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Regierung und EU bereiten Abschaffung der 32-Millionen-Passagier-Grenze am Flughafen Dublin vor

Dez. 29, 2025
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Regierung und EU bereiten Abschaffung der 32-Millionen-Passagier-Grenze am Flughafen Dublin vor
Eine seit einem Jahrzehnt bestehende Planungsauflage, die den Flughafen Dublin auf 32 Millionen Passagiere pro Jahr begrenzt, steht vor dem Aus. Die Irish Aviation Authority hat den Fluggesellschaften grünes Licht für 5.000 zusätzliche Sommerflüge im Jahr 2026 gegeben, und die Regierung hat einen Gesetzesentwurf zur Abschaffung der Obergrenze veröffentlicht. Diese Entwicklung, die am 28. Dezember 2025 bekannt wurde, könnte die Passagierzahlen im nächsten Jahr auf über 36 Millionen steigen lassen – eine gute Nachricht für Fluggesellschaften, die das Limit seit 2023 bereits überschreiten.

Die Obergrenze wurde ursprünglich 2007 mit der Genehmigung der zweiten Startbahn eingeführt, hat sich aber inzwischen zu einem juristischen Problem entwickelt. Ein vorläufiger Stopp durch das High Court und ein ausstehendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) haben die Durchsetzung faktisch außer Kraft gesetzt, was bei den Airlines Unsicherheit hinsichtlich Slot-Zuweisungen und Investitionsentscheidungen verursacht. Verkehrsminister Darragh O’Brien kündigte dem Kabinett an, dass der Aufhebungsgesetzesentwurf Anfang 2026 vorgelegt wird; ein EuGH-Urteil zur Klage der Fluggesellschaften wird für später im Jahr erwartet.

Regierung und EU bereiten Abschaffung der 32-Millionen-Passagier-Grenze am Flughafen Dublin vor


Für Experten der globalen Mobilität bedeuten mehr Sitzplätze eine größere Streckenauswahl und potenziell niedrigere Preise – allerdings auch eine Übergangsphase mit Schwankungen, da die Airlines um neue Slots konkurrieren. Die daa warnt, dass Nachtflugquoten und Lärmschutzauflagen weiterhin ungelöst sind, sodass es auch in den kommenden Saisons zu Anpassungen im Flugplan kommen kann.

Firmenmobilitätsteams sollten die Preisentwicklung genau beobachten und Frühbuchungen für Frühling und Sommer sichern, insbesondere auf Langstrecken, wo neue Kapazitäten kurzfristig zu Sonderangeboten führen könnten. Umzugsplaner müssen zudem die Auswirkungen auf Dublins Wohnungs- und Schulsituation im Blick behalten, falls die verbesserte Anbindung weitere Zuzüge und Versetzungen begünstigt.

Juristische Berater empfehlen, das EuGH-Verfahren aufmerksam zu verfolgen: Sollte das Gericht die Obergrenze als Verstoß gegen EU-Slot-Regelungen bewerten, könnten ähnliche standortspezifische Beschränkungen an anderen europäischen Flughäfen angefochten werden – mit weitreichenden Folgen für die Netzwerkplanung in den kommenden Jahren.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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