
Das brasilianische Sozialversicherungsinstitut (INSS) kündigte eine ungeplante viertägige Abschaltung seiner wichtigsten digitalen Kanäle – Website, App „Meu INSS“ und das Callcenter 135 – ab 19:00 Uhr am 27. Januar an. Die Abschaltung, die vom staatlichen IT-Unternehmen Dataprev durchgeführt wird, ist Teil einer Migration des Rechenzentrums, die die Verarbeitungskapazität verdreifachen soll. Dies erfolgt nach zwei Wochen mit Instabilitäten, in denen die täglichen Zugriffe von 3,5 Millionen auf über 10 Millionen Logins anstiegen. (letsgobahia.com.br)
Warum ist das für Fachkräfte im Bereich globale Mobilität relevant? Expatriates und lokal eingestellte Mitarbeiter auf internationalen Einsätzen benötigen häufig aktuelle Beitragsnachweise (CNIS) und Rentenversicherungsbescheinigungen, um Aufenthaltsgenehmigungen in Mercosur- und EU-Staaten zu verlängern. Da Online-Auszüge voraussichtlich erst ab dem 1. Februar wieder verfügbar sind, sollten HR-Teams mit Verzögerungen bei der Zusammenstellung von Einwanderungsunterlagen rechnen.
Die Wartung führt zudem zur Aussetzung persönlicher Termine am 28., 29. und 30. Januar, was medizinische Untersuchungen für Rückkehrer möglicherweise in den Februar verschiebt. Das INSS versichert, dass abgesagte Termine automatisch neu terminiert werden, doch Umzugsdienstleister warnen, dass die neuen Termine mit bereits gebuchten Reisen rund um den Karneval kollidieren könnten.
Der Fahrplan von Dataprev sieht künftig eine biometrische Anmeldung und eine API-Integration mit der MigranteWeb-Plattform der Bundespolizei vor. Sobald diese live ist, könnten automatische Abgleiche zwischen Sozialversicherungs- und Einwanderungsdaten möglich werden. Arbeitgeber sollten sich auf strengere Datenkonsistenzregeln einstellen und die Validierung von INSS-Zugangsdaten in ihre Checklisten vor Auslandseinsätzen aufnehmen.
Empfohlene Maßnahmen: (1) Alle ausstehenden CNIS-Berichte nach Wiederöffnung des Portals herunterladen; (2) ausländische Mitarbeiter, die eine Verlängerung der Cédula de Identidade de Estrangeiro (RNE) beantragen, über mögliche Dokumentenlücken informieren; und (3) die Zeitpläne für Auslandseinsätze um mindestens eine Woche verlängern, um Verzögerungen bei der INSS-Dokumentenbeschaffung zu berücksichtigen, bis die Systemstabilität bestätigt ist.
Warum ist das für Fachkräfte im Bereich globale Mobilität relevant? Expatriates und lokal eingestellte Mitarbeiter auf internationalen Einsätzen benötigen häufig aktuelle Beitragsnachweise (CNIS) und Rentenversicherungsbescheinigungen, um Aufenthaltsgenehmigungen in Mercosur- und EU-Staaten zu verlängern. Da Online-Auszüge voraussichtlich erst ab dem 1. Februar wieder verfügbar sind, sollten HR-Teams mit Verzögerungen bei der Zusammenstellung von Einwanderungsunterlagen rechnen.
Die Wartung führt zudem zur Aussetzung persönlicher Termine am 28., 29. und 30. Januar, was medizinische Untersuchungen für Rückkehrer möglicherweise in den Februar verschiebt. Das INSS versichert, dass abgesagte Termine automatisch neu terminiert werden, doch Umzugsdienstleister warnen, dass die neuen Termine mit bereits gebuchten Reisen rund um den Karneval kollidieren könnten.
Der Fahrplan von Dataprev sieht künftig eine biometrische Anmeldung und eine API-Integration mit der MigranteWeb-Plattform der Bundespolizei vor. Sobald diese live ist, könnten automatische Abgleiche zwischen Sozialversicherungs- und Einwanderungsdaten möglich werden. Arbeitgeber sollten sich auf strengere Datenkonsistenzregeln einstellen und die Validierung von INSS-Zugangsdaten in ihre Checklisten vor Auslandseinsätzen aufnehmen.
Empfohlene Maßnahmen: (1) Alle ausstehenden CNIS-Berichte nach Wiederöffnung des Portals herunterladen; (2) ausländische Mitarbeiter, die eine Verlängerung der Cédula de Identidade de Estrangeiro (RNE) beantragen, über mögliche Dokumentenlücken informieren; und (3) die Zeitpläne für Auslandseinsätze um mindestens eine Woche verlängern, um Verzögerungen bei der INSS-Dokumentenbeschaffung zu berücksichtigen, bis die Systemstabilität bestätigt ist.
Quelle: Let’s Go Bahia Magazine