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NAFSA veröffentlicht ausführliche Richtlinien zum neuen präsidialen Reiseverbot (Proklamation 10998)

Jan. 6, 2026
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NAFSA veröffentlicht ausführliche Richtlinien zum neuen präsidialen Reiseverbot (Proklamation 10998)
Der internationale Bildungsverband NAFSA veröffentlichte am 5. Januar 2026 eine umfassende Beratung zu Presidential Proclamation 10998, die am Neujahrstag in Kraft trat und die bereits 2025 eingeführten Einreiseverbote ausweitet. Die Verordnung verbietet nun vollständig die Einreise von Einwanderern und Nicht-Einwanderern aus 20 Ländern – darunter acht neue Länder wie Burkina Faso und Laos – und schränkt die Ausstellung von B-1/B-2-, F-, M- und J-Visa für Staatsangehörige von weiteren 19 Ländern teilweise ein.

Die NAFSA-Warnung klärt den Anwendungsbereich, Ausnahmen und Wege für nationale Interessenbefreiungen und bietet eine übersichtliche Tabelle, die globale Mobilitätsteams zur schnellen Einschätzung betroffener Mitarbeitender und Studierender nutzen können. Wichtig ist, dass das Verbot nur für Personen gilt, die sich am 1. Januar 2026 außerhalb der USA befanden und kein gültiges Visum hatten; Personen, die sich bereits in den USA aufhalten oder ein gültiges Visum besitzen, sind nicht betroffen. Konsularbeamte müssen jedoch die Gültigkeitsdauer der Visa für betroffene Nicht-Einwanderer-Kategorien „soweit gesetzlich zulässig“ verkürzen, was kürzere Einreisezeiträume zur Regel machen könnte.

NAFSA veröffentlicht ausführliche Richtlinien zum neuen präsidialen Reiseverbot (Proklamation 10998)


Für Universitäten und multinationale Unternehmen besteht die unmittelbare Aufgabe darin, die Personen aus den 39 betroffenen Ländern (20 vollständig gesperrt, 19 teilweise) zu erfassen und sie zu beraten, nur bei absoluter Notwendigkeit international zu reisen. Programme für Auslandsstudien und Rotationsaufenthalte sollten neu bewertet und Notfallpläne entwickelt werden, um Arbeit gegebenenfalls in alternative Rechtsgebiete zu verlagern, falls Schlüsselpersonal nicht wieder einreisen kann.

Die Verordnung behält Ermessensspielräume für Einzelfallbefreiungen bei, wenn die Reise „im nationalen Interesse der USA“ liegt. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass STEM-Forscher, Gesundheitsfachkräfte und Spezialisten für kritische Infrastruktur die besten Chancen auf Genehmigung haben, wobei die Kriterien für die Entscheidung jedoch undurchsichtig bleiben. Juristischer Beistand sollte umfassende Nachweise vorbereiten, die die Rolle des Reisenden mit den strategischen Prioritäten der USA verknüpfen.

NAFSA erwartet in den kommenden Wochen weitere Umsetzungshinweise vom Außenministerium und dem Heimatschutzministerium, darunter aktualisierte Anweisungen für Visa-Termine und SEVIS-Warnungen für F-1-Studierende. Mobilitätsmanager sollten sich für konsularische Informationsdienste und NAFSA-Updates anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Quelle: NAFSA: Association of International Educators

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