
Die Straßenanbindung zu Brucargo – dem Frachtzentrum des Flughafens Brüssel – normalisierte sich am 18. Januar, nachdem flämische Landwirte die seit Donnerstagabend bestehenden Filterblockaden aufgelöst hatten, die den Lkw-Verkehr stark beeinträchtigten. Die Protestaktion, organisiert vom Allgemeinen Bauernverband, richtete sich gegen das EU-Mercosur-Handelsabkommen, da die Landwirte befürchten, dass billigeres südamerikanisches Fleisch mit niedrigeren Standards den belgischen Markt überschwemmen könnte.
Die Demonstranten ließen Lkw nur zweimal pro Stunde passieren, was kilometerlange Staus verursachte und Spediteure zwang, Lieferungen über Lüttich, Schiphol und Frankfurt umzuleiten. Die Flughafenbetreiber schätzen, dass jede 12-stündige Unterbrechung Kosten von etwa 2 Millionen Euro verursacht und die Zustellung von Pharmazeutika, E-Commerce-Paketen und Autoteilen verzögert.
Obwohl Passagierflüge größtenteils planmäßig stattfanden, verpassten einige Flugbesatzungen und umziehende Mitarbeiter Anschlussflüge, da Personalbusse im Stau steckten. Unternehmen mussten kurzfristig Tickets umbuchen oder Übernachtungen organisieren, was zeigt, wie sich Arbeitskämpfe im Frachtbereich auf die Personenbeförderung auswirken können.
Die Blockade endete, nachdem die Organisatoren ein Treffen mit Bundesministern für die kommende Woche vereinbart hatten. Gewerkschaftsführer warnten jedoch, dass während des Ratifizierungsprozesses des Abkommens weitere Aktionen möglich seien. Logistikexperten raten Unternehmen, Notfallrouten bereitzuhalten, die Anlieferung von Fracht zu staffeln und Visa-Dokumente aktuell zu halten, falls umgeleitete Flüge kurzfristig den Grenzübertritt in Nachbarländer erfordern.
Für Manager der globalen Mobilität unterstreicht der Vorfall die Bedeutung von Krisenplänen, die sowohl Fracht als auch Personal abdecken: Wo werden Notfallpapiere hinterlegt, wenn ein Fahrer plötzlich ein Transitvisum für Frankreich oder die Niederlande benötigt, weil die belgische Grenze blockiert ist?
Die Demonstranten ließen Lkw nur zweimal pro Stunde passieren, was kilometerlange Staus verursachte und Spediteure zwang, Lieferungen über Lüttich, Schiphol und Frankfurt umzuleiten. Die Flughafenbetreiber schätzen, dass jede 12-stündige Unterbrechung Kosten von etwa 2 Millionen Euro verursacht und die Zustellung von Pharmazeutika, E-Commerce-Paketen und Autoteilen verzögert.
Obwohl Passagierflüge größtenteils planmäßig stattfanden, verpassten einige Flugbesatzungen und umziehende Mitarbeiter Anschlussflüge, da Personalbusse im Stau steckten. Unternehmen mussten kurzfristig Tickets umbuchen oder Übernachtungen organisieren, was zeigt, wie sich Arbeitskämpfe im Frachtbereich auf die Personenbeförderung auswirken können.
Die Blockade endete, nachdem die Organisatoren ein Treffen mit Bundesministern für die kommende Woche vereinbart hatten. Gewerkschaftsführer warnten jedoch, dass während des Ratifizierungsprozesses des Abkommens weitere Aktionen möglich seien. Logistikexperten raten Unternehmen, Notfallrouten bereitzuhalten, die Anlieferung von Fracht zu staffeln und Visa-Dokumente aktuell zu halten, falls umgeleitete Flüge kurzfristig den Grenzübertritt in Nachbarländer erfordern.
Für Manager der globalen Mobilität unterstreicht der Vorfall die Bedeutung von Krisenplänen, die sowohl Fracht als auch Personal abdecken: Wo werden Notfallpapiere hinterlegt, wenn ein Fahrer plötzlich ein Transitvisum für Frankreich oder die Niederlande benötigt, weil die belgische Grenze blockiert ist?
Quelle: VisaHQ – Global Mobility News
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