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Illegale Grenzübertritte in der EU sinken 2025 um 25 % – Frontex lobt französische Zusammenarbeit

Jan. 16, 2026
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Illegale Grenzübertritte in der EU sinken 2025 um 25 % – Frontex lobt französische Zusammenarbeit
Frontex meldet starken Rückgang der irregulären EU-Grenzübertritte um 25 % im Jahr 2025

Frontex verzeichnete im Jahr 2025 einen deutlichen Rückgang der irregulären Grenzübertritte in die Europäische Union um 25 % – der niedrigste Wert seit 2021. Laut den am 15. Januar veröffentlichten Jahresstatistiken wurden 178.000 Übertritte registriert, mit besonders starken Rückgängen auf den Routen Westafrika (–63 %) und Westbalkan (–42 %). (brusselstimes.com)

Obwohl die Zahlen den gesamten EU-Raum abdecken, hob Frontex insbesondere die verstärkten maritimen Patrouillen Frankreichs im Ärmelkanal sowie gemeinsame Operationen mit Spanien und Italien im westlichen Mittelmeer hervor. Ein ranghoher Beamter der Agentur berichtete zudem, dass die französischen Luftüberwachungsstunden über dem Westbalkan in der zweiten Jahreshälfte 2025 verdoppelt wurden, was Schmuggelnetzwerke erheblich störte.

Illegale Grenzübertritte in der EU sinken 2025 um 25 % – Frontex lobt französische Zusammenarbeit


Für Programme zur Unternehmensmobilität signalisiert die Entwicklung kurzfristig ein ruhigeres Umfeld an den Außengrenzen, was die Wahrscheinlichkeit ad-hoc eingeführter Sicherheitsmaßnahmen verringert, die Entsendete und Geschäftsreisende verzögern könnten. Dennoch warnt Frontex vor sich verändernden Routen – etwa einer Verdreifachung der Versuche, von Ostlibyen aus Kreta zu erreichen –, die zu plötzlichen Belastungsspitzen und neuen Kontrollen führen können.

Immigrationsrechtliche Berater in Paris betonen, dass der Rückgang der Zahlen nicht zu einer geringeren Prüfung der Dokumente führen wird. Präfekturen verlangen weiterhin Nachweise über Unterkunft, Krankenversicherung und finanzielle Mittel von Nicht-EU-Bürgern, und Arbeitgeber haften bei Überschreitung der Schengen-Aufenthaltsdauer ihrer Mitarbeiter für teure Sanktionen.

Mobilitätsmanager sollten den positiven Trend daher als Gelegenheit nutzen, um Reisezeitkonten zu überprüfen, Meldungen im Rahmen des Entsendegesetzes (SIPSI) zu aktualisieren und sicherzustellen, dass remote arbeitende Mitarbeiter mit Besuchervisum keine entlohnte Tätigkeit ausüben.
Quelle: The Brussels Times

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