
Deutschland hat stillschweigend die im vergangenen September wiedereingeführten „vorübergehenden“ Kontrollen an allen neun Landgrenzübergängen zu Tschechien – darunter die stark frequentierten Autobahnen D5 und D8 sowie die Bahnstrecke Prag-Berlin – bis zum 15. März 2026 verlängert. Damit nutzt Berlin die maximale sechsmonatige Frist gemäß Artikel 25 des Schengener Grenzkodex ohne besondere Genehmigung aus Brüssel voll aus und zeigt den politischen Druck auf die neue Koalition, die sekundäre Migration einzudämmen.
Im Rahmen der Maßnahme können Bundespolizisten zufällig Autofahrer, Busreisende und Bahnpassagiere anhalten, um Ausweisdokumente, Reisepläne oder finanzielle Nachweise zu überprüfen. Bahnunternehmen berichten von durchschnittlichen Verzögerungen von 30 Minuten, wenn ganze Waggons kontrolliert werden, während Spediteure von kilometerlangen Staus zu Stoßzeiten sprechen. Logistikverbände warnen, dass die verlängerten Kontrollen die Transportkosten in die Höhe treiben und Just-in-Time-Produktionsketten zwischen Prag, Pilsen und München gefährden könnten.
Rund 37.000 tschechische Pendler, die täglich nach Bayern und Sachsen einreisen, müssen nun mit unvorhersehbareren Reisezeiten rechnen. Arbeitgeber raten ihren Mitarbeitern, Reisepässe statt nur Personalausweise mitzuführen und mindestens 45 Minuten Pufferzeit für Termine einzuplanen. Inhaber tschechischer Aufenthaltstitel sollten beachten, dass nur die physische Plastikkarte anerkannt wird; digitale Kopien auf dem Smartphone sind nicht gültig.
Brüssel wird die Lage im Februar überprüfen, doch Analysten sehen kaum Chancen auf eine vorzeitige Aufhebung vor den wichtigen deutschen Landtagswahlen im März. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Aktivitäten passen ihre Reiserichtlinien an, prüfen Homeoffice-Optionen für betroffene Mitarbeiter und beobachten weitere Ankündigungen beider Regierungen.
Für Mobility-Teams lautet die klare Botschaft: Behandeln Sie die tschechisch-deutsche Grenze in den nächsten zwei Monaten wie eine externe Schengen-Außengrenze, stellen Sie sicher, dass Reisende die richtigen Dokumente bei sich haben, und berücksichtigen Sie mögliche Verzögerungen bei Lieferplänen und Projektzeitplänen.
Im Rahmen der Maßnahme können Bundespolizisten zufällig Autofahrer, Busreisende und Bahnpassagiere anhalten, um Ausweisdokumente, Reisepläne oder finanzielle Nachweise zu überprüfen. Bahnunternehmen berichten von durchschnittlichen Verzögerungen von 30 Minuten, wenn ganze Waggons kontrolliert werden, während Spediteure von kilometerlangen Staus zu Stoßzeiten sprechen. Logistikverbände warnen, dass die verlängerten Kontrollen die Transportkosten in die Höhe treiben und Just-in-Time-Produktionsketten zwischen Prag, Pilsen und München gefährden könnten.
Rund 37.000 tschechische Pendler, die täglich nach Bayern und Sachsen einreisen, müssen nun mit unvorhersehbareren Reisezeiten rechnen. Arbeitgeber raten ihren Mitarbeitern, Reisepässe statt nur Personalausweise mitzuführen und mindestens 45 Minuten Pufferzeit für Termine einzuplanen. Inhaber tschechischer Aufenthaltstitel sollten beachten, dass nur die physische Plastikkarte anerkannt wird; digitale Kopien auf dem Smartphone sind nicht gültig.
Brüssel wird die Lage im Februar überprüfen, doch Analysten sehen kaum Chancen auf eine vorzeitige Aufhebung vor den wichtigen deutschen Landtagswahlen im März. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Aktivitäten passen ihre Reiserichtlinien an, prüfen Homeoffice-Optionen für betroffene Mitarbeiter und beobachten weitere Ankündigungen beider Regierungen.
Für Mobility-Teams lautet die klare Botschaft: Behandeln Sie die tschechisch-deutsche Grenze in den nächsten zwei Monaten wie eine externe Schengen-Außengrenze, stellen Sie sicher, dass Reisende die richtigen Dokumente bei sich haben, und berücksichtigen Sie mögliche Verzögerungen bei Lieferplänen und Projektzeitplänen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News