
Mehrere Gewerkschaften, die Bodenabfertiger, Flugverkehrstechniker, Regionalflugzeugbesatzungen und städtische Verkehrsbeschäftigte vertreten, führten ab Freitag, dem 9. Januar, überlappende 24- und 48-Stunden-Streiks durch. Die Aktion legte zwischen 10:00 und 18:00 Uhr die Gepäckabfertigung an den Flughäfen Mailand Linate, Malpensa, Rom Fiumicino und Venedig Marco Polo lahm, was ITA Airways zwang, 20 Inlandsflüge zu streichen, während Billigfluggesellschaften ihre Flüge zusammenlegten.
Die Zivilluftfahrtbehörde (ENAC) veröffentlichte eine Liste geschützter Flüge – Frühmorgens- und Abendslots sowie lebenswichtige Verbindungen nach Sardinien und Sizilien – doch Geschäftsreisende sahen sich mit langen Warteschlangen und verpassten Anschlussflügen konfrontiert. Gleichzeitig erschwerten vierstündige Arbeitsniederlegungen bei Stadtbussen und U-Bahnen in Neapel, Bologna und Turin die Transfers zu den Flughäfen.
Am selben Abend schlossen sich auch Bahnmitarbeiter dem Protest an (siehe gesonderten Artikel), was zu einem landesweiten Mobilitätsengpass führte, während die erste volle Arbeitswoche 2026 zu Ende ging. Die Gewerkschaften führen die Streiks auf festgefahrene Lohnverhandlungen und eine Inflation von über 5 Prozent im Jahr 2025 zurück; die Arbeitgeber warnen, dass die Reiseunterbrechungen Italiens Ruf als Konferenz- und Produktionsstandort gefährden.
Reiseteams sollten die EU-261-Regelungen zu Umbuchungen und Betreuungsleistungen prüfen, Hotels in Flughafennähe vorbuchen und Reisende dazu anhalten, digitale Kopien von Bordkarten und Quittungen für Entschädigungsansprüche aufzubewahren. Für die Zukunft erwarten Arbeitsmarktexperten kaum Fortschritte bei den Tarifverhandlungen und warnen vor weiteren Streiks, die mit den Messeveranstaltungen im Februar in Mailand und Bologna zusammenfallen könnten.
Die Zivilluftfahrtbehörde (ENAC) veröffentlichte eine Liste geschützter Flüge – Frühmorgens- und Abendslots sowie lebenswichtige Verbindungen nach Sardinien und Sizilien – doch Geschäftsreisende sahen sich mit langen Warteschlangen und verpassten Anschlussflügen konfrontiert. Gleichzeitig erschwerten vierstündige Arbeitsniederlegungen bei Stadtbussen und U-Bahnen in Neapel, Bologna und Turin die Transfers zu den Flughäfen.
Am selben Abend schlossen sich auch Bahnmitarbeiter dem Protest an (siehe gesonderten Artikel), was zu einem landesweiten Mobilitätsengpass führte, während die erste volle Arbeitswoche 2026 zu Ende ging. Die Gewerkschaften führen die Streiks auf festgefahrene Lohnverhandlungen und eine Inflation von über 5 Prozent im Jahr 2025 zurück; die Arbeitgeber warnen, dass die Reiseunterbrechungen Italiens Ruf als Konferenz- und Produktionsstandort gefährden.
Reiseteams sollten die EU-261-Regelungen zu Umbuchungen und Betreuungsleistungen prüfen, Hotels in Flughafennähe vorbuchen und Reisende dazu anhalten, digitale Kopien von Bordkarten und Quittungen für Entschädigungsansprüche aufzubewahren. Für die Zukunft erwarten Arbeitsmarktexperten kaum Fortschritte bei den Tarifverhandlungen und warnen vor weiteren Streiks, die mit den Messeveranstaltungen im Februar in Mailand und Bologna zusammenfallen könnten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News