Flughafen Wien streicht 200 Stellen, da Wizz Air aussteigt und Ryanair Kürzungen vornimmt
Österreich hebt Gehaltsschwellen für Rot-Weiß-Rot- und EU-Blue-Card-Bewilligungen 2026 auf
Neue Doppelstock-Stadler-Züge verkürzen ab 2027 die Fahrzeit zwischen Stadt und Flughafen
Neueste Nachrichten
Innenministerium kündigt Pressekonferenz am 23. Januar zu Ergebnissen der „harten, aber fairen“ Asylpolitik an
Das Innenministerium wird am 23. Januar die Asylzahlen für 2025 vorstellen und dabei seine „hart, aber fair“ Haltung betonen. Die Daten könnten künftige Quoten für Arbeitsmigration sowie die Umsetzung des EU-Migrationspakts beeinflussen, was die Pressekonferenz besonders für Arbeitgeber interessant macht, die auf Österreichs Talentströme angewiesen sind.
Österreich und Ungarn unterzeichnen aktualisiertes Grenzverkehrsabkommen zur Verschärfung gemeinsamer Schengen-Kontrollen
Die Innenminister Gerhard Karner und Sándor Pintér haben eine Zusatzvereinbarung unterzeichnet, die die Grenzüberwachung zwischen Österreich und Ungarn modernisiert. Sie sieht gemischte Patrouillen mit biometrischen Scannern vor und erweitert die Öffnungszeiten an den regionalen Grenzübergängen. Ziel ist es, die irreguläre Migration vor dem EU-weiten Start des Ein- und Ausreisesystems im April 2026 gering zu halten und Unternehmen verlässlichere Straßenverbindungen zwischen Wien, Bratislava und Budapest zu bieten.
Flughafen Wien warnt vor Rückgang der Passagierzahlen auf 30 Millionen im Jahr 2026, da Fluggesellschaften Kapazitäten reduzieren
Der Flughafen Wien rechnet damit, dass die Passagierzahlen in diesem Jahr von 32,6 Millionen auf rund 30 Millionen zurückgehen, da Austrian Airlines ihre Flotte verkleinert und Billigfluggesellschaften Kapazitäten reduzieren. Niedrigere Passagierzahlen und eine gesetzlich vorgeschriebene Gebührensenkung werden die Einnahmen belasten, doch Einsparungen bei den Kosten und gezielte Investitionen in Höhe von 330 Millionen Euro sollen die Gewinne stabilisieren. Geschäftsreisende müssen mit schlankeren Flugplänen rechnen, profitieren aber möglicherweise von reibungsloseren Abläufen am Drehkreuz.