
Belgiens verkehrsreichstes Fracht-Drehkreuz steuert auf eine Konfrontation zu, nachdem die sozialistische Gewerkschaft FGTB die Entlassung von drei Mitarbeitern – darunter ein Gewerkschaftsvertreter – am Flughafen Lüttich scharf kritisiert hat. Die Geschäftsleitung hatte die Kündigungen Anfang Januar mit einem Rückgang der Aktivitäten im Veranstaltungssektor begründet, doch die Gewerkschaft bezeichnet diese Begründung angesichts der Rekordergebnisse des Flughafens für 2025 als „unglaubwürdig“.
In einer Erklärung vom 21. Januar warf die FGTB der Flughafenleitung vor, seit Amtsantritt 2021 den sozialen Dialog zu untergraben, und warnte, die Entlassungen könnten nur die „Spitze des Eisbergs“ einer umfassenderen Sparmaßnahme sein. Die Gewerkschaft hat für den 10. Februar um 13:00 Uhr eine Demonstration vor dem Passagierterminal angekündigt – zeitgleich mit einem landesweiten Streik in der Provinz gegen die bundesweiten Sparmaßnahmen.
Der Flughafen Lüttich wickelt jährlich über eine Million Tonnen Fracht ab und ist ein europäisches Drehkreuz für Fluggesellschaften wie ASL Airlines und Qatar Cargo. Arbeitskämpfe könnten daher Lieferketten in den Bereichen Pharma, E-Commerce und verderbliche Waren erheblich stören, die auf den 24/7-Betrieb und großzügige Nachtflugkontingente angewiesen sind.
Sprecher des Flughafens betonen, dass der Tagesbetrieb unbeeinträchtigt bleibe, und verweisen auf Umschulungsangebote der Liège Airport Academy. Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass kleinere Personalstreitigkeiten im belgischen Verkehrssektor im vergangenen Jahr schnell eskaliert sind und überraschende Arbeitsniederlegungen die Logistikplaner vor Herausforderungen gestellt haben.
Manager für globale Mobilität, die zeitkritische Fracht transportieren oder Crewwechsel über Lüttich organisieren, wird geraten, für die Proteste Anfang Februar Pufferzeiten einzuplanen und die Gewerkschaftsankündigungen genau zu verfolgen, um Anzeichen für eine Eskalation wie Arbeitsniederlegungen nach Vorschrift oder Streikabstimmungen frühzeitig zu erkennen.
In einer Erklärung vom 21. Januar warf die FGTB der Flughafenleitung vor, seit Amtsantritt 2021 den sozialen Dialog zu untergraben, und warnte, die Entlassungen könnten nur die „Spitze des Eisbergs“ einer umfassenderen Sparmaßnahme sein. Die Gewerkschaft hat für den 10. Februar um 13:00 Uhr eine Demonstration vor dem Passagierterminal angekündigt – zeitgleich mit einem landesweiten Streik in der Provinz gegen die bundesweiten Sparmaßnahmen.
Der Flughafen Lüttich wickelt jährlich über eine Million Tonnen Fracht ab und ist ein europäisches Drehkreuz für Fluggesellschaften wie ASL Airlines und Qatar Cargo. Arbeitskämpfe könnten daher Lieferketten in den Bereichen Pharma, E-Commerce und verderbliche Waren erheblich stören, die auf den 24/7-Betrieb und großzügige Nachtflugkontingente angewiesen sind.
Sprecher des Flughafens betonen, dass der Tagesbetrieb unbeeinträchtigt bleibe, und verweisen auf Umschulungsangebote der Liège Airport Academy. Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass kleinere Personalstreitigkeiten im belgischen Verkehrssektor im vergangenen Jahr schnell eskaliert sind und überraschende Arbeitsniederlegungen die Logistikplaner vor Herausforderungen gestellt haben.
Manager für globale Mobilität, die zeitkritische Fracht transportieren oder Crewwechsel über Lüttich organisieren, wird geraten, für die Proteste Anfang Februar Pufferzeiten einzuplanen und die Gewerkschaftsankündigungen genau zu verfolgen, um Anzeichen für eine Eskalation wie Arbeitsniederlegungen nach Vorschrift oder Streikabstimmungen frühzeitig zu erkennen.
Quelle: The Brussels Times