
Bei einem Gespräch mit Reportern in Brasília am späten 18. Dezember erklärte Finanzminister Fernando Haddad, dass die Förderung des EU-Mercosur-Handelsabkommens Brasiliens oberste geopolitische Priorität sei. Er betonte, dass „viel mehr auf dem Spiel steht als nur der Handel“. Haddad gab bekannt, dass er persönlich den französischen Präsidenten Emmanuel Macron gebeten habe, die innenpolitische Opposition zu überwinden und das lang verhandelte Abkommen zu unterzeichnen, das zwar 2024 politisch genehmigt wurde, aber noch auf die Ratifizierung wartet.
Haddads Äußerungen erfolgten nur wenige Stunden, nachdem Präsident Lula mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni telefoniert hatte, die zwar unter Vorbehalt Unterstützung signalisierte, aber noch die italienischen Landwirte überzeugen muss. Unterdessen informierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die EU-Staats- und Regierungschefs, dass die Unterzeichnung erneut verschoben wurde – was in Brasília für Frustration sorgt.
Aus Mobilitätssicht würde das Mega-Abkommen nicht nur Zölle drastisch senken, sondern auch einen Rahmen für Geschäftsreisende schaffen, der Kurzzeiteinsätze erleichtert, die gegenseitige Anerkennung beruflicher Qualifikationen fördert und den Zoll für Haushaltswaren vereinfacht. Unternehmen, die Personal zwischen Brasilien und Europa entsenden, haben daher ein direktes Interesse am Ausgang.
Sollten Frankreich und Italien weiterhin das Abkommen blockieren, deuten brasilianische Regierungsvertreter an, dass sie bilaterale Nebenabkommen anstreben oder die Marktzugangsbedingungen für EU-Auftragnehmer bei Infrastrukturprojekten verschärfen könnten. Mobility-Manager sollten die politische Lage genau beobachten: Ein schneller Durchbruch könnte eine sofortige Neuausrichtung der Visakontingente für innerbetriebliche Versetzungen zwischen der EU und Brasilien erforderlich machen.
Haddads Äußerungen erfolgten nur wenige Stunden, nachdem Präsident Lula mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni telefoniert hatte, die zwar unter Vorbehalt Unterstützung signalisierte, aber noch die italienischen Landwirte überzeugen muss. Unterdessen informierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die EU-Staats- und Regierungschefs, dass die Unterzeichnung erneut verschoben wurde – was in Brasília für Frustration sorgt.
Aus Mobilitätssicht würde das Mega-Abkommen nicht nur Zölle drastisch senken, sondern auch einen Rahmen für Geschäftsreisende schaffen, der Kurzzeiteinsätze erleichtert, die gegenseitige Anerkennung beruflicher Qualifikationen fördert und den Zoll für Haushaltswaren vereinfacht. Unternehmen, die Personal zwischen Brasilien und Europa entsenden, haben daher ein direktes Interesse am Ausgang.
Sollten Frankreich und Italien weiterhin das Abkommen blockieren, deuten brasilianische Regierungsvertreter an, dass sie bilaterale Nebenabkommen anstreben oder die Marktzugangsbedingungen für EU-Auftragnehmer bei Infrastrukturprojekten verschärfen könnten. Mobility-Manager sollten die politische Lage genau beobachten: Ein schneller Durchbruch könnte eine sofortige Neuausrichtung der Visakontingente für innerbetriebliche Versetzungen zwischen der EU und Brasilien erforderlich machen.
Quelle: Reuters