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Französische Polizei nimmt britische Rechtsextreme nahe Calais nach Verbot durch Präfektur fest

Jan. 27, 2026
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Französische Polizei nimmt britische Rechtsextreme nahe Calais nach Verbot durch Präfektur fest
Französische Staatsanwaltschaft bestätigt Festnahme von zwei Briten bei verbotener Anti-Migrations-Demo nahe Calais

Am Montag, den 26. Januar 2026, bestätigten französische Staatsanwälte die Festnahme von zwei britischen Staatsangehörigen in der Nähe von Calais. Die Männer wurden abgeführt, nachdem sie versucht hatten, eine verbotene Anti-Migrations-Demonstration namens „Operation Overlord“ live zu übertragen. Die Präfektur Pas-de-Calais hatte für den Zeitraum vom 23. bis 26. Januar eine Notverfügung erlassen, die jegliche Versammlung der Gruppe „Raise the Colours“ untersagte. Begründet wurde dies mit der Gefahr öffentlicher Unruhen und früheren Belästigungen von Hilfsorganisationen.

Die festgenommenen Männer im Alter von 35 und 50 Jahren sehen sich nun Anklagen wegen Anstiftung zum Hass und Beteiligung an einer organisierten Gruppe mit Gewaltabsicht gegenüber. Nach dem französischen Ordnungsrecht droht ihnen eine Ausweisung und ein Wiedereinreiseverbot von bis zu drei Jahren. Die Behörden warnten zudem, dass bei weiteren Ankünften von Aktivisten derselben Gruppe eine sofortige Abschiebung im Rahmen beschleunigter Grenzkontrollen erfolgen werde.

Französische Polizei nimmt britische Rechtsextreme nahe Calais nach Verbot durch Präfektur fest


Der Vorfall zeigt, wie französische Behörden zunehmend auf präfektorale Befugnisse zurückgreifen, um grenzüberschreitenden Aktivismus zu kontrollieren, der die Sicherheit von Migranten gefährdet oder den Hafenbetrieb stört. Für Unternehmen, die auf reibungslosen Verkehr zwischen Calais und Dover angewiesen sind, bedeutet dies, dass Sicherheitszonen rund um den Fährhafen und den Eurotunnel-Eingang kurzfristig verschärft werden können, sobald ähnliche Proteste in sozialen Medien angekündigt werden.

Britische Arbeitgeber, die Fahrer oder Expatriates durch die Region schicken, sollten zusätzliche Zeitpuffer einplanen, Fahrzeugpapiere für Kontrollen bereithalten und sicherstellen, dass Reisende rund um die Uhr Notfallkontakte haben. Reise-Risiko-Teams sollten zudem die Veröffentlichungen der französischen Präfektur im Auge behalten, die meist nur auf Französisch erscheinen, aber frühzeitig über Bewegungseinschränkungen informieren.

Strategisch unterstreichen die Festnahmen den Willen von Paris, rechtsextreme Demonstrationen vor der geschäftigen Osterreisezeit nicht in Gewalt umschlagen zu lassen. Dies dürfte Reedereien und Busunternehmen beruhigen, dass die lokalen Behörden den ungestörten Betrieb auf Europas verkehrsreichster Frachtstrecke priorisieren.
Quelle: AFP via Hespress

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