
Ein neuer Bericht des Airports Council International Europe zeigt, dass das im Oktober 2025 eingeführte EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) die Grenzkontrollen um bis zu 70 Prozent verlängert. Während die größten Verzögerungen in südlichen Drehkreuzen auftraten, verzeichnete Helsinki-Vantaa am 18. Dezember eine Spitzenwartezeit von 55 Minuten für britische und US-amerikanische Staatsangehörige. Im Rahmen des EES müssen visumfreie Reisende ihre Gesichts- und Fingerabdruck-Biometrie an Kiosken registrieren, doch Softwareprobleme und Personalmangel erschweren die Einführung.
Ab dem 9. Januar 2026 wird der Anteil der zu registrierenden Passagiere von 10 auf 35 Prozent steigen, was Befürchtungen über eine „systemische Störung“ während der Hochsaison der Lappland-Charterflüge in Finnland weckt. Finavia plant daher zusätzliche biometrische Kontrollbereiche und empfiehlt Nicht-EU-Reisenden, drei Stunden vor Abflug anzureisen.
Für Firmenreisemanager lautet die Empfehlung, großzügigere Anschlusszeiten in Helsinki einzuplanen und Mitarbeiter darauf hinzuweisen, dass die einmalige biometrische Registrierung nun verpflichtend ist. Besonders betroffen sind Unternehmen mit vielen britischen Mitarbeitern, die nicht mehr EU-Bürger sind.
Die Europäische Kommission wird die Ergebnisse des ACI Anfang Januar prüfen. Sollten die Engpässe bis Ostern anhalten, könnten Mitgliedstaaten eine vorübergehende Aussetzung des Systems beantragen. Reise-Technologieunternehmen arbeiten derzeit daran, die EES-Voranmeldung in mobile Apps zu integrieren, was langfristig die Effizienz an den Grenzen wiederherstellen könnte.
Bis dahin sollten Personal- und Mobilitätsteams aktualisierte Flughafenhinweise verbreiten, mögliche Überstundenkosten für verspätete Reisende einkalkulieren und gegebenenfalls Concierge-Dienste für VIP-Transfers in Betracht ziehen.
Ab dem 9. Januar 2026 wird der Anteil der zu registrierenden Passagiere von 10 auf 35 Prozent steigen, was Befürchtungen über eine „systemische Störung“ während der Hochsaison der Lappland-Charterflüge in Finnland weckt. Finavia plant daher zusätzliche biometrische Kontrollbereiche und empfiehlt Nicht-EU-Reisenden, drei Stunden vor Abflug anzureisen.
Für Firmenreisemanager lautet die Empfehlung, großzügigere Anschlusszeiten in Helsinki einzuplanen und Mitarbeiter darauf hinzuweisen, dass die einmalige biometrische Registrierung nun verpflichtend ist. Besonders betroffen sind Unternehmen mit vielen britischen Mitarbeitern, die nicht mehr EU-Bürger sind.
Die Europäische Kommission wird die Ergebnisse des ACI Anfang Januar prüfen. Sollten die Engpässe bis Ostern anhalten, könnten Mitgliedstaaten eine vorübergehende Aussetzung des Systems beantragen. Reise-Technologieunternehmen arbeiten derzeit daran, die EES-Voranmeldung in mobile Apps zu integrieren, was langfristig die Effizienz an den Grenzen wiederherstellen könnte.
Bis dahin sollten Personal- und Mobilitätsteams aktualisierte Flughafenhinweise verbreiten, mögliche Überstundenkosten für verspätete Reisende einkalkulieren und gegebenenfalls Concierge-Dienste für VIP-Transfers in Betracht ziehen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News