
Nur wenige Stunden nach der nationalen Quotenverteilung gab der Bauernverband Coldiretti Kampanien bekannt, dass die Region 6.217 Saisonarbeitsgenehmigungen im Rahmen des Flussdekrets 2026 erhalten hat. Direktor Salvatore Loffreda führte dies auf monatelanges Lobbying bei der regionalen Arbeitsaufsicht, den Präfekturen und der nationalen Generaldirektion für Einwanderung zurück.
Die Erdbeer-, Tomaten- und Büffelmozzarella-Industrien in Kampanien kämpfen seit der pandemiebedingten Nachfragesteigerung mit akuten Arbeitskräftemangel. Arbeitgeber betonen, dass die 6.217 Visa – etwa 15 % mehr als im Vorjahr – den Bedarf während der Haupternte in der Piana del Sele und den Ebenen von Caserta abdecken werden.
Die Organisation kündigte an, die Anti-Caporalato-Programme (gegen Arbeitsausbeutung) zu verstärken, darunter gemeinsame Kontrollen mit der Polizei und Pilotprojekte für menschenwürdigen Wohnraum für Arbeiter. Coldiretti forderte zudem das Innenministerium auf, die Ausstellung von Aufenthaltserlaubnissen nach Ankunft der Arbeitskräfte zu beschleunigen, da Verzögerungen Migranten in die Schattenwirtschaft treiben könnten.
Für Mobilitätsfachleute liefert die Ankündigung einen frühen Hinweis darauf, wie regionale Zuteilungen in die Einstellungskapazitäten der Unternehmen übersetzt werden. Agrar- und Lebensmittelkonzerne, die aus Süditalien beziehen, sollten ihre Produktionsprognosen aktualisieren und sich mit Lieferanten zu Onboarding-Zeitplänen, biometrischen Terminen und Wohnraumanforderungen abstimmen. Ein Versäumnis bei der Koordination dieser Schritte könnte dazu führen, dass Ernteprodukte auf den Feldern verderben.
Der Fall Kampanien verdeutlicht den neuen, datenbasierten Quotenansatz: Regionen, die einen dokumentierten Arbeitskräftebedarf und solide Arbeitnehmerschutzpläne vorweisen, erhalten künftig einen größeren Anteil an den Zuteilungen.
Die Erdbeer-, Tomaten- und Büffelmozzarella-Industrien in Kampanien kämpfen seit der pandemiebedingten Nachfragesteigerung mit akuten Arbeitskräftemangel. Arbeitgeber betonen, dass die 6.217 Visa – etwa 15 % mehr als im Vorjahr – den Bedarf während der Haupternte in der Piana del Sele und den Ebenen von Caserta abdecken werden.
Die Organisation kündigte an, die Anti-Caporalato-Programme (gegen Arbeitsausbeutung) zu verstärken, darunter gemeinsame Kontrollen mit der Polizei und Pilotprojekte für menschenwürdigen Wohnraum für Arbeiter. Coldiretti forderte zudem das Innenministerium auf, die Ausstellung von Aufenthaltserlaubnissen nach Ankunft der Arbeitskräfte zu beschleunigen, da Verzögerungen Migranten in die Schattenwirtschaft treiben könnten.
Für Mobilitätsfachleute liefert die Ankündigung einen frühen Hinweis darauf, wie regionale Zuteilungen in die Einstellungskapazitäten der Unternehmen übersetzt werden. Agrar- und Lebensmittelkonzerne, die aus Süditalien beziehen, sollten ihre Produktionsprognosen aktualisieren und sich mit Lieferanten zu Onboarding-Zeitplänen, biometrischen Terminen und Wohnraumanforderungen abstimmen. Ein Versäumnis bei der Koordination dieser Schritte könnte dazu führen, dass Ernteprodukte auf den Feldern verderben.
Der Fall Kampanien verdeutlicht den neuen, datenbasierten Quotenansatz: Regionen, die einen dokumentierten Arbeitskräftebedarf und solide Arbeitnehmerschutzpläne vorweisen, erhalten künftig einen größeren Anteil an den Zuteilungen.
Quelle: ANSA – Terra & Gusto
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