Französische Abgeordnete billigen Gesetzentwurf zur Begrenzung der jährlichen Streiktage im Verkehrssektor
American Airlines setzt Flüge von JFK nach Paris und fünf weitere Strecken in Europa bis März aus
Eurostar warnt vor Verspätungen und Zugausfällen auf der Strecke nach Paris bis zum 31. Januar
Neueste Nachrichten
Sturm sorgt für 851 Flugverspätungen und 53 Ausfälle an Pariser und weiteren EU-Drehkreuzen
Starker Schneefall und gefrierender Regen am 17. Januar führten zu über 850 Flugverspätungen und 53 Annullierungen, wobei die Pariser Flughäfen besonders stark betroffen waren. Das Chaos gefährdet die Berechnung der Schengen-Aufenthaltsdauer und verzögert die Lieferung von Umzugsgut der Entsandten. Nach EU-Verordnung 261 müssen Fluggesellschaften trotz Wegfalls der Entschädigung bei schlechtem Wetter weiterhin Mahlzeiten und Unterkunft bereitstellen.
Winterstürme legen Flüge lahm: Paris-CDG und Orly gehören zu den am stärksten betroffenen Drehkreuzen Europas
Am 16. Januar 2026 kam es in Europa zu erheblichen Flugverspätungen und -ausfällen: Fast 1.000 Flüge verzögerten sich, 67 wurden gestrichen. Besonders betroffen waren die Flughäfen Paris-CDG und Orly, wo starker Schneefall und gefrierender Regen den Flugbetrieb stark beeinträchtigten. Die Störungen führten zu verpassten Anschlussflügen, zwangen Fluggesellschaften zu Umbuchungen und Übernachtungen für Passagiere und verursachten höhere Kosten für Firmenreisemanagement. Mobilitätsteams sollten dieses Ereignis als Belastungstest für ihre Winter-Notfallpläne ansehen.
Französische Abgeordnete bringen Gesetz zur Begrenzung von Streiktagen im öffentlichen Nahverkehr voran
Am 14. Januar 2026 hat ein parlamentarischer Ausschuss einen Gesetzentwurf gebilligt, der Streiks im öffentlichen Nahverkehr auf 30 festgelegte Tage pro Jahr begrenzt und die Ankündigungsfristen für Streiks verlängert. Wirtschaftsverbände begrüßen die Maßnahme, da planbare Bahn- und U-Bahn-Verbindungen Reiseunterbrechungen verringern sollen, während Gewerkschaften die Regelung als Verstoß gegen verfassungsmäßige Rechte kritisieren. Die Abstimmung im Plenum ist für den 22. Januar 2026 angesetzt.
Start von ETIAS auf Ende 2026 verschoben: Erleichterung für Frankreichs Tourismus- und Geschäftsreisemarkt
Die EU hat die verpflichtenden ETIAS-Kontrollen auf frühestens April 2027 verschoben, mit einer Pilotphase, die für Ende 2026 geplant ist. Französische Flughäfen und Fluggesellschaften erhalten dadurch mehr Zeit, um die Einführung des EES zu stabilisieren und zusätzliches Grenzpersonal einzustellen. Geschäftsreisende aus visumfreien Ländern können Frankreich weitere 18 Monate ohne vorherige Genehmigung besuchen.
SNCF bestellt zehn zusätzliche Régiolis-Züge zur Kapazitätserweiterung in Nouvelle-Aquitaine
SNCF Voyageurs hat beim Konsortium CAF-Alstom einen Auftrag über 80 Millionen Euro für zehn weitere zweimodale Régiolis-Züge erteilt. Damit steigt die Flotte in der Region Nouvelle-Aquitaine bis 2027 auf 64 Einheiten. Durch den Zukauf wird die Taktfrequenz im Regionalverkehr um 12 % erhöht und die Anbindung der Küstenstädte an Bordeaux, ein wichtiges Wirtschaftszentrum, deutlich verbessert.
SNCF Énergie sichert sich 25-Jahres-Solarvertrag zur Versorgung des klimafreundlichen Schienenverkehrs
SNCF Énergie hat sich verpflichtet, jährlich 20 GWh Solarstrom über 25 Jahre von REDENs neuem 16-MW-Kraftwerk in Landes zu beziehen. Ab 2026 wird damit grüner Strom für das Bahnstromnetz bereitgestellt. Der Festpreis-PPA unterstützt SNCF bei der Erreichung ihres Ziels von 40 % erneuerbaren Energien und verschafft den Bahnunternehmen zusätzlichen Spielraum, um ihre reisebedingten Emissionen zu reduzieren.