
Ein Dreiergremium des achten Berufungsgerichts hat am 21. Januar 2026 eine einstweilige Verfügung erlassen, die eine zuvor vom Bezirksgericht verhängte Einschränkung der Maßnahmen der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) bei Protesten in Minnesota sofort aufhebt. Die Entscheidung des unteren Gerichts, die erst fünf Tage zuvor ergangen war, untersagte ICE-Agenten, friedliche Demonstranten festzunehmen, Fahrzeuge ohne Verdacht anzuhalten oder Pfefferspray einzusetzen.
Das Justizministerium argumentierte, dass die Verfügung die Durchsetzung der nationalen Sicherheit behindere; das Berufungsgericht stimmte zu, dass die Regierung mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Sache Recht behalten wird. Infolgedessen dürfen ICE-Agenten ihre Maßnahmen zur Kontrolle von Menschenmengen wieder aufnehmen, die von staatlichen Stellen – darunter Gouverneur Tim Walz – als „Bundeseinmischung“ kritisiert wurden. Vizepräsident JD Vance wird morgen Minneapolis besuchen, um Gespräche zur öffentlichen Sicherheit zu führen.
Warum das für globale Mobilität wichtig ist: Große Einsätze der Einwanderungsbehörden in US-Städten können unvorhersehbare Risiken für ausländische Arbeitnehmer mit temporären Visa bergen, insbesondere wenn sie an Demonstrationen teilnehmen. Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter an ihre Rechte erinnern und darauf hinweisen, stets einen Nachweis über ihren legalen Aufenthaltsstatus (Reisepass, I-94-Ausdruck) mitzuführen. Auch konsularische Abläufe könnten betroffen sein: Minneapolis verfügt über Außenstellen, die Interviews zur Statusanpassung durchführen, und Befürworter befürchten, dass diese Ressourcen für Durchsetzungsmaßnahmen umgeleitet werden.
Das Verfahren wird nun in einem beschleunigten Terminplan fortgesetzt. Beobachter erwarten, dass Bürgerrechtsgruppen den Obersten Gerichtshof um eine einstweilige Verfügung bitten werden, was zu einem weiteren hochkarätigen Streit über die bundesstaatliche Einwanderungsbefugnis im Landesinneren der USA führen dürfte.
Das Justizministerium argumentierte, dass die Verfügung die Durchsetzung der nationalen Sicherheit behindere; das Berufungsgericht stimmte zu, dass die Regierung mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Sache Recht behalten wird. Infolgedessen dürfen ICE-Agenten ihre Maßnahmen zur Kontrolle von Menschenmengen wieder aufnehmen, die von staatlichen Stellen – darunter Gouverneur Tim Walz – als „Bundeseinmischung“ kritisiert wurden. Vizepräsident JD Vance wird morgen Minneapolis besuchen, um Gespräche zur öffentlichen Sicherheit zu führen.
Warum das für globale Mobilität wichtig ist: Große Einsätze der Einwanderungsbehörden in US-Städten können unvorhersehbare Risiken für ausländische Arbeitnehmer mit temporären Visa bergen, insbesondere wenn sie an Demonstrationen teilnehmen. Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter an ihre Rechte erinnern und darauf hinweisen, stets einen Nachweis über ihren legalen Aufenthaltsstatus (Reisepass, I-94-Ausdruck) mitzuführen. Auch konsularische Abläufe könnten betroffen sein: Minneapolis verfügt über Außenstellen, die Interviews zur Statusanpassung durchführen, und Befürworter befürchten, dass diese Ressourcen für Durchsetzungsmaßnahmen umgeleitet werden.
Das Verfahren wird nun in einem beschleunigten Terminplan fortgesetzt. Beobachter erwarten, dass Bürgerrechtsgruppen den Obersten Gerichtshof um eine einstweilige Verfügung bitten werden, was zu einem weiteren hochkarätigen Streit über die bundesstaatliche Einwanderungsbefugnis im Landesinneren der USA führen dürfte.
Quelle: The Guardian