
Unternehmen, die Mitarbeiter innerhalb Mitteleuropas versetzen, müssen sich auf weitere sechs Monate stichprobenartiger Passkontrollen einstellen, nachdem Wien die vorübergehende Wiedereinführung der Grenzkontrollen an den Grenzen zu Slowakei, Tschechien, Ungarn und Slowenien verlängert hat. Eine Mitteilung der Europäischen Kommission vom 7. Januar listet Österreichs erneute Ausnahmegenehmigung von den üblichen Schengen-Freizügigkeitsregeln auf, gültig vom 16. Dezember 2025 bis zum 15. Juni 2026. (home-affairs.ec.europa.eu)
Das Innenministerium nennt als Gründe den anhaltenden Druck durch irreguläre Migration entlang der Westbalkan-Route, die überlastete Asylaufnahme-Kapazität sowie erhöhte Terrorismusbedenken im Zusammenhang mit den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten. Obwohl die Kontrollen offiziell „zielgerichtet und risikobasiert“ sind, berichten Logistikunternehmen, dass Frachtkonvois an den Grenzübergängen Nickelsdorf (HU) und Spielfeld (SI) zu Stoßzeiten bis zu 45 Minuten warten müssen.
Geschäftsreisende sollten bei Fahrten oder grenzüberschreitenden Busverbindungen mehr Zeit einplanen: Die Beamten können neben Reisepässen oder Personalausweisen auch Beschäftigungsnachweise oder Hotelbuchungen verlangen. EU-Bürger können an großen Flughäfen weiterhin die E-Gates nutzen, doch die Stichprobenkontrollen in Zügen haben zugenommen, insbesondere auf den Strecken Wien–Bratislava und Wien–Prag.
Arbeitgeber mit Grenzgänger-Belegschaften sollten zudem beachten, dass die im Dezember 2025 gestartete Pilotphase der österreichischen Grenzgänger-Bewilligung verlangt, dass Pendler ihre Bewilligungskarte sowie einen Nachweis des Wohnsitzes im Ausland mitführen. Das Nichtvorzeigen beider Dokumente kann zu einer sofortigen Geldstrafe von 120 Euro oder in seltenen Fällen zur Einreiseverweigerung führen. Personalabteilungen wird empfohlen, aktualisierte Reiseprotokolle zu verbreiten und sicherzustellen, dass A1-Sozialversicherungsbescheinigungen mobil verfügbar sind.
Das Innenministerium nennt als Gründe den anhaltenden Druck durch irreguläre Migration entlang der Westbalkan-Route, die überlastete Asylaufnahme-Kapazität sowie erhöhte Terrorismusbedenken im Zusammenhang mit den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten. Obwohl die Kontrollen offiziell „zielgerichtet und risikobasiert“ sind, berichten Logistikunternehmen, dass Frachtkonvois an den Grenzübergängen Nickelsdorf (HU) und Spielfeld (SI) zu Stoßzeiten bis zu 45 Minuten warten müssen.
Geschäftsreisende sollten bei Fahrten oder grenzüberschreitenden Busverbindungen mehr Zeit einplanen: Die Beamten können neben Reisepässen oder Personalausweisen auch Beschäftigungsnachweise oder Hotelbuchungen verlangen. EU-Bürger können an großen Flughäfen weiterhin die E-Gates nutzen, doch die Stichprobenkontrollen in Zügen haben zugenommen, insbesondere auf den Strecken Wien–Bratislava und Wien–Prag.
Arbeitgeber mit Grenzgänger-Belegschaften sollten zudem beachten, dass die im Dezember 2025 gestartete Pilotphase der österreichischen Grenzgänger-Bewilligung verlangt, dass Pendler ihre Bewilligungskarte sowie einen Nachweis des Wohnsitzes im Ausland mitführen. Das Nichtvorzeigen beider Dokumente kann zu einer sofortigen Geldstrafe von 120 Euro oder in seltenen Fällen zur Einreiseverweigerung führen. Personalabteilungen wird empfohlen, aktualisierte Reiseprotokolle zu verbreiten und sicherzustellen, dass A1-Sozialversicherungsbescheinigungen mobil verfügbar sind.