
Aer Lingus hat bestätigt, dass die gesamte Langstreckenoperation am Flughafen Manchester eingestellt wird. Die 2021 eröffnete Basis wird geschlossen und die Kapazitäten werden auf das Drehkreuz in Dublin verlagert. Ab dem 23. Februar 2026 wird der tägliche Flug nach New York-JFK eingestellt, gefolgt von den Verbindungen nach Orlando und Barbados am 31. März. Im April und Mai wird die Airline eine kurze Reihe von Flügen Dublin–Barbados (vorbehaltlich bilateraler Genehmigungen) anbieten, um bestehende Urlaubsbuchungen zu erfüllen. Ansonsten erhalten Passagiere volle Rückerstattungen oder kostenlose Umbuchungen über Dublin.
Die Geschäftsführung erklärte, dass die Entscheidung nach einer 18-monatigen Überprüfung getroffen wurde, die zeigte, dass die Gewinnmarge der UK-Basis deutlich hinter der der in Irland stationierten Großraumflugzeuge zurückblieb – um zweistellige Prozentpunkte. Aer Lingus-CEO Lynne Embleton nannte höhere Personalkosten und eine schwächere Anschlussnachfrage in Manchester als Hauptgründe für die Unterperformance. Durch die Konzentration der A330- und A321LR-Flugzeuge in Dublin erwartet die Airline eine bessere Auslastung der Flotte und ein Wachstum des Anschlussverkehrs im „Dublin Hub“-Modell, das US-Zollvorabfertigung und Verbindungen zu 30 europäischen Städten bietet.
Die Entscheidung betrifft rund 200 Mitarbeiter – 130 Kabinenpersonal und 70 Bodenpersonal –, denen eine Versetzung nach Irland oder ein freiwilliger Aufhebungsvertrag angeboten wird. Die Gewerkschaft Unite bezeichnete den Schritt als „wirtschaftlichen Vandalismus“ und drohte mit Arbeitskampfmaßnahmen; Aer Lingus befindet sich derzeit in einer 30-tägigen Konsultationsphase gemäß britischem Kündigungsschutzrecht. Die Schließung wirft auch Fragen zur Langstreckenstrategie des Flughafens Manchester auf, der Aer Lingus nach dem Zusammenbruch von Thomas Cook 2019 zur Stärkung seines nordamerikanischen Angebots genutzt hatte.
Für irische Unternehmen bedeutet die Umstellung weniger Direktverbindungen für Mitarbeiter im Norden Englands, aber potenziell mehr transatlantische Flüge ab Dublin. Reiseverantwortliche sollten die Buchungssysteme prüfen, um sicherzustellen, dass Reiserouten ab dem 1. April automatisch über Dublin oder Heathrow umgeleitet werden, und Reisende darauf hinweisen, dass die Einreisevorabkontrolle nun in Dublin erfolgt. Personalabteilungen, die Mitarbeiter umziehen, sollten beachten, dass Aer Lingus den Kurzstreckenservice Manchester–Dublin beibehält und so den Zugang zu Irland für Wochenendpendler sichert.
Mittelfristig erwarten Analysten, dass die freigewordenen Flugzeuge den geplanten Start der Dublin–Raleigh-Durham-Verbindung sowie zusätzliche Flüge nach Boston unterstützen. Sollte die Nachfrage in Dublin weiterhin das Angebot übersteigen, könnte die Airline die für 2027-28 geplanten Großraumflugzeuglieferungen vorziehen und damit Irland als einzigen Langstreckenstandort weiter festigen.
Die Geschäftsführung erklärte, dass die Entscheidung nach einer 18-monatigen Überprüfung getroffen wurde, die zeigte, dass die Gewinnmarge der UK-Basis deutlich hinter der der in Irland stationierten Großraumflugzeuge zurückblieb – um zweistellige Prozentpunkte. Aer Lingus-CEO Lynne Embleton nannte höhere Personalkosten und eine schwächere Anschlussnachfrage in Manchester als Hauptgründe für die Unterperformance. Durch die Konzentration der A330- und A321LR-Flugzeuge in Dublin erwartet die Airline eine bessere Auslastung der Flotte und ein Wachstum des Anschlussverkehrs im „Dublin Hub“-Modell, das US-Zollvorabfertigung und Verbindungen zu 30 europäischen Städten bietet.
Die Entscheidung betrifft rund 200 Mitarbeiter – 130 Kabinenpersonal und 70 Bodenpersonal –, denen eine Versetzung nach Irland oder ein freiwilliger Aufhebungsvertrag angeboten wird. Die Gewerkschaft Unite bezeichnete den Schritt als „wirtschaftlichen Vandalismus“ und drohte mit Arbeitskampfmaßnahmen; Aer Lingus befindet sich derzeit in einer 30-tägigen Konsultationsphase gemäß britischem Kündigungsschutzrecht. Die Schließung wirft auch Fragen zur Langstreckenstrategie des Flughafens Manchester auf, der Aer Lingus nach dem Zusammenbruch von Thomas Cook 2019 zur Stärkung seines nordamerikanischen Angebots genutzt hatte.
Für irische Unternehmen bedeutet die Umstellung weniger Direktverbindungen für Mitarbeiter im Norden Englands, aber potenziell mehr transatlantische Flüge ab Dublin. Reiseverantwortliche sollten die Buchungssysteme prüfen, um sicherzustellen, dass Reiserouten ab dem 1. April automatisch über Dublin oder Heathrow umgeleitet werden, und Reisende darauf hinweisen, dass die Einreisevorabkontrolle nun in Dublin erfolgt. Personalabteilungen, die Mitarbeiter umziehen, sollten beachten, dass Aer Lingus den Kurzstreckenservice Manchester–Dublin beibehält und so den Zugang zu Irland für Wochenendpendler sichert.
Mittelfristig erwarten Analysten, dass die freigewordenen Flugzeuge den geplanten Start der Dublin–Raleigh-Durham-Verbindung sowie zusätzliche Flüge nach Boston unterstützen. Sollte die Nachfrage in Dublin weiterhin das Angebot übersteigen, könnte die Airline die für 2027-28 geplanten Großraumflugzeuglieferungen vorziehen und damit Irland als einzigen Langstreckenstandort weiter festigen.
Quelle: Irish Independent