Kanada schafft Attestationsbrief-Hürde für Master- und Doktoranden ab
Ottawa setzt Start-Up-Visum-Aufnahmen vor neuem Unternehmer-Pilotprojekt aus
Arktische Kältewelle sorgt für über 600 Flugausfälle in Kanada und bringt erste Arbeitswoche 2026 ins Stocken
Neueste Nachrichten
Ontarios neue „As-of-Right“-Regel erlaubt Fachkräften aus anderen Provinzen, innerhalb von 10 Tagen mit der Arbeit zu beginnen
Ontario erlaubt nun Fachkräften mit Lizenz aus anderen kanadischen Provinzen, innerhalb von 10 Werktagen mit der Arbeit in der Provinz zu beginnen – dank einer sechsmonatigen vorläufigen Genehmigung. Das beschleunigte Mobilitätsprogramm verringert Projektverzögerungen und Fachkräftemangel, setzt jedoch weiterhin eine zugrundeliegende bundesstaatliche Arbeitserlaubnis voraus.
Ontario verbietet die Anforderung „kanadischer Berufserfahrung“ und schreibt Transparenz bei KI in Stellenanzeigen vor
Ontario erlaubt Arbeitgebern nicht mehr, in Stellenanzeigen „kanadische Berufserfahrung“ als Voraussetzung zu verlangen, und verpflichtet sie, den Einsatz von KI im Einstellungsprozess offenzulegen. Die Reform beseitigt eine wichtige Hürde für Einwanderer und zwingt Unternehmen, ihre Rekrutierungspraktiken zu überarbeiten – andernfalls drohen hohe Geldstrafen.
Alberta verschärft Anforderungen im Rural Renewal Stream: Gültige Genehmigungen jetzt Pflicht, TEER 4-5 Bewerber müssen bereits in der Provinz wohnen
Alberta hat die Anforderungen für den AAIP Rural Renewal Stream verschärft: Bewerber benötigen nun eine gültige Arbeitserlaubnis, viele geringqualifizierte Kandidaten müssen bereits in der Provinz leben, die Anzahl der Empfehlungen wurde reduziert und Empfehlungsschreiben sind nur noch 12 Monate gültig. Unternehmen müssen zunächst bundesstaatliche Genehmigungen einholen und ihre Zeitpläne entsprechend anpassen.
Wintersturm legt fast 600 Flüge in ganz Kanada lahm und erschwert die erste Geschäftsreisewoche 2026
Ein heftiger Wintersturm verzögerte am 2. und 3. Januar fast 600 Flüge und führte zur Stornierung von fast 100 weiteren, was den Betrieb an Kanadas größten Flughäfen lahmlegte – genau zu dem Zeitpunkt, als Geschäftsreisende aus den Feiertagen zurückkehrten. Diese Störung unterstreicht die Bedeutung von Winter-Notfallplänen für Arbeitgeber und Mobilitätsmanager und könnte die kurzfristigen Betriebskosten der Fluggesellschaften in die Höhe treiben.
IRCC hält Pilotprogramme für Betreuungskräfte weiter geschlossen und verweist auf Rückstau von 18.000 Akten
IRCC hat die für März 2026 geplante Wiedereröffnung seiner beiden Pilotprogramme für Pflegekräfte abgesagt. Zuvor müssen noch 18.000 Anträge abgearbeitet werden. Arbeitgeber, die häusliche Pflege benötigen, müssen sich auf das Programm für vorübergehende ausländische Arbeitskräfte (TFWP) oder auf provinziell gesteuerte Pilotprojekte verlassen, während ausländische Pflegekräfte mit mehrjährigen Verzögerungen bei der Erlangung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung rechnen müssen.
Luftraumsperrung in der Karibik legt US-Flüge lahm; Air Canada fliegt vorerst normal weiter
Am 3. Januar führte ein militärischer Angriff in Venezuela zur Schließung des US-Luftraums über der Karibik, wodurch Hunderte von US-Flügen gestrichen wurden. Air Canada fliegt weiterhin, doch kanadische Unternehmen bereiten sich auf mögliche Folgen vor, falls Ottawa ähnliche Beschränkungen verhängt.
US-Biometrische Ein- und Ausreiseregelung sowie aktualisierter Reisehinweis könnten den Grenzverkehr verlangsamen
Ein Investorenbericht hebt hervor, dass die neue biometrische Ein- und Ausreisepflicht in den USA sowie die aktualisierten Reisehinweise Kanadas zu längeren Wartezeiten an der Grenze führen und die kurzfristige Nachfrage nach grenzüberschreitenden Flügen dämpfen könnten. Dies erhöht den operativen Kostendruck für Fluggesellschaften und birgt Risiken für die Zuverlässigkeit der Flugpläne, insbesondere für Geschäftsreisende.