
Eine neue Kaltfront aus der Arktis fegte in der Nacht über Westeuropa hinweg und löste am 16. Januar 2026 eine Kettenreaktion von Verspätungen und Flugausfällen aus, die den Luftverkehr lahmlegte. Bis zum Nachmittag verzeichnete die Flugverfolgungsplattform Cirium fast 900 Verspätungen und 67 komplette Streichungen, wobei Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) und Paris-Orly (ORY) etwa ein Viertel der Störungen ausmachten.
Am Flughafen CDG wurde die Start- und Landebahnkapazität um 30 % reduziert, da die Räumteams gegen wiederkehrende Schneeschauer und hartnäckige Eisflächen ankämpften. Die Warteschlangen für Enteisungen reichten bis zu den entlegenen Parkpositionen, weshalb Air France auf Umbuchungsgebühren für alle europäischen Strecken verzichtete. Die Billigfluggesellschaften easyJet und Vueling strichen vorsorglich mehr als 40 Flüge, da die zulässigen Arbeitszeiten der Crews überschritten wurden und Slots knapp wurden. Orly – mit kürzerer Hauptbahn und engerer Parkraumstruktur besonders schneeanfällig – sagte weitere 28 Flüge ab und führte eine rollierende Kapazitätsbeschränkung ein, die den Anflug auf einen Flug alle drei Minuten verlangsamte.
Die Auswirkungen trafen auch Anschlussreisende: Langstreckenpassagiere aus Asien und Nordamerika verpassten Weiterflüge zu Zielen in Afrika und im Mittelmeerraum, während Regionaljets zu französischen Provinzflughäfen keine Ersatzslots erhielten. Geschäftsreisebüros (TMCs) meldeten einen Anstieg von Anrufen außerhalb der Geschäftszeiten, da Firmenreisende verzweifelt nach Hotelzimmern und alternativen Verbindungen über Frankfurt oder Barcelona suchten.
Über die Luftfahrt hinaus belastete der Sturm auch das europäische Verkehrsnetz zusätzlich. Die SNCF reduzierte die TGV-Geschwindigkeit südlich von Paris wegen Schneeverwehungen, Eurostar-Züge aus London kamen bis zu 35 Minuten verspätet an, und die Autobahn A1 nördlich der Hauptstadt wurde zeitweise für Räumfahrzeuge gesperrt. Meteorologen warnen, dass in der Nacht ein weiteres Tief über den Ärmelkanal ziehen könnte, was die betrieblichen Probleme bis ins Wochenende verlängert.
Für Mobilitätsmanager bringt die Episode drei wichtige Erkenntnisse: Größere Wettersicherheiten in die Januar-Reiseplanung einbauen, Mitarbeiter an ihre EC 261-Rechte auf Verpflegung und Unterkunft erinnern und Live-Updates von mehreren Flughäfen, nicht nur vom Abflughafen, einholen. Die Fluggesellschaften rechnen damit, den Betrieb innerhalb von 24 bis 36 Stunden weitgehend zu normalisieren, doch die Verfügbarkeit von Crews könnte bis zum Ende der Kälteperiode fragil bleiben.
Am Flughafen CDG wurde die Start- und Landebahnkapazität um 30 % reduziert, da die Räumteams gegen wiederkehrende Schneeschauer und hartnäckige Eisflächen ankämpften. Die Warteschlangen für Enteisungen reichten bis zu den entlegenen Parkpositionen, weshalb Air France auf Umbuchungsgebühren für alle europäischen Strecken verzichtete. Die Billigfluggesellschaften easyJet und Vueling strichen vorsorglich mehr als 40 Flüge, da die zulässigen Arbeitszeiten der Crews überschritten wurden und Slots knapp wurden. Orly – mit kürzerer Hauptbahn und engerer Parkraumstruktur besonders schneeanfällig – sagte weitere 28 Flüge ab und führte eine rollierende Kapazitätsbeschränkung ein, die den Anflug auf einen Flug alle drei Minuten verlangsamte.
Die Auswirkungen trafen auch Anschlussreisende: Langstreckenpassagiere aus Asien und Nordamerika verpassten Weiterflüge zu Zielen in Afrika und im Mittelmeerraum, während Regionaljets zu französischen Provinzflughäfen keine Ersatzslots erhielten. Geschäftsreisebüros (TMCs) meldeten einen Anstieg von Anrufen außerhalb der Geschäftszeiten, da Firmenreisende verzweifelt nach Hotelzimmern und alternativen Verbindungen über Frankfurt oder Barcelona suchten.
Über die Luftfahrt hinaus belastete der Sturm auch das europäische Verkehrsnetz zusätzlich. Die SNCF reduzierte die TGV-Geschwindigkeit südlich von Paris wegen Schneeverwehungen, Eurostar-Züge aus London kamen bis zu 35 Minuten verspätet an, und die Autobahn A1 nördlich der Hauptstadt wurde zeitweise für Räumfahrzeuge gesperrt. Meteorologen warnen, dass in der Nacht ein weiteres Tief über den Ärmelkanal ziehen könnte, was die betrieblichen Probleme bis ins Wochenende verlängert.
Für Mobilitätsmanager bringt die Episode drei wichtige Erkenntnisse: Größere Wettersicherheiten in die Januar-Reiseplanung einbauen, Mitarbeiter an ihre EC 261-Rechte auf Verpflegung und Unterkunft erinnern und Live-Updates von mehreren Flughäfen, nicht nur vom Abflughafen, einholen. Die Fluggesellschaften rechnen damit, den Betrieb innerhalb von 24 bis 36 Stunden weitgehend zu normalisieren, doch die Verfügbarkeit von Crews könnte bis zum Ende der Kälteperiode fragil bleiben.
Quelle: Travel and Tour World
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