
Eine neue Analyse vom 19. Januar zeigt, dass ein dreitägiger nationaler Streik am 26. November das Passagierwachstum am Flughafen Brüssel Ende 2025 effektiv ausgebremst hat. Der Verkehr im November stieg nur um 0,1 % im Jahresvergleich auf 1,76 Millionen Reisende – deutlich unter den Prognosen –, nachdem alle Abflüge und mehr als die Hälfte der Ankünfte während des Streiks gestrichen wurden. Schätzungsweise 275.000 Passagiere konnten nicht fliegen, was der belgischen Wirtschaft rund 175 Millionen Euro kostete.
Die Gesamtzahl der Flugbewegungen sank um 2,5 %, während die Frachtaktivitäten ein gegensätzliches Bild zeigten: Die beförderte Luftfracht stieg um 7 %, das gesamte Frachtvolumen legte um 3 % auf fast 70.000 Tonnen zu, getragen von zweistelligem Wachstum bei Vollfrachtern und E-Commerce-Integratoren. Der Straßentransport von Fracht hingegen fiel um 18 %, da Spediteure Ladungen auf Luftfracht verlagerten oder über Straßendrehkreuze in Nachbarländern umleiteten.
Diese Entwicklung verdeutlicht, dass Arbeitskämpfe den Passagierverkehr stärker treffen als die Fracht, deren Abläufe und Besatzungen flexibler umverteilt werden können. Für Verlader unterstreicht der Vorfall die Notwendigkeit, Routen zu diversifizieren und Notfalllager rund um europäische Drehkreuze vorzuhalten.
Für Mobilitätsmanager sind die Streikdaten eine Erinnerung daran, dass belgische Arbeitskämpfe oft vom Transportsektor auf öffentliche Dienste übergreifen und so Termine für Visumsbearbeitungen oder die Abholung von Aufenthaltstiteln verzögern können. Unternehmen mit häufigen Flügen nach Brüssel sollten die Gewerkschaftskalender im Blick behalten und bei französischen oder niederländischen Konsulaten in Grenznähe Ersatztermine für Visa einplanen.
Blickt man nach vorn, drohen die Gewerkschaften bei stockenden Lohnverhandlungen im Frühjahr mit weiteren Streiks. Das legt nahe, dass Reise- und Umzugsbudgets künftig Pufferzeiten und Notfallunterkünfte berücksichtigen sollten.
Die Gesamtzahl der Flugbewegungen sank um 2,5 %, während die Frachtaktivitäten ein gegensätzliches Bild zeigten: Die beförderte Luftfracht stieg um 7 %, das gesamte Frachtvolumen legte um 3 % auf fast 70.000 Tonnen zu, getragen von zweistelligem Wachstum bei Vollfrachtern und E-Commerce-Integratoren. Der Straßentransport von Fracht hingegen fiel um 18 %, da Spediteure Ladungen auf Luftfracht verlagerten oder über Straßendrehkreuze in Nachbarländern umleiteten.
Diese Entwicklung verdeutlicht, dass Arbeitskämpfe den Passagierverkehr stärker treffen als die Fracht, deren Abläufe und Besatzungen flexibler umverteilt werden können. Für Verlader unterstreicht der Vorfall die Notwendigkeit, Routen zu diversifizieren und Notfalllager rund um europäische Drehkreuze vorzuhalten.
Für Mobilitätsmanager sind die Streikdaten eine Erinnerung daran, dass belgische Arbeitskämpfe oft vom Transportsektor auf öffentliche Dienste übergreifen und so Termine für Visumsbearbeitungen oder die Abholung von Aufenthaltstiteln verzögern können. Unternehmen mit häufigen Flügen nach Brüssel sollten die Gewerkschaftskalender im Blick behalten und bei französischen oder niederländischen Konsulaten in Grenznähe Ersatztermine für Visa einplanen.
Blickt man nach vorn, drohen die Gewerkschaften bei stockenden Lohnverhandlungen im Frühjahr mit weiteren Streiks. Das legt nahe, dass Reise- und Umzugsbudgets künftig Pufferzeiten und Notfallunterkünfte berücksichtigen sollten.
Quelle: GetTransport News Blog
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