
Spät am 17. Dezember 2025 verabschiedete das finnische Eduskunta das TYKE-Reformgesetz, eine umfassende Neugestaltung der öffentlichen Arbeitsvermittlungsdienste. Obwohl das Gesetz für alle Arbeitssuchenden gilt, richten sich mehrere Bestimmungen gezielt an neu zugewanderte Migranten und Inhaber von Aufenthaltserlaubnissen.
Ab dem 1. Januar 2026 muss das verpflichtende „Erstgespräch“ innerhalb von zehn Arbeitstagen nach der Anmeldung stattfinden – doppelt so lang wie die bisherige Frist von fünf Tagen. Die Behörden begründen die Änderung damit, dass Neuankömmlingen mehr Zeit zur Beschaffung von Unterlagen gegeben wird, gleichzeitig erlaubt sie dem Arbeitsamt, Termine in arbeitsintensiven Phasen zu verschieben. Die festen monatlichen Kontrollgespräche werden durch bedarfsorientierte „Beschäftigungsdialoge“ ersetzt. Ein Nichterscheinen kann jedoch zu schnelleren Leistungskürzungen führen, was Kritiker als Benachteiligung von nicht-finnischsprachigen Personen sehen, die Benachrichtigungen verpassen.
Teilzeitbeschäftigte – darunter viele internationale Studierende und mitziehende Ehepartner – sind verpflichtet, geeignete Vollzeitstellen anzunehmen, andernfalls drohen Kürzungen des Arbeitslosengeldes. Personalverantwortliche, die Aufenthaltsgenehmigungen für Angehörige sponsern, sollten daher die Familienmitglieder über die neuen Anforderungen informieren und sicherstellen, dass Stellenangebote der Definition von „geeigneter Arbeit“ entsprechen (Gehalt, Arbeitsort und Qualifikationen).
Die Kommunen übernehmen künftig die vordergründige Dienstleistungserbringung, nicht mehr das zentrale TE-Büro. Diese Dezentralisierung bedeutet, dass die Verfahren in Helsinki, Tampere und Oulu unterschiedlich sein können, was landesweite Mobilitätsregelungen erschwert. Unternehmen müssen möglicherweise mit mehreren Stadtverwaltungen zusammenarbeiten, um Integrationspläne oder Sprachfördergutscheine für Mitarbeitende zu erhalten.
Schließlich legt die Reform Leistungsziele fest, die an EU-Wiederaufbaufonds gekoppelt sind. Kommunen, die die Vermittlungsquoten nicht erreichen, drohen finanzielle Sanktionen. Analysten befürchten, dass dies den Druck erhöhen könnte, „leicht vermittelbare“ Arbeitssuchende gegenüber hochqualifizierten, aber sprachlich herausgeforderten Migranten zu bevorzugen.
Ab dem 1. Januar 2026 muss das verpflichtende „Erstgespräch“ innerhalb von zehn Arbeitstagen nach der Anmeldung stattfinden – doppelt so lang wie die bisherige Frist von fünf Tagen. Die Behörden begründen die Änderung damit, dass Neuankömmlingen mehr Zeit zur Beschaffung von Unterlagen gegeben wird, gleichzeitig erlaubt sie dem Arbeitsamt, Termine in arbeitsintensiven Phasen zu verschieben. Die festen monatlichen Kontrollgespräche werden durch bedarfsorientierte „Beschäftigungsdialoge“ ersetzt. Ein Nichterscheinen kann jedoch zu schnelleren Leistungskürzungen führen, was Kritiker als Benachteiligung von nicht-finnischsprachigen Personen sehen, die Benachrichtigungen verpassen.
Teilzeitbeschäftigte – darunter viele internationale Studierende und mitziehende Ehepartner – sind verpflichtet, geeignete Vollzeitstellen anzunehmen, andernfalls drohen Kürzungen des Arbeitslosengeldes. Personalverantwortliche, die Aufenthaltsgenehmigungen für Angehörige sponsern, sollten daher die Familienmitglieder über die neuen Anforderungen informieren und sicherstellen, dass Stellenangebote der Definition von „geeigneter Arbeit“ entsprechen (Gehalt, Arbeitsort und Qualifikationen).
Die Kommunen übernehmen künftig die vordergründige Dienstleistungserbringung, nicht mehr das zentrale TE-Büro. Diese Dezentralisierung bedeutet, dass die Verfahren in Helsinki, Tampere und Oulu unterschiedlich sein können, was landesweite Mobilitätsregelungen erschwert. Unternehmen müssen möglicherweise mit mehreren Stadtverwaltungen zusammenarbeiten, um Integrationspläne oder Sprachfördergutscheine für Mitarbeitende zu erhalten.
Schließlich legt die Reform Leistungsziele fest, die an EU-Wiederaufbaufonds gekoppelt sind. Kommunen, die die Vermittlungsquoten nicht erreichen, drohen finanzielle Sanktionen. Analysten befürchten, dass dies den Druck erhöhen könnte, „leicht vermittelbare“ Arbeitssuchende gegenüber hochqualifizierten, aber sprachlich herausgeforderten Migranten zu bevorzugen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News