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Dubai führt erstmals einen Mindestlohn für einheimische Arbeitnehmer im Privatsektor ein

Jan. 19, 2026
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Dubai führt erstmals einen Mindestlohn für einheimische Arbeitnehmer im Privatsektor ein
In einer Maßnahme, die die Vergütungsstrukturen in den VAE neu gestalten und die Gehaltsmaßstäbe für Arbeitserlaubnisanträge beeinflussen könnte, hat Dubai einen gesetzlichen Mindestlohn für emiratische Staatsangehörige im Privatsektor eingeführt. Ab dem 1. Januar 2026 müssen Unternehmen ihren emiratischen Mitarbeitern mindestens 6.000 AED (ca. 1.635 US-Dollar) pro Monat zahlen, statt bisher 5.000 AED als Richtwert. Firmen haben bis zum 30. Juni 2026 Zeit, bestehende Verträge anzupassen; bei Nichteinhaltung drohen die Aussetzung neuer Arbeitserlaubnisse und der Ausschluss aus den Emiratisierungsquoten.

Obwohl die neue Mindestgrenze nur für Staatsbürger gilt, erwarten Analysten Auswirkungen auf die Gehaltsstrukturen einiger Expatriates, insbesondere in Positionen, in denen Einheimische und Ausländer direkt konkurrieren. Mobility-Manager sollten die Kostenprognosen für Entsendungen in die VAE überprüfen, insbesondere wenn ein Ersatzplan für nationale Mitarbeiter oder gemischte Teams aus Einheimischen und Expats vorgesehen ist.

Dubai führt erstmals einen Mindestlohn für einheimische Arbeitnehmer im Privatsektor ein


Die Lohnregelung unterstützt die umfassendere Emiratisierungsstrategie der Regierung, die für 2026 eine Erhöhung der Quoten vorsieht und viele Unternehmenslizenzverlängerungen an den Fortschritt bei der Einstellung von Staatsangehörigen knüpft. Arbeitgeber stehen somit vor der doppelten Herausforderung, sowohl die Quoten zu erfüllen als auch die neuen Mindestgehälter einzuhalten.

Praktische Folgen sind höhere Personalkosten, mögliche Neubewertungen von Stellenfamilien und eine intensivere Prüfung der Arbeitsvertragsangebote durch das Ministerium für Personal und Emiratisierung (MoHRE) im Rahmen der Arbeitserlaubnisverfahren. Unternehmen, die die Änderung nicht berücksichtigen, riskieren die Ablehnung von Anträgen wegen zu niedriger Gehaltsangaben.

Personalabteilungen sollten jetzt mit den Gehaltsabrechnungsdienstleistern kommunizieren, Rückzahlungen einplanen und die Kostenkalkulatoren für Entsendungen aktualisieren, die in die globalen Mobilitätsgenehmigungen einfließen.
Quelle: Times of India – Middle East Desk

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