
Indische Fachkräfte, die ihre H-1B-Visa verlängern oder abstempeln lassen wollen, wurden diese Woche von einem doppelten Schlag getroffen. Ab dem 15. Dezember führte das US-Außenministerium eine verpflichtende „Online-Präsenzprüfung“ ein, die von allen H-1B- und H-4-Antragstellern verlangt, ihre Social-Media-Profile und digitalen Spuren zur Überprüfung vorzulegen. Fast zeitgleich strichen US-Konsulate in ganz Indien hunderte Interviewtermine im Dezember, wodurch viele Termine erst auf März bis Mai 2026 verschoben wurden.
Die Kontroverse verschärfte sich, als die indischstämmige Ex-Diplomatin Mahvash Siddiqui am 16. Dezember in einem scharfen Kommentar einen vollständigen Stopp und eine Überprüfung des H-1B-Programms forderte. Sie warf dem System systematischen Betrug bei Antragsunterlagen und ein „Ehrenkodex unter Dieben“ bei Bestechungsnetzwerken vor, die sie während ihrer Dienstzeit in Chennai beobachtet habe.
Die plötzliche Verschiebung der Interviews hat viele H-1B-Inhaber, die für die Jahresendferien nach Indien gereist waren, in der Luft hängen lassen, da sie ohne neue Termine nicht in ihre US-Arbeitsplätze zurückkehren können. Einwanderungsanwälte raten ihren Mandanten, nicht notwendige Reisen zu vermeiden und Nachweise über eine laufende Beschäftigung in den USA mitzuführen, falls sich der Aufenthalt verlängert.
Für indische IT- und Beratungsfirmen könnte die verzögerte Rückkehr von vor Ort eingesetzten Mitarbeitern Projektpläne gefährden und Vertragsstrafen auslösen. Personalabteilungen erfassen derzeit die Reisepläne der Mitarbeiter für das nächste Quartal und prüfen Alternativen wie Kanadas Global Talent Stream oder Remote-Arbeit.
Politikanalysten sehen die verschärfte Kontrolle als Teil von Washingtons größerer Wahlkampfstrategie, um eine härtere Einwanderungspolitik zu demonstrieren. Ob Siddiquis Forderung nach einem Moratorium Gehör findet, ist unklar, doch Branchenverbände wie Nasscom und der US-India Business Council haben das Außenministerium bereits aufgefordert, zusätzliche Interviewkapazitäten in Mumbai und Hyderabad bereitzustellen, um den Rückstau abzubauen.
Die Kontroverse verschärfte sich, als die indischstämmige Ex-Diplomatin Mahvash Siddiqui am 16. Dezember in einem scharfen Kommentar einen vollständigen Stopp und eine Überprüfung des H-1B-Programms forderte. Sie warf dem System systematischen Betrug bei Antragsunterlagen und ein „Ehrenkodex unter Dieben“ bei Bestechungsnetzwerken vor, die sie während ihrer Dienstzeit in Chennai beobachtet habe.
Die plötzliche Verschiebung der Interviews hat viele H-1B-Inhaber, die für die Jahresendferien nach Indien gereist waren, in der Luft hängen lassen, da sie ohne neue Termine nicht in ihre US-Arbeitsplätze zurückkehren können. Einwanderungsanwälte raten ihren Mandanten, nicht notwendige Reisen zu vermeiden und Nachweise über eine laufende Beschäftigung in den USA mitzuführen, falls sich der Aufenthalt verlängert.
Für indische IT- und Beratungsfirmen könnte die verzögerte Rückkehr von vor Ort eingesetzten Mitarbeitern Projektpläne gefährden und Vertragsstrafen auslösen. Personalabteilungen erfassen derzeit die Reisepläne der Mitarbeiter für das nächste Quartal und prüfen Alternativen wie Kanadas Global Talent Stream oder Remote-Arbeit.
Politikanalysten sehen die verschärfte Kontrolle als Teil von Washingtons größerer Wahlkampfstrategie, um eine härtere Einwanderungspolitik zu demonstrieren. Ob Siddiquis Forderung nach einem Moratorium Gehör findet, ist unklar, doch Branchenverbände wie Nasscom und der US-India Business Council haben das Außenministerium bereits aufgefordert, zusätzliche Interviewkapazitäten in Mumbai und Hyderabad bereitzustellen, um den Rückstau abzubauen.
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