
Um Chancengleichheit für Neuankömmlinge zu schaffen, hat Ontario zum 1. Januar 2026 das Employment Standards Act geändert: Arbeitgeber dürfen in öffentlich ausgeschriebenen Stellenanzeigen oder Bewerbungsformularen nicht mehr „kanadische Berufserfahrung“ als zwingendes Kriterium angeben. Zudem müssen Unternehmen offenlegen, wenn bei irgendeinem Schritt des Einstellungsprozesses – von der Lebenslaufprüfung bis zur endgültigen Auswahl – KI-Tools eingesetzt werden.
Organisationen zur Unterstützung von Einwanderern kritisieren seit langem, dass das Kriterium „kanadische Erfahrung“ qualifizierte Bewerber in Niedriglohnjobs festhält und die wirtschaftliche Integration erschwert. Die neue Regel, die vom Arbeitsministerium durchgesetzt wird, bringt Ontario auf eine Linie mit Quebec, das 2024 ein ähnliches Verbot eingeführt hat. Arbeitgeber, die gegen die Vorschrift verstoßen, drohen bei Wiederholung Bußgelder von bis zu 100.000 kanadischen Dollar.
Talentakquise-Teams überarbeiten derzeit ihre Vorlagen, um Standardformulierungen zu entfernen und Hinweise auf den Einsatz von KI auf Karriereportalen hinzuzufügen. Rechtsexperten empfehlen, Drittanbieter-Bewerbermanagementsysteme zu prüfen, um festzustellen, ob automatisierte Entscheidungsprozesse stattfinden, und diese Bewertung zu dokumentieren, um sich gegen mögliche Diskriminierungsvorwürfe abzusichern.
Für Manager im Bereich globale Mobilität könnte die Änderung die Beschäftigung von Ehepartnern neu angekommener Mitarbeitender beschleunigen und den Talentpool für Unternehmen mit einsteigerfreundlichen Programmen erweitern. Gleichzeitig müssen Personalverantwortliche alternative Methoden wie kompetenzbasierte Tests nutzen, um die lokale Einsatzfähigkeit zu beurteilen, ohne gegen die neuen Vorschriften zu verstoßen.
Organisationen zur Unterstützung von Einwanderern kritisieren seit langem, dass das Kriterium „kanadische Erfahrung“ qualifizierte Bewerber in Niedriglohnjobs festhält und die wirtschaftliche Integration erschwert. Die neue Regel, die vom Arbeitsministerium durchgesetzt wird, bringt Ontario auf eine Linie mit Quebec, das 2024 ein ähnliches Verbot eingeführt hat. Arbeitgeber, die gegen die Vorschrift verstoßen, drohen bei Wiederholung Bußgelder von bis zu 100.000 kanadischen Dollar.
Talentakquise-Teams überarbeiten derzeit ihre Vorlagen, um Standardformulierungen zu entfernen und Hinweise auf den Einsatz von KI auf Karriereportalen hinzuzufügen. Rechtsexperten empfehlen, Drittanbieter-Bewerbermanagementsysteme zu prüfen, um festzustellen, ob automatisierte Entscheidungsprozesse stattfinden, und diese Bewertung zu dokumentieren, um sich gegen mögliche Diskriminierungsvorwürfe abzusichern.
Für Manager im Bereich globale Mobilität könnte die Änderung die Beschäftigung von Ehepartnern neu angekommener Mitarbeitender beschleunigen und den Talentpool für Unternehmen mit einsteigerfreundlichen Programmen erweitern. Gleichzeitig müssen Personalverantwortliche alternative Methoden wie kompetenzbasierte Tests nutzen, um die lokale Einsatzfähigkeit zu beurteilen, ohne gegen die neuen Vorschriften zu verstoßen.
Quelle: The Indian Express
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