Das Außenministerium erweitert das Visabürgschaftsprogramm und nimmt sieben weitere Länder auf
Berufungsgericht beschleunigt Überprüfung der umstrittenen US-H-1B-Visa-Gebühr von 100.000 US-Dollar
Gewichtete H-1B-Lotterie-Regel tritt in Kraft – Höhere Löhne, bessere Chancen
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US-Militärschlag in Venezuela sperrt karibischen Luftraum und stört Geschäftsreisen
Eine von der FAA angeordnete Luftraumsperrung im Zusammenhang mit US-Militäraktionen in Venezuela führte zu massiven Flugausfällen in der Karibik. Geschäfts- und Freizeitreisende blieben gestrandet, während Fluggesellschaften Ausnahmeregelungen und Sonderrettungsflüge einrichteten. Die Warnhinweise gelten weiterhin bis zum 2. Februar und unterstreichen die Notwendigkeit eines umfassenden Reisemanagements.
Daten zeigen 38 % Rückgang bei Britisch-Kolumbianern, die 2025 in die USA fahren
Fahrzeugzählungen zeigen, dass die Einwohner von British Columbia im Jahr 2025 deutlich seltener nach Washington State gefahren sind – allein im Dezember ging die Zahl der Fahrten um 38 % zurück. Analysten führen den Rückgang auf Handelsspannungen mit den USA und neue biometrische Einreisebestimmungen zurück, was auf Herausforderungen für den grenzüberschreitenden Handel und Geschäftsreisen hindeutet.
USA erweitert Visabürgschaftsprogramm: Sieben weitere Länder müssen bis zu 15.000 US-Dollar Kaution hinterlegen
Das US-Außenministerium hat sein Visabürgschaftsprogramm auf sieben weitere Länder ausgeweitet. Damit müssen Antragsteller aus insgesamt 13 Staaten nun Bürgschaften von bis zu 15.000 US-Dollar hinterlegen, um ein Besuchervisum für die USA zu erhalten. Während Washington betont, dass die Bürgschaften dazu dienen, Überziehungen des Aufenthalts zu verhindern, warnen Unternehmen vor höheren Reisekosten und möglichen Verzögerungen bei Projekten mit Partnern aus den betroffenen Ländern. Die ab dem 1. Januar 2026 geltende Regelung macht deutlich, dass Firmenreiseteams ihre Budgets entsprechend anpassen oder nach Ausnahmeregelungen suchen müssen.
NAFSA veröffentlicht ausführliche Richtlinien zum neuen präsidialen Reiseverbot (Proklamation 10998)
Eine am 5. Januar 2026 von NAFSA herausgegebene Mitteilung erläutert die Präsidentenproklamation 10998, die ab dem 1. Januar 2026 die Einreiseverbote der USA auf 39 Länder ausgeweitet hat. Personen, die sich bereits mit gültigem Visum in den USA aufhalten, sind ausgenommen, jedoch wird die Ausstellung neuer Visa für viele Kategorien ausgesetzt oder eingeschränkt. Arbeitgeber und Universitäten müssen Reisepläne überprüfen, betroffene Staatsangehörige identifizieren und bei dringendem Bedarf Ausnahmen im nationalen Interesse beantragen.
USCIS führt strengeren Staatsbürgerschaftstest für alle neuen Einbürgerungsbewerber ein
Ab sofort unterliegen alle Einbürgerungsanträge, die nach dem 20. Oktober 2025 eingereicht werden, dem USCIS-Bürgerschaftstest 2025. Dieser verdoppelt die Anzahl der möglichen Fragen und erhöht die Bestehensgrenze. Die Behörde erklärt, dass diese Maßnahme die Integration stärkt; Arbeitgeber sollten sich auf längere Vorbereitungszeiten und mögliche Verzögerungen bei den Interviews für Mitarbeiter einstellen, die US-Staatsbürger werden möchten.
CBP schreibt elektronische Rückerstattungen vor: Importeure müssen sich bis zum 6. Februar 2026 für ACH anmelden
Die US-Zollbehörde CBP stellt ab nächsten Monat die Ausstellung von Rückerstattungs-Schecks ein und zahlt Erstattungen nur noch per ACH-Überweisung aus. Importeure – darunter auch Umzugsunternehmen, die Haushaltswaren abwickeln – müssen sich über das ACE-Portal registrieren oder einen Broker mit US-Bankkonto beauftragen. Der Wechsel verspricht schnellere Rückzahlungen, erfordert aber vor allem von ausländischen Firmen zügige Anpassung.
Fragomen befördert weltweit 17 Anwälte – Reaktion auf steigende Nachfrage im Bereich Unternehmensmigration
Fragomen ernannte am 5. Januar 2026 neun neue Partner und acht Counsel, um seine Führung in den USA zu stärken, während Unternehmen mit steigenden Gebühren und strengeren Reisebestimmungen kämpfen. Dieser Schritt unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage nach spezialisiertem Einwanderungsrecht und signalisiert weitere Investitionen in technologiegestützte Compliance-Lösungen für die Mobilität.