
Firmenmobilitätsteams in Deutschland erlebten eine unangenehme Überraschung, als das tschechische Konsulat in Dresden rückwirkend ab dem 10. Januar eine „Null-Quote“ für reguläre Termine zur Beantragung von Arbeitnehmerkarten und langfristigen Geschäftsvisa bestätigte. Die wöchentliche Bearbeitungskapazität sank von etwa 120 Terminen auf weniger als 20, wobei die verbleibenden Termine ausschließlich für Bewerber von staatlichen Talentprogrammen und eine bevorzugte Nationalitätenliste reserviert sind.
Konsularbeamte führen dies auf Personalumverteilung zurück: Visabeamte wurden umgeschichtet, um den Anstieg von Interviews zur Familienzusammenführung und Schutzverfahren nach den Rekordzahlen an Asylbewerbern im vergangenen Herbst in Deutschland zu bewältigen. Migrationsberater sehen jedoch wirtschaftliche Gründe: Berlin war zu einem Zwischenstopp für IT-Auftragnehmer aus Nicht-EU-Ländern geworden, die mit deutschen Kurzzeitvisa in den Schengen-Raum einreisten und wöchentlich zu tschechischen Kunden pendelten, um tschechische Arbeitsmarktprüfungen zu umgehen. Das Einfrieren der Termine in Prag dient daher auch dazu, Anträge wieder über tschechisch kontrollierte Talentprogramme zu lenken.
Die unmittelbaren Folgen sind erheblich. Hersteller in Sachsen, die bisher eine 45-minütige Fahrt zur Abgabe biometrischer Daten auf sich nahmen, müssen ihre Mitarbeiter nun nach Berlin, München, Wien oder Warschau schicken – was zusätzliche Hotelübernachtungen, beglaubigte Übersetzungen und Kurierkosten bedeutet. Umzugsdienstleister schätzen, dass sich die Onboarding-Termine im ersten Quartal um sechs bis acht Wochen verzögern könnten, sofern Unternehmen keine alternativen Termine sichern oder bestehende Kurzaufenthalte in Anträge für Arbeitnehmerkarten im Land umwandeln.
Personalberater empfehlen, alle Buchungen über Visapoint oder das MFA-Portal zu überprüfen; Termine nach dem 2. Januar sind wahrscheinlich storniert, sofern sie nicht durch ein Talentprogramm abgedeckt sind. Arbeitgeber sollten zudem mehr Zeit für die Legalisierung von Abschlüssen einplanen und die Überprüfungsfrist des Außenministeriums am 31. Januar im Blick behalten, da die Quote dann erneut angepasst werden könnte.
Sollte die Sperre anhalten, befürchten Experten weitreichendere wirtschaftliche Folgen: Deutsche Unternehmen könnten Investitionen in Tschechien verschieben, und tschechische Arbeitgeber, die auf in Deutschland eingestellte Spezialisten angewiesen sind, könnten Personalengpässe erleben – gerade jetzt, wo die Wirtschaft erste Anzeichen einer Erholung zeigt.
Konsularbeamte führen dies auf Personalumverteilung zurück: Visabeamte wurden umgeschichtet, um den Anstieg von Interviews zur Familienzusammenführung und Schutzverfahren nach den Rekordzahlen an Asylbewerbern im vergangenen Herbst in Deutschland zu bewältigen. Migrationsberater sehen jedoch wirtschaftliche Gründe: Berlin war zu einem Zwischenstopp für IT-Auftragnehmer aus Nicht-EU-Ländern geworden, die mit deutschen Kurzzeitvisa in den Schengen-Raum einreisten und wöchentlich zu tschechischen Kunden pendelten, um tschechische Arbeitsmarktprüfungen zu umgehen. Das Einfrieren der Termine in Prag dient daher auch dazu, Anträge wieder über tschechisch kontrollierte Talentprogramme zu lenken.
Die unmittelbaren Folgen sind erheblich. Hersteller in Sachsen, die bisher eine 45-minütige Fahrt zur Abgabe biometrischer Daten auf sich nahmen, müssen ihre Mitarbeiter nun nach Berlin, München, Wien oder Warschau schicken – was zusätzliche Hotelübernachtungen, beglaubigte Übersetzungen und Kurierkosten bedeutet. Umzugsdienstleister schätzen, dass sich die Onboarding-Termine im ersten Quartal um sechs bis acht Wochen verzögern könnten, sofern Unternehmen keine alternativen Termine sichern oder bestehende Kurzaufenthalte in Anträge für Arbeitnehmerkarten im Land umwandeln.
Personalberater empfehlen, alle Buchungen über Visapoint oder das MFA-Portal zu überprüfen; Termine nach dem 2. Januar sind wahrscheinlich storniert, sofern sie nicht durch ein Talentprogramm abgedeckt sind. Arbeitgeber sollten zudem mehr Zeit für die Legalisierung von Abschlüssen einplanen und die Überprüfungsfrist des Außenministeriums am 31. Januar im Blick behalten, da die Quote dann erneut angepasst werden könnte.
Sollte die Sperre anhalten, befürchten Experten weitreichendere wirtschaftliche Folgen: Deutsche Unternehmen könnten Investitionen in Tschechien verschieben, und tschechische Arbeitgeber, die auf in Deutschland eingestellte Spezialisten angewiesen sind, könnten Personalengpässe erleben – gerade jetzt, wo die Wirtschaft erste Anzeichen einer Erholung zeigt.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Tschechische Republik.Mehr von Tschechische Republik
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