Finnlands neues Staatsbürgerschaftsgesetz tritt in Kraft: Vollständig digitaler Ablauf und strengere Anforderungen
Daueraufenthalt in Finnland jetzt mit sechs Jahren Aufenthalt und Sprachtest verbunden
Regierung schlägt strengere finanzielle Nachweise und Sprachtests für Nicht-EU-Studierende vor
Neueste Nachrichten
Reform des Arbeitsuchenden-Services: Verpflichtungen für ausländische Fachkräfte ab Januar 2026 neu geregelt
Die öffentlichen Arbeitsvermittlungsdienste werden ab dem 1. Januar 2026 auf die Kommunen dezentralisiert, mit strengeren Auflagen für ausländische Arbeitssuchende und schnelleren Leistungskürzungen bei Verstößen. Unternehmen müssen sich auf unterschiedliche lokale Verfahren einstellen und Entsandte über verschärfte Teilzeitarbeitsregelungen informieren.
Finnland schließt Schlupfloch bei „zweiten“ vorübergehenden Schutzgenehmigungen
Finnland akzeptiert keine Anträge auf vorübergehenden Schutz mehr von Personen, die bereits in einem anderen EU-Land geschützt sind. Arbeitgeber müssen Bewerber auf einen bestehenden Schutzstatus überprüfen und stattdessen auf Arbeitserlaubnisse setzen, während NGOs vor Hindernissen bei der Familienzusammenführung warnen.
EU-Ein- und Ausreisesystem sorgt für lange Warteschlangen – Flughafen Helsinki warnt vor Verzögerungen in der Ferienzeit
Das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU sorgt bereits für Wartezeiten von bis zu einer Stunde am Flughafen Helsinki. Ab dem 9. Januar 2026, wenn die Registrierungsquoten steigen, wird sich die Abfertigung weiter verlangsamen. Reiseleiter sollten längere Zwischenstopps einplanen und Mitarbeiter aus Großbritannien und den USA auf die Anmeldung an den Terminals vorbereiten.
Strengere Sozialhilferegeln könnten ab Februar 2026 Migrantenhaushalte treffen
Ab dem 1. Februar 2026 müssen Sozialhilfeantragsteller zunächst andere Leistungen beantragen und sich als Arbeitssuchende registrieren; bei Nichtbeachtung werden die Zahlungen gekürzt und Einkommensabzüge gestrichen. Migrantenhaushalte mit knappem Budget sowie Arbeitgeber, die lokale Verträge anbieten, müssen ihre finanzielle Unterstützung neu bewerten.
Finnlands neues Staatsbürgerschaftsgesetz tritt in Kraft: Vollständig digitaler Ablauf und strengere Anforderungen
Finnland hat auf ein vollständig digitales Antragsverfahren für die Staatsbürgerschaft umgestellt und gleichzeitig die Aufenthaltsdauer von fünf auf sechs Jahre erhöht sowie die Einkommensvoraussetzungen verschärft. Die Änderung beschleunigt die Bearbeitung, erschwert jedoch die Einbürgerung und zwingt Arbeitgeber dazu, ihre Strategien zur Mitarbeiterbindung neu zu überdenken.
Daueraufenthalt in Finnland jetzt mit sechs Jahren Aufenthalt und Sprachtest verbunden
Finnland verschärft die Voraussetzungen für eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis: Nun sind sechs durchgehende Jahre Wohnsitz sowie verpflichtende Sprachkenntnisse auf A2-Niveau erforderlich, wobei Zeiten mit Studentenvisum größtenteils nicht angerechnet werden. Unternehmen müssen ihre Einsatzpläne anpassen und die Budgets für Sprachkurse erhöhen, um Fachkräfte zu halten.
Reform des Arbeitsuchenden-Service im Parlament verabschiedet: Verpflichtungen für ausländische Fachkräfte ab Januar 2026 neu geregelt
Das Parlament hat eine umfassende Reform des finnischen Arbeitsvermittlungssystems beschlossen, die ab dem 1. Januar 2026 in Kraft tritt. Neuankömmlinge erhalten mehr Zeit für das Erstgespräch, doch die Sanktionen bei Nichterscheinen werden verschärft, und Teilzeitbeschäftigte müssen Vollzeitarbeit annehmen. Multinationale Unternehmen sind verpflichtet, die unterschiedlichen kommunalen Verfahren zu überwachen.
Finnland Verweigert „Zweite“ Vorübergehende Schutzgenehmigungen für Personen, die bereits anderswo in der EU Schutz erhalten haben
Finnland lehnt nun Anträge auf vorübergehenden Schutz von Personen ab, die bereits in einem anderen EU-Land diesen Status besitzen, und folgt damit den Vorgaben der Richtlinie. Arbeitgeber müssen Entsandte stattdessen auf arbeitnehmerbezogene Genehmigungen oder die Blaue EU-Karte verweisen.
Regierung schlägt höhere finanzielle Anforderungen und Sprachtests für Nicht-EU-Studierende vor
Ein Gesetzentwurf sieht vor, den monatlich nachzuweisenden Finanzierungsbetrag für Studierende auf 850 Euro anzuheben, die Familienzusammenführung zu verzögern und eine Sprachprüfung im ersten Studienjahr einzuführen. Universitäten und Arbeitgeber müssen sich auf höhere Vorauszahlungen und mögliche Risiken bei der Visaverlängerung einstellen.
EU-Ein- und Ausreisesystem verursacht stundenlange Warteschlangen – Flughafen Helsinki bereitet sich auf Ansturm nach den Feiertagen vor
Der Flughafenverband ACI berichtet, dass das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem im Schengen-Raum bereits Wartezeiten von bis zu drei Stunden verursacht; am 18. Dezember mussten Reisende am Flughafen Helsinki-Vantaa fast eine Stunde warten. Finnland stellt zusätzliches Personal ein und warnt Reisende, während Unternehmen empfehlen, großzügige Zeitpuffer in ihre Reisepläne einzubauen.
Strengere Sozialhilferegeln könnten ab Februar 2026 Migranten betreffen
Finnland verschärft ab dem 1. Februar 2026 die Anspruchsvoraussetzungen für Sozialhilfe: Antragsteller müssen künftig aktiv Arbeit suchen, und ein wichtiger Einkommensabzug entfällt. Besonders betroffen sind neu zugewanderte Geringverdiener.