
Das Live-Verkehrsportal von Eurostar meldete am Morgen des 17. Januar mehrere rote Warnungen mit Hinweisen auf „ausgefallene Züge“ und anhaltende Verspätungen bei den Verbindungen von und nach Paris-Gare-du-Nord bis Ende des Monats. Betriebseinschränkungen in Amsterdam, Bauarbeiten am niederländischen Hochgeschwindigkeitsnetz sowie eine Signalmodernisierung in Paris führen zu Kapazitätsengpässen; einige Verbindungen entfallen komplett, andere müssen an den Grenzkontrollstellen in Lille mit einstündigen Verzögerungen rechnen.
Die Störungen fallen mit rekordverdächtigen Winterflugverspätungen zusammen, was mehr Geschäftsreisende auf die Schiene bringt. Eurostar beförderte 2025 rund 11 Millionen Passagiere, davon entfallen etwa 28 % auf Geschäftsreisen. Die Hin- und Rückfahrt Paris–London ist für Pendler über den Ärmelkanal ein Klassiker, da sie die knappen Slots in Heathrow umgeht und nahtlose biometrische Ausreisekontrollen ermöglicht. Wenn der Fahrplan ins Wanken gerät, wirken sich die Verzögerungen auf Meetingpläne und Umzüge von Expats aus.
Folgen für Mobilitätsteams: Die Personalabteilung sollte Mitarbeitende dazu anhalten, flexible Tickets zu buchen und bei Anschlussflügen mindestens 90 Minuten Puffer einzuplanen. Laut Eurostars Beförderungsbedingungen 10 und 11 haben Passagiere bei Verspätungen von über 60 Minuten Anspruch auf Teilrückerstattungen oder Umbuchungen, Hotelkosten werden jedoch nur erstattet, wenn die Fluggesellschaft die Unterkunft organisiert. Dienstleister, die Haustiere oder Hausrat über den Eurotunnel transportieren, sollten Übernachtungsoptionen einplanen, da auch die LeShuttle-Frachtkapazitäten stark eingeschränkt sind.
Grenzformalitäten: Der französisch-britische biometrische Pilot „EES Lite“ bleibt am Gare du Nord bis zur vollständigen Einführung des Schengen-Ein- und Ausreiseregimes im April 2026 aktiv. Mitarbeitende berichten, dass das System pro Passagier etwa vier Minuten zusätzlich benötigt, was sich bei gestörten Abfahrtszeiten weiter verstärkt.
Ausblick: Die Arbeiten von Network Rail und Infrabel im belgischen Abschnitt sollen bis zum 6. Februar abgeschlossen sein, danach erwartet Eurostar die Wiederaufnahme des regulären Fahrplans mit 17 täglichen Verbindungen Paris–London. Bis dahin sollten Unternehmen ihre Reise-Richtlinien überprüfen und Ausnahmen für kurzfristige Buchungen in Premium-Economy bei Zugersatzverkehr ermöglichen.
Die Störungen fallen mit rekordverdächtigen Winterflugverspätungen zusammen, was mehr Geschäftsreisende auf die Schiene bringt. Eurostar beförderte 2025 rund 11 Millionen Passagiere, davon entfallen etwa 28 % auf Geschäftsreisen. Die Hin- und Rückfahrt Paris–London ist für Pendler über den Ärmelkanal ein Klassiker, da sie die knappen Slots in Heathrow umgeht und nahtlose biometrische Ausreisekontrollen ermöglicht. Wenn der Fahrplan ins Wanken gerät, wirken sich die Verzögerungen auf Meetingpläne und Umzüge von Expats aus.
Folgen für Mobilitätsteams: Die Personalabteilung sollte Mitarbeitende dazu anhalten, flexible Tickets zu buchen und bei Anschlussflügen mindestens 90 Minuten Puffer einzuplanen. Laut Eurostars Beförderungsbedingungen 10 und 11 haben Passagiere bei Verspätungen von über 60 Minuten Anspruch auf Teilrückerstattungen oder Umbuchungen, Hotelkosten werden jedoch nur erstattet, wenn die Fluggesellschaft die Unterkunft organisiert. Dienstleister, die Haustiere oder Hausrat über den Eurotunnel transportieren, sollten Übernachtungsoptionen einplanen, da auch die LeShuttle-Frachtkapazitäten stark eingeschränkt sind.
Grenzformalitäten: Der französisch-britische biometrische Pilot „EES Lite“ bleibt am Gare du Nord bis zur vollständigen Einführung des Schengen-Ein- und Ausreiseregimes im April 2026 aktiv. Mitarbeitende berichten, dass das System pro Passagier etwa vier Minuten zusätzlich benötigt, was sich bei gestörten Abfahrtszeiten weiter verstärkt.
Ausblick: Die Arbeiten von Network Rail und Infrabel im belgischen Abschnitt sollen bis zum 6. Februar abgeschlossen sein, danach erwartet Eurostar die Wiederaufnahme des regulären Fahrplans mit 17 täglichen Verbindungen Paris–London. Bis dahin sollten Unternehmen ihre Reise-Richtlinien überprüfen und Ausnahmen für kurzfristige Buchungen in Premium-Economy bei Zugersatzverkehr ermöglichen.
Quelle: Eurostar Traffic Alerts