
Der aktuelle Monatsbericht von Eurostat, veröffentlicht am 15. Januar 2026, bestätigt eine strukturelle Abschwächung des Drucks durch irreguläre Migration in der Europäischen Union. Im Oktober 2025 – dem jüngsten Monat mit konsolidierten Daten – stellten 62.010 Personen erstmals einen Asylantrag in einem EU-27-Land. Das entspricht einem Rückgang von 28 Prozent im Vergleich zum Oktober 2024 und festigt den Abwärtstrend, der im Frühjahr 2025 begann.
Italien bleibt dennoch eines der Hauptzielländer. Mit 12.650 Erstbewerbern im Oktober nahm es etwa ein Fünftel der gesamten EU-Nachfrage auf und lag nur knapp hinter Spanien. Die vier größten Aufnahmeländer – Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland – bearbeiteten zusammen 74 Prozent aller neuen Anträge.
Eurostat führt die Trendwende auf eine Kombination von Faktoren zurück: strengere Kontrollen an den Außengrenzen entlang der Balkan- und Mittelmeerroute, verstärkter Einsatz beschleunigter Verfahren an EU-Eingangspunkten sowie eine relative Ruhephase bei großflächigen Vertreibungskrisen nach dem Höhepunkt 2023-24. Venezolaner (8.140) stellten die größte Gruppe der Antragsteller, gefolgt von Afghanen, Bangladeschern und Syrern.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität könnten die geringeren Zahlen den Druck auf Italiens Aufnahmesystem verringern – gerade jetzt, wo das Land sich auf das Universale Jubiläum in Rom und die Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina vorbereitet. Weniger Notfallankünfte könnten administrative Kapazitäten für die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen im Rahmen des Flussdekrets 2026-28 freimachen – eine gute Nachricht für Arbeitgeber, die auf Talente außerhalb der EU angewiesen sind.
Personal- und Reisemanagement sollten dennoch Notfallpläne bereithalten. Eurostat weist darauf hin, dass die Zahl unbegleiteter Minderjähriger (1.710 im Oktober) weiterhin hoch ist, was daran erinnert, dass sich Migrationsmuster durch geopolitische Schocks schnell ändern können. Unternehmen, die Mitarbeiter nach oder durch Italien entsenden, sollten die Grenzkontrollen – die an der slowenischen Grenze vorübergehend wieder eingeführt wurden – genau beobachten und zusätzliche Zeit für Einreiseformalitäten einplanen.
Italien bleibt dennoch eines der Hauptzielländer. Mit 12.650 Erstbewerbern im Oktober nahm es etwa ein Fünftel der gesamten EU-Nachfrage auf und lag nur knapp hinter Spanien. Die vier größten Aufnahmeländer – Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland – bearbeiteten zusammen 74 Prozent aller neuen Anträge.
Eurostat führt die Trendwende auf eine Kombination von Faktoren zurück: strengere Kontrollen an den Außengrenzen entlang der Balkan- und Mittelmeerroute, verstärkter Einsatz beschleunigter Verfahren an EU-Eingangspunkten sowie eine relative Ruhephase bei großflächigen Vertreibungskrisen nach dem Höhepunkt 2023-24. Venezolaner (8.140) stellten die größte Gruppe der Antragsteller, gefolgt von Afghanen, Bangladeschern und Syrern.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität könnten die geringeren Zahlen den Druck auf Italiens Aufnahmesystem verringern – gerade jetzt, wo das Land sich auf das Universale Jubiläum in Rom und die Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina vorbereitet. Weniger Notfallankünfte könnten administrative Kapazitäten für die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen im Rahmen des Flussdekrets 2026-28 freimachen – eine gute Nachricht für Arbeitgeber, die auf Talente außerhalb der EU angewiesen sind.
Personal- und Reisemanagement sollten dennoch Notfallpläne bereithalten. Eurostat weist darauf hin, dass die Zahl unbegleiteter Minderjähriger (1.710 im Oktober) weiterhin hoch ist, was daran erinnert, dass sich Migrationsmuster durch geopolitische Schocks schnell ändern können. Unternehmen, die Mitarbeiter nach oder durch Italien entsenden, sollten die Grenzkontrollen – die an der slowenischen Grenze vorübergehend wieder eingeführt wurden – genau beobachten und zusätzliche Zeit für Einreiseformalitäten einplanen.
Quelle: EUnews / Eurostat data