
Nach nächtlichen Raketenangriffen in Venezuela hat die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) am 3. Januar eine dringende Informationsmitteilung für Konfliktzonen (CZIB) herausgegeben, in der Fluggesellschaften angewiesen werden, den Luftraum der Maiquetía-Fluginformationsregion zu meiden. Austrian Airlines, die routinemäßig Nord-Südamerika auf der Strecke Wien–São Paulo sowie auf Codeshare-Verbindungen in die Karibik überquert, leitete den Flugverkehr umgehend über den Luftraum von Trinidad und Guyana um.
Der Umweg verlängert die Flugzeit um 25–35 Minuten und verursacht zusätzliche Treibstoffkosten von etwa 7.000 Euro pro Hin- und Rückflug – Kosten, die sich letztlich in Frachtzuschlägen und Ticketpreisen niederschlagen könnten. Pharma-Spediteure in Wien berichten von leichten Verzögerungen bei zeitkritischen, temperaturkontrollierten Sendungen nach Brasilien.
Auch die Geschäftsfliegerei reagiert: Private-Jet-Betreiber mit Sitz in Wien, Salzburg und Innsbruck haben neue Routen über den Luftraum von Kap Verde und Dakar angemeldet, um den Vorgaben zu entsprechen. Der Versicherungsmakler Marsh Austria warnt Flugabteilungen, dass eine Missachtung der CZIB den Versicherungsschutz gegen Kriegsrisiken aufheben und Unternehmen so einem Millionenrisiko aussetzen könnte.
Mobilitätsmanager sollten Reisende über längere Blockzeiten und mögliche Anschlussprobleme bei Europa–Lateinamerika-Verbindungen informieren. VisaHQ empfiehlt, die Visum- oder Transitbestimmungen für neue Zwischenstopps wie Kap Verde oder Senegal zu prüfen.
Die EASA wird die Mitteilung alle 24 Stunden überprüfen, doch die österreichischen Behörden setzen deren Empfehlungen in der Regel durch. Sollte sich die Sicherheitslage in Venezuela nicht rasch verbessern, ist damit zu rechnen, dass die Fluggesellschaften die Umleitungen über Wochen beibehalten.
Der Umweg verlängert die Flugzeit um 25–35 Minuten und verursacht zusätzliche Treibstoffkosten von etwa 7.000 Euro pro Hin- und Rückflug – Kosten, die sich letztlich in Frachtzuschlägen und Ticketpreisen niederschlagen könnten. Pharma-Spediteure in Wien berichten von leichten Verzögerungen bei zeitkritischen, temperaturkontrollierten Sendungen nach Brasilien.
Auch die Geschäftsfliegerei reagiert: Private-Jet-Betreiber mit Sitz in Wien, Salzburg und Innsbruck haben neue Routen über den Luftraum von Kap Verde und Dakar angemeldet, um den Vorgaben zu entsprechen. Der Versicherungsmakler Marsh Austria warnt Flugabteilungen, dass eine Missachtung der CZIB den Versicherungsschutz gegen Kriegsrisiken aufheben und Unternehmen so einem Millionenrisiko aussetzen könnte.
Mobilitätsmanager sollten Reisende über längere Blockzeiten und mögliche Anschlussprobleme bei Europa–Lateinamerika-Verbindungen informieren. VisaHQ empfiehlt, die Visum- oder Transitbestimmungen für neue Zwischenstopps wie Kap Verde oder Senegal zu prüfen.
Die EASA wird die Mitteilung alle 24 Stunden überprüfen, doch die österreichischen Behörden setzen deren Empfehlungen in der Regel durch. Sollte sich die Sicherheitslage in Venezuela nicht rasch verbessern, ist damit zu rechnen, dass die Fluggesellschaften die Umleitungen über Wochen beibehalten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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