
Pfizer bestätigte am 10. Dezember spätabends, dass rund 230 seiner 300 Stellen in der Schweiz bis Jahresende im Rahmen eines globalen Sparprogramms von 7,7 Milliarden US-Dollar gestrichen werden. Das Zürcher Büro, das lange Zeit als regionales Drehkreuz diente und Führungskräfte durch die EMEA-Märkte rotieren ließ, wird auf eine Minimalbesetzung von etwa 70 Mitarbeitenden reduziert.
Aus Sicht der Mobilität ist das Timing hart. Insider aus dem Personalwesen berichten, dass zwei Drittel der betroffenen Mitarbeitenden B- oder L-Arbeitserlaubnisse besitzen, die an kurzfristige oder rotierende Einsätze gebunden sind. Nach kantonalen Vorschriften müssen Arbeitgeber die Behörden innerhalb von 30 Tagen über eine vorzeitige Vertragsauflösung informieren und eine Ausreiseerklärung an der Grenze einreichen. Wird dies versäumt, drohen Bußgelder und unbeabsichtigte Überschreitungen des Aufenthalts – besonders bei US-Entsandten, die möglicherweise länger bleiben, um Übergaben abzuschließen.
Das Abfindungspaket von Pfizer umfasst Berichten zufolge Rückflüge, den Versand von Hausrat und eine Steuerangleichung bis 2025. Lokale Berater warnen jedoch, dass der enge Zürcher Mietmarkt das vorzeitige Auflösen von Mietverträgen ohne hohe Strafzahlungen erschwert. Zudem müssen ausscheidende Mitarbeitende eine lückenlose Schweizer Krankenversicherung bis zum genauen Ausreisedatum sicherstellen – eine gesetzliche Pflicht, die viele Entsandte übersehen.
Die Entlassungen fallen in eine Zeit, in der die Schweiz die Kontingente für Drittstaatenbewilligungen für 2026 einfriert. Mobilitätsteams befürchten, dass ein Zustrom arbeitsloser ausländischer Fachkräfte den ohnehin umkämpften lokalen Arbeitsmarkt zusätzlich belasten könnte, gerade jetzt, wo die Kontingente knapper werden. Einige der ausscheidenden Entsandten prüfen intra-EU-Versetzungen, um ihren Schengen-Aufenthalt zu erhalten, was ETIAS- und Entry/Exit-System (EES)-Registrierungen auf die Compliance-Checkliste bringt.
Praktisch sollten globale Arbeitgeber ausstehende Schweizer Einwanderungsfälle prüfen, ungenutzte Bewilligungsplätze umgehend stornieren und betroffene Mitarbeitende über die Exportierbarkeit der Sozialversicherung sowie die Schweizer Ausreisesteuer informieren. Eine frühzeitige Planung kann finanzielle Risiken minimieren und die Unterlagen für künftige Wiedereinreisen in die Schweiz sauber halten.
Aus Sicht der Mobilität ist das Timing hart. Insider aus dem Personalwesen berichten, dass zwei Drittel der betroffenen Mitarbeitenden B- oder L-Arbeitserlaubnisse besitzen, die an kurzfristige oder rotierende Einsätze gebunden sind. Nach kantonalen Vorschriften müssen Arbeitgeber die Behörden innerhalb von 30 Tagen über eine vorzeitige Vertragsauflösung informieren und eine Ausreiseerklärung an der Grenze einreichen. Wird dies versäumt, drohen Bußgelder und unbeabsichtigte Überschreitungen des Aufenthalts – besonders bei US-Entsandten, die möglicherweise länger bleiben, um Übergaben abzuschließen.
Das Abfindungspaket von Pfizer umfasst Berichten zufolge Rückflüge, den Versand von Hausrat und eine Steuerangleichung bis 2025. Lokale Berater warnen jedoch, dass der enge Zürcher Mietmarkt das vorzeitige Auflösen von Mietverträgen ohne hohe Strafzahlungen erschwert. Zudem müssen ausscheidende Mitarbeitende eine lückenlose Schweizer Krankenversicherung bis zum genauen Ausreisedatum sicherstellen – eine gesetzliche Pflicht, die viele Entsandte übersehen.
Die Entlassungen fallen in eine Zeit, in der die Schweiz die Kontingente für Drittstaatenbewilligungen für 2026 einfriert. Mobilitätsteams befürchten, dass ein Zustrom arbeitsloser ausländischer Fachkräfte den ohnehin umkämpften lokalen Arbeitsmarkt zusätzlich belasten könnte, gerade jetzt, wo die Kontingente knapper werden. Einige der ausscheidenden Entsandten prüfen intra-EU-Versetzungen, um ihren Schengen-Aufenthalt zu erhalten, was ETIAS- und Entry/Exit-System (EES)-Registrierungen auf die Compliance-Checkliste bringt.
Praktisch sollten globale Arbeitgeber ausstehende Schweizer Einwanderungsfälle prüfen, ungenutzte Bewilligungsplätze umgehend stornieren und betroffene Mitarbeitende über die Exportierbarkeit der Sozialversicherung sowie die Schweizer Ausreisesteuer informieren. Eine frühzeitige Planung kann finanzielle Risiken minimieren und die Unterlagen für künftige Wiedereinreisen in die Schweiz sauber halten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Schweiz.Mehr von Schweiz
Alle anzeigen
Flughafen Zürich gibt Hinweise für die Ferienzeit heraus – 100.000 Passagiere an einem Tag erwartet
Schweizerische Nationalbank befürwortet strengere Kapitalvorschriften für UBS und löst Szenarien zur Verlegung des Hauptsitzes aus