
Das italienische Innenministerium hat bestätigt, dass Arbeitgeber ab Montag, dem 12. Januar 2026, um 09:00 Uhr Anträge für Saisonarbeitsgenehmigungen stellen können, wenn der erste „Click-Day“ im Rahmen des neuen Dreijahres-Flussdekrets (decreto flussi) startet. Für das Jahr 2026 sind 88.000 Genehmigungen für Nicht-EU-Bürger vorgesehen, die in der Landwirtschaft sowie im Tourismus- und Gastgewerbe während der kommenden Saison arbeiten werden.
Im Vorfeld hatten Arbeitgeber die Möglichkeit, zwischen dem 23. Oktober und dem 7. Dezember 2025 Anträge im Online-Portal des Innenministeriums, dem One-Stop Immigration Portal, vorab auszufüllen. Sobald das Portal am 12. Januar wieder öffnet, werden die Anträge elektronisch in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet, bis die sektoralen Kontingente ausgeschöpft sind. Wie in den Vorjahren müssen Unternehmen nachweisen, dass sie erfolglos versucht haben, lokal Personal zu rekrutieren, bevor sie auf ausländische Arbeitskräfte zurückgreifen. Zudem sind angemessene Unterkünfte, faire Löhne und Rückfluggarantien verpflichtend.
Das Saisonkontingent 2026 ist Teil des Rekordkontingents von 497.550 Arbeitsgenehmigungen, die für den Zeitraum 2026–2028 genehmigt wurden. Wirtschaftsverbände betonen, dass die 88.000 Stellen nur teilweise die Arbeitskräftelücken in Küstenregionen und in der Obst- und Gemüseversorgung schließen werden, loben jedoch den früheren Zeitplan, der es Arbeitgebern ermöglicht, die Formalitäten vor dem Oster-Tourismusansturm abzuschließen. Einwanderungsrechtler weisen darauf hin, dass das neue Dekret die Hintergrundprüfungen vereinfacht: Die Präfekturen haben nun 30 Tage (statt 60) Zeit, um das nulla osta auszustellen, während Konsulate bei risikoarmen Nationalitäten auf Video-Interviews setzen.
Für Mobilitätsmanager ist das Timing entscheidend. Interne Einstellungsanfragen sollten noch diese Woche abgeschlossen werden, da nach Erreichen des Kontingents keine weiteren Anträge bis zum nächsten Click-Day – voraussichtlich im März für Nicht-Saisonarbeitskräfte – angenommen werden. Multinationale Unternehmen mit dezentralen HR-Strukturen werden dringend empfohlen, die Anträge zu zentralisieren, um doppelte Anträge zu vermeiden, die vom System automatisch abgelehnt werden.
Praktisch benötigen Arbeitgeber eine SPID-Digitalidentität, eine zertifizierte E-Mail-Adresse (PEC) sowie aktuelle elektronische Arbeitsverträge auf Italienisch. Experten raten, sich mindestens 30 Minuten vor Öffnung des Portals einzuloggen und mehrere autorisierte Nutzer bereitzuhalten, um Verbindungsprobleme abzufangen. In den vergangenen Jahren wurden etwa 9.000 Anträge pro Minute verarbeitet, wobei die landwirtschaftlichen Kontingente in weniger als 20 Minuten ausgeschöpft waren.
Im Vorfeld hatten Arbeitgeber die Möglichkeit, zwischen dem 23. Oktober und dem 7. Dezember 2025 Anträge im Online-Portal des Innenministeriums, dem One-Stop Immigration Portal, vorab auszufüllen. Sobald das Portal am 12. Januar wieder öffnet, werden die Anträge elektronisch in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet, bis die sektoralen Kontingente ausgeschöpft sind. Wie in den Vorjahren müssen Unternehmen nachweisen, dass sie erfolglos versucht haben, lokal Personal zu rekrutieren, bevor sie auf ausländische Arbeitskräfte zurückgreifen. Zudem sind angemessene Unterkünfte, faire Löhne und Rückfluggarantien verpflichtend.
Das Saisonkontingent 2026 ist Teil des Rekordkontingents von 497.550 Arbeitsgenehmigungen, die für den Zeitraum 2026–2028 genehmigt wurden. Wirtschaftsverbände betonen, dass die 88.000 Stellen nur teilweise die Arbeitskräftelücken in Küstenregionen und in der Obst- und Gemüseversorgung schließen werden, loben jedoch den früheren Zeitplan, der es Arbeitgebern ermöglicht, die Formalitäten vor dem Oster-Tourismusansturm abzuschließen. Einwanderungsrechtler weisen darauf hin, dass das neue Dekret die Hintergrundprüfungen vereinfacht: Die Präfekturen haben nun 30 Tage (statt 60) Zeit, um das nulla osta auszustellen, während Konsulate bei risikoarmen Nationalitäten auf Video-Interviews setzen.
Für Mobilitätsmanager ist das Timing entscheidend. Interne Einstellungsanfragen sollten noch diese Woche abgeschlossen werden, da nach Erreichen des Kontingents keine weiteren Anträge bis zum nächsten Click-Day – voraussichtlich im März für Nicht-Saisonarbeitskräfte – angenommen werden. Multinationale Unternehmen mit dezentralen HR-Strukturen werden dringend empfohlen, die Anträge zu zentralisieren, um doppelte Anträge zu vermeiden, die vom System automatisch abgelehnt werden.
Praktisch benötigen Arbeitgeber eine SPID-Digitalidentität, eine zertifizierte E-Mail-Adresse (PEC) sowie aktuelle elektronische Arbeitsverträge auf Italienisch. Experten raten, sich mindestens 30 Minuten vor Öffnung des Portals einzuloggen und mehrere autorisierte Nutzer bereitzuhalten, um Verbindungsprobleme abzufangen. In den vergangenen Jahren wurden etwa 9.000 Anträge pro Minute verarbeitet, wobei die landwirtschaftlichen Kontingente in weniger als 20 Minuten ausgeschöpft waren.
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