
Nur drei Tage nachdem Frankreich das neue Ein- und Ausreisesystem der EU (EES) an etwa der Hälfte seiner Außengrenzen aktiviert hat – darunter die französischen Kontrollstellen in Dover, Folkestone und London St Pancras – warnen Reiseverbände vor langen Wartezeiten wie an Flughäfen. Die Grenzpolizeigewerkschaft SNCP-PAF berichtet, dass fast 200 Terminals in Betrieb sind und die erstmalige Registrierung (Passscan, Fingerabdruck und Gesichtserfassung) durchschnittlich zwei Minuten dauert – sechsmal länger als der bisherige manuelle Stempel.
Der Reiseverband ABTA hat Reiseveranstalter aufgefordert, für die Skisaison im Februar mindestens 45 Minuten zusätzlich für Busfahrpläne einzuplanen, während der Hafen von Dover berechnet, dass jede zusätzliche Minute Bearbeitungszeit 380 Fahrzeugminuten in den Abfahrtsspuren der A-20 hinzufügt. Multinationale Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Paris und London pendeln lassen, verlängern bereits Pufferzeiten für Meetings und raten Reisenden, gedruckte Einladungen für eventuelle Kontrollen mitzuführen.
Für Mobilitätsmanager ist die größte Herausforderung derzeit die Planbarkeit: Verpasste Eurostar-Anschlüsse führen zu verpassten TGV- oder Inlandsflügen. Personalabteilungen sollten zudem ihre 90/180-Tage-Tracking-Tools aktualisieren – sobald das EES am 10. April 2026 vollständig eingeführt ist, berechnet es automatisch Überziehungen, ohne Spielraum für Fehler.
Aéroports de Paris hat Personal umgeschichtet, um Nicht-EU-Passagieren an Charles de Gaulle und Orly zu helfen, und testet eine Prioritätsspur für Premium-Geschäftsreisende. Das Innenministerium wird im März entscheiden, ob während der geschäftigen Osterzeit weiterhin beide Systeme parallel laufen (manueller Stempel plus EES).
Der Reiseverband ABTA hat Reiseveranstalter aufgefordert, für die Skisaison im Februar mindestens 45 Minuten zusätzlich für Busfahrpläne einzuplanen, während der Hafen von Dover berechnet, dass jede zusätzliche Minute Bearbeitungszeit 380 Fahrzeugminuten in den Abfahrtsspuren der A-20 hinzufügt. Multinationale Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Paris und London pendeln lassen, verlängern bereits Pufferzeiten für Meetings und raten Reisenden, gedruckte Einladungen für eventuelle Kontrollen mitzuführen.
Für Mobilitätsmanager ist die größte Herausforderung derzeit die Planbarkeit: Verpasste Eurostar-Anschlüsse führen zu verpassten TGV- oder Inlandsflügen. Personalabteilungen sollten zudem ihre 90/180-Tage-Tracking-Tools aktualisieren – sobald das EES am 10. April 2026 vollständig eingeführt ist, berechnet es automatisch Überziehungen, ohne Spielraum für Fehler.
Aéroports de Paris hat Personal umgeschichtet, um Nicht-EU-Passagieren an Charles de Gaulle und Orly zu helfen, und testet eine Prioritätsspur für Premium-Geschäftsreisende. Das Innenministerium wird im März entscheiden, ob während der geschäftigen Osterzeit weiterhin beide Systeme parallel laufen (manueller Stempel plus EES).
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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