Finnland stellt alle Staatsbürgerschaftsanträge auf Online-Verfahren um und verlängert die Aufenthaltsdauer auf sechs Jahre
Ab 2026: Daueraufenthalt in Finnland nur mit sechs Jahren Aufenthalt, Sprachkenntnissen und Berufserfahrung
China setzt Fingerabdruck-Erfassung für Kurzzeitvisumanträge in Finnland bis Ende 2026 aus
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Finnland stellt auf 100 % digitale Staatsbürgerschaftsanträge um und erhöht die Aufenthaltsdauer auf sechs Jahre
Finnland hat die papierbasierten Staatsbürgerschaftsanträge abgeschafft und den gesamten Prozess ins Internet verlagert. Gleichzeitig wird die Aufenthaltsdauer von fünf auf sechs Jahre erhöht, und die Anforderungen an Sprache und Einkommen verschärft. Der vollständig digitale Ablauf soll die Entscheidungsfindung beschleunigen, zwingt Arbeitgeber und Antragsteller jedoch dazu, Zeitpläne, Budgets und Compliance-Routinen neu zu überdenken.
Aufenthaltsdauer für Daueraufenthalt verlängert auf sechs Jahre und nun mit Sprachprüfungspflicht
Finnland hat die Qualifikationsdauer für eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung von vier auf sechs Jahre verlängert und eine verpflichtende Finnisch-/Schwedischprüfung auf A2-Niveau eingeführt. Eine sechsmonatige Übergangsfrist schützt einige kurzfristige Antragsteller, doch Unternehmen müssen die Dauer von Entsendungen und die Budgets für Sprachkurse überprüfen.
Gesetzentwurf erhöht monatlichen Lebenshaltungsnachweis für Nicht-EU-Studierende auf 850 € und führt Grundsprachkenntnisse ein
Ein Gesetzentwurf sieht vor, den finanziellen Nachweis für Studierende aus Nicht-EU-Ländern um 52 % anzuheben und innerhalb eines Jahres nach Ankunft einen verpflichtenden A1.2-Finnisch- oder Schwedischtest einzuführen. Bei Verabschiedung würden die neuen Regelungen für Anträge ab dem 1. August 2026 gelten und könnten die Attraktivität Finnlands als Studienziel erheblich verändern.
Der Ansturm in der Ferienzeit legt biometrische Engpässe offen: Das EU-Ein- und Ausreisesystem verlangsamt Grenzkontrollen am Flughafen Helsinki-Vantaa
Grenzwartezeiten für Nicht-EU-Passagiere am Flughafen Helsinki-Vantaa sind nach Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems der EU um bis zu 70 % gestiegen. Aufgrund von Ausfällen der Selbstbedienungskioske und Personalmangel raten Fluggesellschaften, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Mobilitätsmanager sollten Reisepläne anpassen und über das EES informieren.
Reform des Arbeitsuchendenservices verlagert Beschäftigungsaufgaben auf Kommunen und verschärft Leistungsregeln für Migranten
Die TYKE-Reform in Finnland überträgt ab Januar 2026 die Arbeitsuchendendienste an die Kommunen und führt schnellere Leistungskürzungen ein. Neu zugewanderte Personen könnten Schwierigkeiten mit lokalsprachigen Portalen haben, daher müssen Unternehmen und Umzugsdienstleister Compliance-Schulungen und Übersetzungsunterstützung anbieten.
China verzichtet bis Ende 2026 auf Fingerabdrücke bei Kurzzeitvisumanträgen in Finnland
Das chinesische Visazentrum in Helsinki wird bis zum 31. Dezember 2026 keine Fingerabdrücke für Kurzzeitvisa (bis zu 180 Tage) erheben, was die Terminvergabe verkürzt und Geschäftsreisen erleichtert. Für langfristige Arbeits- und Studienvisa sind weiterhin biometrische Daten erforderlich.