
Anbieter im Bereich globale Mobilität warnen Arbeitgeber, dass ab dem 1. Januar 2026 ausländische Staatsangehörige, die eine mehrjährige Aufenthaltserlaubnis (carte de séjour pluriannuelle) oder eine 10-Jahres-Aufenthaltskarte beantragen, eine 45-minütige Prüfung zum staatsbürgerlichen Grundwissen bestehen müssen, bevor sie ihren Antrag einreichen. Diese Maßnahme, bestätigt in einem Einwanderungs-Update vom 8. Januar 2026, standardisiert eine Integrationsanforderung, die zuvor von den lokalen Präfekturen sehr unterschiedlich gehandhabt wurde.
Der computergestützte Test umfasst 40 Fragen zu republikanischen Werten, Institutionen, Rechten und Pflichten, französischer Geschichte und Geografie sowie dem Alltag. Die Kandidaten müssen 32 richtige Antworten (80 %) erreichen, um das Attestation de Réussite zu erhalten, das nun Teil der Aufenthaltsakte ist. Die Prüfung ist kostenlos, kann unbegrenzt wiederholt werden und wird von zugelassenen Stellen wie der Handelskammer Paris durchgeführt. Antragsteller über 65 Jahre und Inhaber von „Talent Passport“-Genehmigungen sind davon befreit.
Hintergrund: Die neue Anforderung basiert auf dem Dekret 2025-647, das Teil einer umfassenderen Reform ist, die auch die Sprachanforderungen für die Staatsbürgerschaft auf B2 und für Langzeitkarten auf B1 anhebt. Das Innenministerium argumentiert, dass ein einheitlicher Test Integration und Transparenz fördert; Kritiker befürchten jedoch, dass dies eine weitere bürokratische Hürde darstellt, insbesondere für einkommensschwächere Migranten, die möglicherweise private Vorbereitungskurse finanzieren müssen. Im Jahr 2024 erhielten mehr als 260.000 Ausländer Aufenthaltserlaubnisse; die Behörden rechnen mit mindestens 100.000 Kandidaten für die Staatsbürgerkundeprüfung jährlich.
Auswirkungen auf Unternehmen: Firmen, die Mitarbeiter nach Frankreich entsenden, sollten eine zusätzliche Vorlaufzeit von vier bis sechs Wochen einplanen, um einen Prüfungstermin zu sichern und die Ergebnisse vor der Antragstellung zu erhalten. Personalabteilungen sollten ihre Mobilitäts-Checklisten aktualisieren und erwägen, Vorbereitungskurse für wichtige Entsandte zu sponsern. Das Fehlen des Zertifikats führt zu einer automatischen Ablehnung und Verzögerungen von mehreren Monaten.
Ausblick: Während die ersten Prüfungstermine diese Woche noch ruhig verliefen, bereiten sich die Präfekturen auf einen Ansturm nach den Winterferien vor. Die Regierung hat angedeutet, dass im Laufe des Jahres 2026 Online-Prüfungen eingeführt werden könnten, um Kapazitätsengpässe zu verringern, doch derzeit ist die persönliche Anwesenheit verpflichtend.
Der computergestützte Test umfasst 40 Fragen zu republikanischen Werten, Institutionen, Rechten und Pflichten, französischer Geschichte und Geografie sowie dem Alltag. Die Kandidaten müssen 32 richtige Antworten (80 %) erreichen, um das Attestation de Réussite zu erhalten, das nun Teil der Aufenthaltsakte ist. Die Prüfung ist kostenlos, kann unbegrenzt wiederholt werden und wird von zugelassenen Stellen wie der Handelskammer Paris durchgeführt. Antragsteller über 65 Jahre und Inhaber von „Talent Passport“-Genehmigungen sind davon befreit.
Hintergrund: Die neue Anforderung basiert auf dem Dekret 2025-647, das Teil einer umfassenderen Reform ist, die auch die Sprachanforderungen für die Staatsbürgerschaft auf B2 und für Langzeitkarten auf B1 anhebt. Das Innenministerium argumentiert, dass ein einheitlicher Test Integration und Transparenz fördert; Kritiker befürchten jedoch, dass dies eine weitere bürokratische Hürde darstellt, insbesondere für einkommensschwächere Migranten, die möglicherweise private Vorbereitungskurse finanzieren müssen. Im Jahr 2024 erhielten mehr als 260.000 Ausländer Aufenthaltserlaubnisse; die Behörden rechnen mit mindestens 100.000 Kandidaten für die Staatsbürgerkundeprüfung jährlich.
Auswirkungen auf Unternehmen: Firmen, die Mitarbeiter nach Frankreich entsenden, sollten eine zusätzliche Vorlaufzeit von vier bis sechs Wochen einplanen, um einen Prüfungstermin zu sichern und die Ergebnisse vor der Antragstellung zu erhalten. Personalabteilungen sollten ihre Mobilitäts-Checklisten aktualisieren und erwägen, Vorbereitungskurse für wichtige Entsandte zu sponsern. Das Fehlen des Zertifikats führt zu einer automatischen Ablehnung und Verzögerungen von mehreren Monaten.
Ausblick: Während die ersten Prüfungstermine diese Woche noch ruhig verliefen, bereiten sich die Präfekturen auf einen Ansturm nach den Winterferien vor. Die Regierung hat angedeutet, dass im Laufe des Jahres 2026 Online-Prüfungen eingeführt werden könnten, um Kapazitätsengpässe zu verringern, doch derzeit ist die persönliche Anwesenheit verpflichtend.
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