
Angesichts eines prognostizierten jährlichen Verlusts von 455 Millionen US-Dollar durch die Sperrung des pakistanischen Luftraums für indische Fluggesellschaften hat Air India die Regierung in Neu-Delhi gebeten, bei Peking die Erlaubnis zu beantragen, Langstreckenflüge durch den sensiblen, von der PLA kontrollierten Korridor über Xinjiang zu führen. Wird dem zugestimmt, könnte die Abkürzung bis zu drei Stunden Flugzeit und 29 % Treibstoffkosten auf Flügen nach Europa und Nordamerika einsparen.
Der Vorschlag kommt nur wenige Wochen nach der Wiederaufnahme der Direktflüge zwischen Indien und China, die nach dem Galwan-Tal-Konflikt 2020 fünf Jahre lang ausgesetzt waren. Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärten, sie seien „nicht über die Angelegenheit informiert“, und die Luftfahrtbehörden äußerten sich bislang nicht. Der fragliche Luftkorridor verläuft in der Nähe von Hotan, Kashgar und Urumqi – Gebiete mit eingeschränktem zivilen Zugang aufgrund militärischer Einrichtungen.
Für multinationale Unternehmen könnte das Ergebnis erhebliche Auswirkungen auf die Reiseplanung zwischen Indien, China und dem Westen haben. Verweigert Peking den Zugang, könnte Air India weiterhin Strecken wie Delhi–Washington und Mumbai–San Francisco aussetzen oder einschränken, was Passagiere auf Golf- oder südostasiatische Airlines ausweichen lässt. Eine Genehmigung hingegen würde eine Entspannung in der Luftraumdiplomatie signalisieren und andere Fluggesellschaften ermutigen, ähnliche Überflugrechte zu beantragen.
Firmenreisemanager sollten die Entwicklungen genau verfolgen: Höhere Treibstoffzuschläge und längere Flugzeiten bei Air India könnten bis ins erste Quartal 2026 anhalten, sofern keine Lösung gefunden wird. Alternative Routen über Hongkong oder Bangkok verlängern die Flugzeit derzeit um 60 bis 90 Minuten im Vergleich zu den Flugplänen vor April.
Der Vorschlag kommt nur wenige Wochen nach der Wiederaufnahme der Direktflüge zwischen Indien und China, die nach dem Galwan-Tal-Konflikt 2020 fünf Jahre lang ausgesetzt waren. Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärten, sie seien „nicht über die Angelegenheit informiert“, und die Luftfahrtbehörden äußerten sich bislang nicht. Der fragliche Luftkorridor verläuft in der Nähe von Hotan, Kashgar und Urumqi – Gebiete mit eingeschränktem zivilen Zugang aufgrund militärischer Einrichtungen.
Für multinationale Unternehmen könnte das Ergebnis erhebliche Auswirkungen auf die Reiseplanung zwischen Indien, China und dem Westen haben. Verweigert Peking den Zugang, könnte Air India weiterhin Strecken wie Delhi–Washington und Mumbai–San Francisco aussetzen oder einschränken, was Passagiere auf Golf- oder südostasiatische Airlines ausweichen lässt. Eine Genehmigung hingegen würde eine Entspannung in der Luftraumdiplomatie signalisieren und andere Fluggesellschaften ermutigen, ähnliche Überflugrechte zu beantragen.
Firmenreisemanager sollten die Entwicklungen genau verfolgen: Höhere Treibstoffzuschläge und längere Flugzeiten bei Air India könnten bis ins erste Quartal 2026 anhalten, sofern keine Lösung gefunden wird. Alternative Routen über Hongkong oder Bangkok verlängern die Flugzeit derzeit um 60 bis 90 Minuten im Vergleich zu den Flugplänen vor April.
Quelle: Reuters
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