stunden bedient. Andere Unternehmen setzten Charterbusse ein, um Mitarbeiter abzuholen, die nach Linz oder Salzburg umgeleitet wurden. Experten für Reiserisiken betonten, dass der Vorfall die Notwendigkeit von Notfallplänen unterstreicht, die Luft-, Schienen- und Straßenverkehr im D-A-CH-Raum kombinieren.
Während die Airlines Umbuchungen und Essensgutscheine anboten, erschwerten begrenzte Interline-Abkommen bei kurzen inner-schengenischen Flügen die automatisierte Umleitung vieler Passagiere. Mobilitätsmanager empfehlen, Pass- und Ticketdaten der Mitarbeiter zentral zu speichern, damit alternative Buchungen – ob Bahn oder Flug – schnell vorgenommen werden können, wenn die Apps der Fluggesellschaften versagen. Der Sturm machte auch die Kapazitätsgrenzen der Railjet-Verbindungen deutlich: Die Züge waren innerhalb weniger Stunden ausgebucht, woraufhin die ÖBB zwei zusätzliche Garnituren einsetzte und eine dauerhafte Taktverdichtung im Winter prüft.
Für die Zukunft hat der Flughafen München angekündigt, seine Schneeräumprotokolle zu überprüfen, während der Flughafen Wien den Bau einer zusätzlichen Enteisungsfläche vor der Skisaison 2026 beschleunigen will. Unternehmen mit häufigen grenzüberschreitenden Pendlern wird geraten, ihre Force-Majeure-Klauseln in Kundenverträgen zu überprüfen und sicherzustellen, dass Mitarbeiter EU-Digital-Identitäts-Wallets besitzen, um bei erneuten Flughafenschließungen schnell per Bahn die Grenze überqueren zu können.
Die Firmen-Reisebüros mussten schnell reagieren. Ernst & Young leitete innerhalb von sechs Stunden 300 Mitarbeiter um, wählte Verbindungen über Zürich oder Prag oder, wenn noch Plätze verfügbar waren, den ÖBB Railjet, der die Strecke Wien–München in vier Stunden bedient. Andere Unternehmen setzten Charterbusse ein, um Mitarbeiter abzuholen, die nach Linz oder Salzburg umgeleitet wurden. Experten für Reiserisiken betonten, dass der Vorfall die Notwendigkeit von Notfallplänen unterstreicht, die Luft-, Schienen- und Straßenverkehr im D-A-CH-Raum kombinieren.
Während die Airlines Umbuchungen und Essensgutscheine anboten, erschwerten begrenzte Interline-Abkommen bei kurzen inner-schengenischen Flügen die automatisierte Umleitung vieler Passagiere. Mobilitätsmanager empfehlen, Pass- und Ticketdaten der Mitarbeiter zentral zu speichern, damit alternative Buchungen – ob Bahn oder Flug – schnell vorgenommen werden können, wenn die Apps der Fluggesellschaften versagen. Der Sturm machte auch die Kapazitätsgrenzen der Railjet-Verbindungen deutlich: Die Züge waren innerhalb weniger Stunden ausgebucht, woraufhin die ÖBB zwei zusätzliche Garnituren einsetzte und eine dauerhafte Taktverdichtung im Winter prüft.
Für die Zukunft hat der Flughafen München angekündigt, seine Schneeräumprotokolle zu überprüfen, während der Flughafen Wien den Bau einer zusätzlichen Enteisungsfläche vor der Skisaison 2026 beschleunigen will. Unternehmen mit häufigen grenzüberschreitenden Pendlern wird geraten, ihre Force-Majeure-Klauseln in Kundenverträgen zu überprüfen und sicherzustellen, dass Mitarbeiter EU-Digital-Identitäts-Wallets besitzen, um bei erneuten Flughafenschließungen schnell per Bahn die Grenze überqueren zu können.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News