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CSO-Daten zeigen 125.000 Einwanderer im Jahr 2025, während die Unterkunftskosten 1,2 Milliarden Euro erreichen

Jan. 29, 2026
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CSO-Daten zeigen 125.000 Einwanderer im Jahr 2025, während die Unterkunftskosten 1,2 Milliarden Euro erreichen
Eine neue Analyse der Zahlen des Central Statistics Office (CSO) zeigt, dass im Jahr bis April 2025 insgesamt 125.300 Menschen nach Irland eingewandert sind – das vierte Jahr in Folge über der Marke von 100.000. Die Nettozuwanderung erhöhte die Bevölkerung um fast 60.000 auf nun geschätzte 5,46 Millionen. Die Veröffentlichung durch TheLiberal.ie hat die Debatte über Kapazitätsengpässe neu entfacht, nachdem die International Protection Accommodation Services (IPAS) bestätigt haben, im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Euro für die Unterbringung von Asylsuchenden ausgegeben zu haben, davon ein großer Teil für Hotelverträge.

Das Wohnungsangebot hinkt weiterhin der Nachfrage hinterher: In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 wurden nur 24.325 Wohnungen fertiggestellt, womit die Gesamtzahl für das Jahr unter 33.000 liegen dürfte – deutlich weniger als die von Ökonomen geforderten 50.000 Einheiten pro Jahr, die nötig wären, um die Preise zu stabilisieren. Die durchschnittlichen Mieten in Dublin erreichten 2.300 Euro pro Monat, was Wirtschaftsverbände alarmiert, da die Anwerbung von Fachkräften erschwert wird, weil Entsandte Schwierigkeiten haben, innerhalb der Umzugskostenbudgets eine Unterkunft zu finden.

CSO-Daten zeigen 125.000 Einwanderer im Jahr 2025, während die Unterkunftskosten 1,2 Milliarden Euro erreichen


Als Reaktion hat IPAS wöchentliche Servicegebühren von bis zu 238 Euro für beschäftigte Schutzsuchende eingeführt und argumentiert, dass diese Beiträge helfen sollen, die explodierenden Kosten abzufedern. Migrantenrechts-NGOs warnen jedoch, dass diese Gebühren Geringverdiener in die Armut treiben könnten. Die Kontroverse entbrennt, während das Oireachtas die Debatte über das International Protection Bill 2026 vorbereitet, das schnellere Asylentscheidungen und Alternativen zur Hotelunterbringung verspricht.

Für Arbeitgeber unterstreichen die Zahlen die dringende Notwendigkeit, Wohnungszuschüsse zu planen und regionale Zentren wie Cork und Galway in Betracht zu ziehen, wo die Mieten zwar steigen, aber immer noch etwa 25 % unter denen in Dublin liegen. Mobility-Manager sollten zudem die bevorstehenden Änderungen der Gehaltsschwellen für Beschäftigungserlaubnisse (ab 1. März 2026) im Auge behalten, die die Kosten für die Entsendung von Mitarbeitern nach Irland weiter beeinflussen könnten.

Politisch ist das Thema Einwanderung an die Spitze der Wählerbedenken gerückt: Eine aktuelle Umfrage von Red C zeigt, dass 26 % der Befragten dies als ihr wichtigstes Thema nennen – ein Anstieg von 14 % im Vorjahr. Analysten gehen davon aus, dass die Regierung die anhaltende Nachfrage am Arbeitsmarkt – die Arbeitslosenquote liegt bei 4,5 % – mit Forderungen nach strengeren Kontrollen vor den Parlamentswahlen 2027 in Einklang bringen muss.
Quelle: TheLiberal.ie

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