
Indien hat still und leise eines der größten praktischen Hindernisse für Hersteller beseitigt, die Fachkräfte ins Land holen wollen. Am späten 17. Dezember schaltete das Department for Promotion of Industry and Internal Trade (DPIIT) ein neues Online-Modul frei, mit dem indische Unternehmen in wenigen Minuten ein von der Regierung verifiziertes Sponsorship-Schreiben erstellen und an ein e-Production-Investment Business Visa (bekannt als e-B-4-Visum) anhängen können.
Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Neugestaltung des indischen Geschäftsvisumsystems, die im August begann und darauf abzielt, die Visumerteilung fast so schnell wie die Buchung eines Flugtickets zu machen.
Bisher mussten Firmen, die importierte Maschinen installieren oder neue Produktionslinien in Betrieb nehmen, Papierakten zwischen mehreren Ministerien hin- und herschicken, bevor ein Arbeitsvisum überhaupt beantragt werden konnte. Dieser Prozess dauerte routinemäßig drei bis sechs Wochen, und jede Verzögerung bedeutete stillstehende Anlagen, hohe Tagessätze für Expats und verpasste Liefertermine. DPIIT-Beamte teilten der Times of India mit, dass die neue Plattform seit dem Soft-Launch am 29. November bereits 129 Sponsorship-Schreiben ausgestellt hat und die Bearbeitungszeiten bei indischen Auslandsvertretungen auf „einige Tage“ gesunken sind.
Die e-B-4-Unterkategorie umfasst ausländische Ingenieure, Qualitätssicherungsspezialisten, Anlagenplanungsberater, IT-Teams für Hochfahrphasen sowie leitende Führungskräfte, die sowohl PLI- als auch Nicht-PLI-Fabriken besuchen. Entscheidend ist, dass zwei häufige Tätigkeiten – Maschineninstallation/-inbetriebnahme und beratende Dienstleistungen gegen Honorar – aus dem restriktiveren Arbeitsvisumskanal in den Geschäftsvisumstrom verlagert werden. Integrierte APIs ziehen Firmendaten direkt aus dem Ministerium für Unternehmensangelegenheiten und den GST-Datenbanken, wodurch separate Genehmigungen der Fachministerien und Papierstempel entfallen.
Für globale Mobilitätsmanager beseitigt die Reform einen chronischen Kopfschmerz: die Koordination gleichzeitiger Arbeitserlaubnisanträge in Indien und Ausreisegenehmigungen im Heimatland des Mitarbeiters. HR-Teams können das Sponsorship-Schreiben nun vor der Flugbuchung erhalten, was das Risiko von Projektverzögerungen verringert. Berater erwarten Nachfragespitzen in den Bereichen Elektronik, erneuerbare Energien und Automobilindustrie, wo Fristen für produktionsgebundene Anreize näher rücken. Reiseanbieter rechnen unterdessen mit einem Anstieg kurzfristiger, spezialisierter Dienstreisen, die längere Entsendemodelle umgehen.
Praktischer Tipp: Unternehmen müssen sich zunächst im National Single Window System registrieren, ein Projektprofil anlegen und für jeden Experten einen Passscan hochladen. Das System generiert eine eindeutige ID, die der ausländische Fachkraft bei der Beantragung des e-Visums auf dem Standardportal Indiens angeben muss. DPIIT kündigt an, vierteljährliche Stakeholder-Workshops abzuhalten, um Anlaufschwierigkeiten bei steigendem Volumen zu beheben.
Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Neugestaltung des indischen Geschäftsvisumsystems, die im August begann und darauf abzielt, die Visumerteilung fast so schnell wie die Buchung eines Flugtickets zu machen.
Bisher mussten Firmen, die importierte Maschinen installieren oder neue Produktionslinien in Betrieb nehmen, Papierakten zwischen mehreren Ministerien hin- und herschicken, bevor ein Arbeitsvisum überhaupt beantragt werden konnte. Dieser Prozess dauerte routinemäßig drei bis sechs Wochen, und jede Verzögerung bedeutete stillstehende Anlagen, hohe Tagessätze für Expats und verpasste Liefertermine. DPIIT-Beamte teilten der Times of India mit, dass die neue Plattform seit dem Soft-Launch am 29. November bereits 129 Sponsorship-Schreiben ausgestellt hat und die Bearbeitungszeiten bei indischen Auslandsvertretungen auf „einige Tage“ gesunken sind.
Die e-B-4-Unterkategorie umfasst ausländische Ingenieure, Qualitätssicherungsspezialisten, Anlagenplanungsberater, IT-Teams für Hochfahrphasen sowie leitende Führungskräfte, die sowohl PLI- als auch Nicht-PLI-Fabriken besuchen. Entscheidend ist, dass zwei häufige Tätigkeiten – Maschineninstallation/-inbetriebnahme und beratende Dienstleistungen gegen Honorar – aus dem restriktiveren Arbeitsvisumskanal in den Geschäftsvisumstrom verlagert werden. Integrierte APIs ziehen Firmendaten direkt aus dem Ministerium für Unternehmensangelegenheiten und den GST-Datenbanken, wodurch separate Genehmigungen der Fachministerien und Papierstempel entfallen.
Für globale Mobilitätsmanager beseitigt die Reform einen chronischen Kopfschmerz: die Koordination gleichzeitiger Arbeitserlaubnisanträge in Indien und Ausreisegenehmigungen im Heimatland des Mitarbeiters. HR-Teams können das Sponsorship-Schreiben nun vor der Flugbuchung erhalten, was das Risiko von Projektverzögerungen verringert. Berater erwarten Nachfragespitzen in den Bereichen Elektronik, erneuerbare Energien und Automobilindustrie, wo Fristen für produktionsgebundene Anreize näher rücken. Reiseanbieter rechnen unterdessen mit einem Anstieg kurzfristiger, spezialisierter Dienstreisen, die längere Entsendemodelle umgehen.
Praktischer Tipp: Unternehmen müssen sich zunächst im National Single Window System registrieren, ein Projektprofil anlegen und für jeden Experten einen Passscan hochladen. Das System generiert eine eindeutige ID, die der ausländische Fachkraft bei der Beantragung des e-Visums auf dem Standardportal Indiens angeben muss. DPIIT kündigt an, vierteljährliche Stakeholder-Workshops abzuhalten, um Anlaufschwierigkeiten bei steigendem Volumen zu beheben.
Quelle: The Times of India
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