
Italien hat das neue Jahr mit der Bestätigung eines ehrgeizigen Einwanderungskontingentprogramms begonnen, das in den nächsten drei Jahren fast eine halbe Million legale Arbeitsplätze für Nicht-EU-Bürger eröffnen wird. Eine ausführliche Erläuterung, die am 6. Januar veröffentlicht wurde, fasst das Ministerpräsidenten-Dekret (DPCM) zusammen, das als Decreto Flussi 2026-28 bekannt ist. Dieses wurde Ende letzten Jahres im Amtsblatt veröffentlicht und tritt nun in die operative Phase ein.
Das Dekret genehmigt 164.850 Arbeitserlaubnisse für 2026, die auf 165.850 im Jahr 2027 und 166.850 im Jahr 2028 ansteigen. Der Löwenanteil – etwa 88.000 Stellen im Jahr 2026 – ist für Saisonarbeiter in der Landwirtschaft und im Tourismus vorgesehen, zwei Branchen mit akutem Arbeitskräftemangel. Weitere 72.200 Plätze sind für nicht-saisonale Beschäftigte im Bauwesen, in der Logistik und in der Produktion reserviert, während 650 Genehmigungen für Unternehmer, Start-up-Gründer und andere Selbstständige vorgesehen sind.
Die Antragsfristen, besser bekannt als „Click-Days“, sind bereits festgelegt. Arbeitgeber können ab dem 12. Januar Anträge für landwirtschaftliche Saisonkräfte stellen, gefolgt von Tourismusstellen ab dem 9. Februar. Nicht-saisonale Einstellungen sind erst ab dem 16. Februar möglich, und der Bereich der häuslichen Pflege öffnet am 18. Februar. Alle Anträge werden über das ALI-Portal des Innenministeriums eingereicht, das für digitale Signaturen und PEC-zertifizierte E-Mails aufgerüstet wurde, wodurch Papierformulare entfallen und die Bearbeitungszeiten verkürzt werden.
Für Unternehmen mit Mobilitätsprogrammen eröffnen die erweiterten Kontingente neue Möglichkeiten, Italiens chronische Fachkräftelücken zu lindern, insbesondere in der Logistik und der Altenpflege. Einwanderungsberater weisen jedoch darauf hin, dass die Plätze nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben werden und innerhalb von Minuten erschöpft sein können. Arbeitgeber sollten daher ihre Anträge jetzt vorbereiten und alle erforderlichen Unterlagen – einschließlich Arbeitsverträgen, Unterkunftsnachweisen und INPS-Erklärungen – bereithalten, um ihre Chancen am Click-Day zu maximieren.
Das Fluss-Dekret führt zudem ein territoriales Zuteilungsmodell ein: Innerhalb von zehn Tagen nach Ablauf der Antragsfrist wird das Arbeitsministerium die Genehmigungen nach Provinzen verteilen, basierend auf dem dokumentierten Arbeitskräftebedarf. Theoretisch soll dies ausländische Fachkräfte in Regionen lenken, in denen der Mangel am größten ist, doch Unternehmen müssen die lokalen Arbeitsamtsbekanntmachungen genau beobachten. Schließlich können ungenutzte Kontingente ins Folgejahr übertragen werden, was den Behörden Flexibilität gibt, die Zahlen bei veränderten wirtschaftlichen Bedingungen anzupassen.
Das Dekret genehmigt 164.850 Arbeitserlaubnisse für 2026, die auf 165.850 im Jahr 2027 und 166.850 im Jahr 2028 ansteigen. Der Löwenanteil – etwa 88.000 Stellen im Jahr 2026 – ist für Saisonarbeiter in der Landwirtschaft und im Tourismus vorgesehen, zwei Branchen mit akutem Arbeitskräftemangel. Weitere 72.200 Plätze sind für nicht-saisonale Beschäftigte im Bauwesen, in der Logistik und in der Produktion reserviert, während 650 Genehmigungen für Unternehmer, Start-up-Gründer und andere Selbstständige vorgesehen sind.
Die Antragsfristen, besser bekannt als „Click-Days“, sind bereits festgelegt. Arbeitgeber können ab dem 12. Januar Anträge für landwirtschaftliche Saisonkräfte stellen, gefolgt von Tourismusstellen ab dem 9. Februar. Nicht-saisonale Einstellungen sind erst ab dem 16. Februar möglich, und der Bereich der häuslichen Pflege öffnet am 18. Februar. Alle Anträge werden über das ALI-Portal des Innenministeriums eingereicht, das für digitale Signaturen und PEC-zertifizierte E-Mails aufgerüstet wurde, wodurch Papierformulare entfallen und die Bearbeitungszeiten verkürzt werden.
Für Unternehmen mit Mobilitätsprogrammen eröffnen die erweiterten Kontingente neue Möglichkeiten, Italiens chronische Fachkräftelücken zu lindern, insbesondere in der Logistik und der Altenpflege. Einwanderungsberater weisen jedoch darauf hin, dass die Plätze nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben werden und innerhalb von Minuten erschöpft sein können. Arbeitgeber sollten daher ihre Anträge jetzt vorbereiten und alle erforderlichen Unterlagen – einschließlich Arbeitsverträgen, Unterkunftsnachweisen und INPS-Erklärungen – bereithalten, um ihre Chancen am Click-Day zu maximieren.
Das Fluss-Dekret führt zudem ein territoriales Zuteilungsmodell ein: Innerhalb von zehn Tagen nach Ablauf der Antragsfrist wird das Arbeitsministerium die Genehmigungen nach Provinzen verteilen, basierend auf dem dokumentierten Arbeitskräftebedarf. Theoretisch soll dies ausländische Fachkräfte in Regionen lenken, in denen der Mangel am größten ist, doch Unternehmen müssen die lokalen Arbeitsamtsbekanntmachungen genau beobachten. Schließlich können ungenutzte Kontingente ins Folgejahr übertragen werden, was den Behörden Flexibilität gibt, die Zahlen bei veränderten wirtschaftlichen Bedingungen anzupassen.
Quelle: JMAS News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Italien.Mehr von Italien
Alle anzeigen
Landesweite Streiks an Flughäfen und bei Fluggesellschaften am 9. Januar drohen Geschäftsreisen in ganz Italien zu lähmen
Heftiges Winterwetter in Europa beeinträchtigt Flug- und Bahnverbindungen von und nach Italien