
Deutschlands multinationale Unternehmen, die Arbeitserlaubnisfälle über das tschechische Konsulat in Dresden abwickeln, wurden am 12. Januar überrascht, als die Mission eine „Null-Quote“ für reguläre Mitarbeiterkarten und langfristige Geschäftsvisa bestätigte – rückwirkend ab dem 10. Januar. Die wöchentliche Kapazität sank von etwa 120 Terminen auf weniger als 20, von denen die meisten für Kandidaten aus Talentprogrammen und einige bevorzugte Nationalitäten reserviert sind.
Konsularbeamte führen dies auf Personalumverteilungen zurück: Mitarbeiter wurden abgezogen, um die stark gestiegenen Familienzusammenführungs- und Schutzgespräche nach dem Rekordanstieg der Asylanträge in Deutschland im letzten Herbst zu bewältigen. Unternehmensberater für Mobilität sehen auch wirtschaftliche Gründe: Berlin ist zu einem Drehkreuz für IT-Freiberufler aus Nicht-EU-Ländern geworden, die mit deutschen Schengen-Visa einreisen und wöchentlich zu tschechischen Kunden pendeln – womöglich umgehen sie so die tschechischen Arbeitsmarktprüfungen.
Der Einfrierungseffekt verzögert bereits die Einarbeitungspläne. Umzugsdienstleister schätzen, dass Starttermine im ersten Quartal um bis zu acht Wochen verschoben werden könnten, sofern Arbeitgeber keine Alternativtermine in Berlin, Wien, Warschau oder im Heimatland der Antragsteller sichern. Diese Umwege verursachen höhere Kosten – zusätzliche Hotelübernachtungen, beglaubigte Übersetzungen und Kuriergebühren – und erfordern neue Hintergrundprüfungen.
Praktische Hinweise für Personalabteilungen:
• Überprüfen Sie bestehende Visapoint- oder MFA-Portalbuchungen – alle Termine nach dem 2. Januar sind wahrscheinlich storniert, sofern sie nicht durch ein staatliches Talentprogramm abgedeckt sind.
• Planen Sie mehr Zeit für die Legalisierung von Dokumenten ein; alternative Konsulate verlangen weiterhin notariell beglaubigte Kopien von Abschlüssen.
• Prüfen Sie die Möglichkeit, Mitarbeiterkarten im Land umzuwandeln, wenn sich Antragsteller legal im Schengen-Raum aufhalten dürfen.
Das tschechische Außenministerium kündigt eine Überprüfung der Maßnahme bis zum 31. Januar an, Insider warnen jedoch, dass die Einschränkung bis zur Aufhebung der deutschen vorübergehenden Grenzkontrollen zu Tschechien am 15. März bestehen bleiben könnte.
Konsularbeamte führen dies auf Personalumverteilungen zurück: Mitarbeiter wurden abgezogen, um die stark gestiegenen Familienzusammenführungs- und Schutzgespräche nach dem Rekordanstieg der Asylanträge in Deutschland im letzten Herbst zu bewältigen. Unternehmensberater für Mobilität sehen auch wirtschaftliche Gründe: Berlin ist zu einem Drehkreuz für IT-Freiberufler aus Nicht-EU-Ländern geworden, die mit deutschen Schengen-Visa einreisen und wöchentlich zu tschechischen Kunden pendeln – womöglich umgehen sie so die tschechischen Arbeitsmarktprüfungen.
Der Einfrierungseffekt verzögert bereits die Einarbeitungspläne. Umzugsdienstleister schätzen, dass Starttermine im ersten Quartal um bis zu acht Wochen verschoben werden könnten, sofern Arbeitgeber keine Alternativtermine in Berlin, Wien, Warschau oder im Heimatland der Antragsteller sichern. Diese Umwege verursachen höhere Kosten – zusätzliche Hotelübernachtungen, beglaubigte Übersetzungen und Kuriergebühren – und erfordern neue Hintergrundprüfungen.
Praktische Hinweise für Personalabteilungen:
• Überprüfen Sie bestehende Visapoint- oder MFA-Portalbuchungen – alle Termine nach dem 2. Januar sind wahrscheinlich storniert, sofern sie nicht durch ein staatliches Talentprogramm abgedeckt sind.
• Planen Sie mehr Zeit für die Legalisierung von Dokumenten ein; alternative Konsulate verlangen weiterhin notariell beglaubigte Kopien von Abschlüssen.
• Prüfen Sie die Möglichkeit, Mitarbeiterkarten im Land umzuwandeln, wenn sich Antragsteller legal im Schengen-Raum aufhalten dürfen.
Das tschechische Außenministerium kündigt eine Überprüfung der Maßnahme bis zum 31. Januar an, Insider warnen jedoch, dass die Einschränkung bis zur Aufhebung der deutschen vorübergehenden Grenzkontrollen zu Tschechien am 15. März bestehen bleiben könnte.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News