
Die Kantonsregierungen von Basel-Stadt und Bern haben im Schweizer „War for Talent“ die nächste Offensive gestartet: Ab dem 1. Januar 2026 senken sie die Gebühren für ordentliche Einbürgerungen drastisch – offiziell bestätigt am 15. Dezember. Basel reduziert die Gebühr von 980 auf 600 CHF, Bern von 880 auf 520 CHF, jeweils fast 40 Prozent weniger.
Im dreistufigen Schweizer Staatsbürgerschaftssystem erhebt der Bund nur 100 CHF, während Kantone und Gemeinden ihre eigenen Tarife festlegen können. Ein Preisvergleich 2024 zeigte Gebühren von 350 CHF in Zug bis über 1.400 CHF im Tessin, was die Eidgenössische Preisüberwachung als „Postleitzahlen-Lotterie“ kritisierte.
Beide Kantone führen die Einsparungen auf vollständig digitale Fallbearbeitungssysteme zurück; Bern verknüpft die Senkung zudem mit seiner „Fachkräfte 2030“-Agenda zur Bekämpfung chronischer Arbeitskräftemängel. Der Branchenverband Swissmem begrüßt die Reduktionen und sieht darin einen Wettbewerbsfaktor, da Deutschland und die Niederlande ihre Einbürgerungswege für MINT-Fachkräfte ebenfalls vereinfachen.
Für Arbeitgeber, die Einbürgerungskosten übernehmen, bedeuten die niedrigeren Gebühren eine Entlastung der Mobilitätsbudgets: Eine vierköpfige Familie spart bei einer Anmeldung in Basel rund 1.500 CHF im Vergleich zu den Tarifen von 2025. Umzugsberater erwarten, dass Talente vermehrt Kantone mit niedrigeren Gebühren bevorzugen, was Zürich und das hochpreisige Tessin dazu veranlassen könnte, ihre Gebührenstrukturen zu überdenken.
Im dreistufigen Schweizer Staatsbürgerschaftssystem erhebt der Bund nur 100 CHF, während Kantone und Gemeinden ihre eigenen Tarife festlegen können. Ein Preisvergleich 2024 zeigte Gebühren von 350 CHF in Zug bis über 1.400 CHF im Tessin, was die Eidgenössische Preisüberwachung als „Postleitzahlen-Lotterie“ kritisierte.
Beide Kantone führen die Einsparungen auf vollständig digitale Fallbearbeitungssysteme zurück; Bern verknüpft die Senkung zudem mit seiner „Fachkräfte 2030“-Agenda zur Bekämpfung chronischer Arbeitskräftemängel. Der Branchenverband Swissmem begrüßt die Reduktionen und sieht darin einen Wettbewerbsfaktor, da Deutschland und die Niederlande ihre Einbürgerungswege für MINT-Fachkräfte ebenfalls vereinfachen.
Für Arbeitgeber, die Einbürgerungskosten übernehmen, bedeuten die niedrigeren Gebühren eine Entlastung der Mobilitätsbudgets: Eine vierköpfige Familie spart bei einer Anmeldung in Basel rund 1.500 CHF im Vergleich zu den Tarifen von 2025. Umzugsberater erwarten, dass Talente vermehrt Kantone mit niedrigeren Gebühren bevorzugen, was Zürich und das hochpreisige Tessin dazu veranlassen könnte, ihre Gebührenstrukturen zu überdenken.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News