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Aktualisierter Bauaktionsplan will ausländische Fachkräfte für Irlands Wohnungsbau mobilisieren

Jan. 28, 2026
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Aktualisierter Bauaktionsplan will ausländische Fachkräfte für Irlands Wohnungsbau mobilisieren
Das irische Ministerium für Weiterbildung, Forschung, Innovation und Wissenschaft hat einen aktualisierten „Aktionsplan für Karrieren im Bauwesen“ veröffentlicht, der darauf abzielt, die inländische und internationale Arbeitskräftebasis zu erweitern, um ehrgeizige Ziele in den Bereichen Wohnungsbau, Klima und Infrastruktur zu erreichen. Der Plan wurde am 27. Januar 2026 von den Ministern James Lawless und Marian Harkin vorgestellt und erhöht die Anzahl der Maßnahmen von 20 auf 36. Dabei liegt ein neuer Schwerpunkt auf der Erweiterung der Teilhabe durch Ausbildungswege, Schulungen in Gefängnissen und gezielte Rekrutierung ausländischer Arbeitskräfte.

Wichtige mobilitätsbezogene Maßnahmen umfassen:
• Nutzung der EU-öffentlichen Arbeitsvermittlungsnetzwerke zur Bewerbung irischer Bauarbeitsplätze im Ausland;
• Bereitstellung von Safe-Pass-Schulungen mit ukrainischer Sprachinterpretation für Geflüchtete;
• Prüfung von Möglichkeiten für Antragsteller internationalen Schutzes, qualifizierte Tätigkeiten aufzunehmen;
• Abgleich ausländischer Qualifikationen mit irischen Standards zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren.

Der Plan sieht zudem eine engere Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft bei der Festlegung von Kontingenten für Beschäftigungserlaubnisse in schwer zu besetzenden Bauberufen vor.

Aktualisierter Bauaktionsplan will ausländische Fachkräfte für Irlands Wohnungsbau mobilisieren


Für Anbieter von globaler Mobilität und Umzugsdiensten signalisiert die Initiative eine steigende Nachfrage nach Critical Skills- und allgemeinen Beschäftigungserlaubnissen in Bereichen wie BIM, Fertigung außerhalb der Baustelle und grünen Sanierungsspezialisierungen. Unternehmen wird empfohlen, ihre Talentpools jetzt zu überprüfen – insbesondere aus EU-/EWR-Staaten, Südafrika und den Philippinen, die in den letzten Jahren wichtige Herkunftsmärkte waren – und die ab dem 1. März 2026 geltenden Änderungen der Gehaltsschwellen im Blick zu behalten.

Der Bauindustrieverband begrüßte die Aktualisierung und betonte, dass Irland bis 2030 zusätzlich 50.000 Arbeitskräfte benötigen wird, um die Ziele von „Housing for All“ und des Nationalen Entwicklungsplans zu erfüllen. Der bereits bestehende Fachkräftemangel treibt die Projektkosten und -zeiten in die Höhe; der erweiterte Aktionsplan soll diese Risiken durch erleichterte Zugangswege und Qualifizierung unterrepräsentierter Gruppen abmildern.

Die Umsetzung wird von einer branchenübergreifenden Arbeitsgruppe überwacht, zu der SOLAS, Engineers Ireland und Gewerkschaftsvertreter gehören. Fortschrittsberichte sind vierteljährlich vorgesehen. Die Ergebnisse fließen in das Nationale Kompetenzbulletin ein und dienen als Grundlage für künftige Anpassungen des Beschäftigungserlaubnissystems.
Quelle: Department of Further & Higher Education—gov.ie

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